Wer bezahlt eigentlich die Stilllegung der Schweizer Kernkraftwerke und die Entsorgung des radioaktiven Abfalls? Und wenn die Anlagen dereinst keinen Strom mehr erzeugen und kein Geld mehr in die Kassen der Betreiber fliesst? Diese Aufgabe übernehmen die Kernkraftwerksbetreiber selber. Und zwar vollständig, vorausschauend und verursachergerecht. Sie sind gesetzlich verpflichtet, für die Kosten der Stilllegung ihrer Werke und der Entsorgung der radioaktiven Abfälle aufzukommen. Ein Teil dieser Kosten fällt schon während dem Betrieb an. Für die Zeit danach zahlen die Betreiber Geld in zwei Fonds ein. Die Gesamtkosten sind im Preis des Nuklearstroms enthalten und belaufen sich im langjährigen Mittel auf…
Autor: Schweizer Fachmedien GmbH
Dank einer neuen Produktentwicklung aus dem Wallis ist es heute möglich, eine Solaranlage individuell und exakt auf das Verbraucherprofil abgestimmt zu planen. Bis zu einem Drittel kann der Kunde dank so einer massgeschneiderten Solaranlage bei den Investitionskosten einsparen. Die Walliser Solarfirma winsun AG bietet diese digitale Form der Energieberatung an und integriert sie erfolgreich in ihr Geschäftsmodell. Die Digitalisierung und neue Innovationen verändern den Markt der Photovoltaik. Wer sich vor fünf Jahren für eine Solaranlage interessierte, erhielt, wie damals üblich, aufgrund der letzten Stromrechnung und einigen ergänzenden Angaben eine Offerte zugeschickt. Heute ist es möglich, mit Hilfe eines Energiesensors das…
Trolleybusse erfreuen sich in Schweizer Städten noch immer grosser Beliebtheit. Der Ausbau der Oberleitungen stösst aber mitunter auf Widerstand. Hier schliesst der Bushersteller Carrosserie Hess AG (Bellach/SO) nun eine Lücke: Der neu entwickelte «Swiss Trolley plus» ist mit einer leistungsfähigen Batterie ausgestattet und kann so auf Linien eingesetzt werden, die nur teilweise mit Oberleitungen ausgerüstet sind. Auch beim Energiekonsum setzt der neue Bus Massstäbe: Dank Leichtbauweise und ausgeklügeltem Energiemanagement spart er gegenüber einem herkömmlichen Trolleybus mindestens 15% Energie. Wer als Passagier auf der Buslinie 33 quer durch die Stadt Zürich unterwegs ist, fühlt sich wie in jedem anderen Schweizer Trolleybus. Dabei kommt…
Autofreie Zonen/Terrorschutz dank Pollerautomaten von Swiss Poller GmbH Das Pollerkonzept zu 100% von Swiss Poller GmbH überzeugte seit nun 18 Jahren ohne wenn und aber! Dies beweisen sämtliche bisherigen Installationen in der ganzen Schweiz. Noch nie liess ein automatischer Poller von Swiss Poller GmbH seine Kunden im Stich oder war schuld an einem Unfall. So meisterte die hauseigene, individuell anpassbare Software, jede bisherig aufgetretene Situation mühelos und korrekt. Das eigene Design ist zeitlos und passt sich vom Oberflächenschliff her perfekt an jede Umgebung an. Die Beleuchtung ist revolutionär, reflektiert diese schon äusserliche geringste Leuchtstärken – zudem wird der kratzsicher nach…
Der MAS in Energiewirtschaft der HTW Chur in Zürich schliesst eine wichtige Wissens-Lücke. Das Thema «Energie» belegt in Gesellschaft und Wirtschaft eine sehr wichtige Rolle mit vielschichtigen Herausforderungen. Vom volkswirtschaftlichen Anspruch nach Versorgungssicherheit über neue Technologien der Energieerzeugung, Energieverteilung (Netze) bis hin zu innovativen Produkten und Dienstleistungen in Kombination mit der Digitalisierung ist das Themenspektrum sehr breit und tief. Die damit verbundenen Aufgaben und Fragestellungen sind mehr denn je von grosser Bedeutung für die Zukunftssicherung, sowohl volkswirtschaftlich als auch betriebswirtschaftlich. Und dabei ist nicht nur die lokal begrenzte Sichtweise notwendig und hinreichend, sondern zunehmend auch eine Betrachtung auf globaler Ebene…
Alles nahm vor über hundert Jahren seinen Anfang: Im Puschlav bauten die damaligen Kraftwerke Brusio (KWB) in Campocologno nahe der italienischen Grenze ihr erstes Kraftwerk. Seither hat sich die Energiebranche rasant entwickelt und mit ihr die heutige Repower, die aus den KWB entstanden ist. Sie ist zur umfassenden Dienstleisterin geworden, die ihr langjähriges Know-how anderen Energieversorgern zur Verfügung stellt. Es brauchte Pioniergeist, Weitsicht und eine gehörige Portion Mut, damals, im Jahr 1904, als in Campocologno der Spatenstich für den Bau des ersten Wasserkraftwerks der Kraftwerke Brusio erfolgte. Rund drei Jahre später nahm das Kraftwerk, das damals grösste seiner Art in…
In Etappe 2 des Sachplanverfahrens, mit dem nach Standorten für geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle in der Schweiz gesucht wird, waren über 500 Personen in den Regionalkonferenzen (RK) der sechs Standortregionen direkt involviert. Auch in der dritten und letzten Etappe der Standortsuche, die gerade begonnen hat, spielt die Partizipation eine zentrale Rolle. Sie ermöglicht den drei verbleibenden Standortregionen Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost, die regionalen Anliegen frühzeitig einzubringen. Bei Infrastrukturprojekten, wie sie geologische Tiefenlager darstellen, müssen die Betroffenen einbezogen werden. Dieser Grundsatz gilt auch beim Sachplan geologische Tiefenlager. Deshalb wurden in der zweiten Etappe RK gegründet. Sie sind…
Energie 360° will seinen Unternehmenssitz in Zürich-Altstetten baulich nachhaltig op-timieren und mit einem Neubau ergänzen. Bis 2022 sollen dort insgesamt 370 Arbeits-plätze in einer flexiblen Arbeitslandschaft zur Verfügung stehen. Der Projektvorschlag «Balance» des Generalplanungsteams unter der Federführung der ARGE jessen-vollenweider architektur / architekturbüro bosshard und partner AG ging als Sieger aus dem Studienauftrag hervor. Die positive Unternehmungsentwicklung von Energie 360° mit heute rund 230 Mitarbeiten-den lässt kontinuierliches Wachstum erwarten. Der bestehende Unternehmenssitz an der Aargauerstrasse 182 in Zürich-Altstetten – 2003 im Minergie-Standard von muellerueli.archi-tekten aus Basel gebaut – soll daher umgebaut und mit einem Neubau im Minergie-P-ECO-Standard ergänzt werden. Um…
Im Mai 2017 hat sich die Schweizer Stimmbevölkerung für das neue Energiegesetz ausgesprochen und damit für den langfristigen, schrittweisen Umbau des Schweizer Energiesystems. Wie die Schweiz auf diesem Weg vorankommt, wird mit einem Monitoring beobachtet. Heute hat das Bundesamt für Energie (BFE) den ersten Monitoringbericht publiziert, der künftig jährlich erscheinen wird. Er zeigt, dass die Energiestrategie 2050 auf Kurs der Richtwerte bis 2020 ist. Neben vielen anderen Themen und Indikatoren beobachtet das Monitoring die Richtwerte zum Ausbau der erneuerbaren Energien und der Wasserkraft sowie die Richtwerte zur Senkung des Energie- und Stromverbrauchs, die im neuen Energiegesetz (EnG), das am 1.…
Die heute veröffentlichte Benchmarking-Studie des Bundesamtes für Energie (BFE) beurteilt Schweizer Energieversorgungsunternehmen und ihre Aktivitäten in Bezug auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Strom- und Wärmebereich. ewz belegt im Wärmebereich den ersten Platz und beim Strom den zweiten Platz. Somit erfüllt ewz gemäss der BFE-Studie die übergeordneten Zielsetzungen der Energiestrategie 2050 und von EnergieSchweiz am besten. Die Auszeichnung als nachhaltigstes Energiedienstleistungsunternehmen bestätigt, dass ewz das führende Unternehmen mit wegweisenden Energie- und Kommunikationslösungen ist. Seit dem Jahr 2000 plant, baut, betreibt und finanziert ewz Energieversorgungsanlagen in der ganzen Schweiz und setzt auf erneuerbare Energien. Mit der Nutzung von Seewasser, Abwasser, Erdwärme…