Neben grösseren Bandbreiten überzeugt das neue Kantonsnetz auch mit einer höheren Verfügbarkeit sowie Datensicherheit.

Die AR Informatik AG (ARI) suchte im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung nach GATT-WTO einen Partner, um das bestehende, heterogen gewachsene Netz den Kantons Appenzell Ausserrhoden zu harmonisieren. SPIE konnte den Tender für sich entscheiden. Neben erfolgreichen Referenzprojekten im kantonalen Umfeld gaben auch die Expertise sowie hohe Kompetenz der SPIE ICS AG den Ausschlag für die Vergabe.

Die bisher vier parallelen Netze wurden zum Gesamtnetz «AR-NET2» zusammengeführt. Alle Standorte der kantonalen Anstalten, Betriebe und Organisationen sowie alle Gemeinden, der Spitalverbund AR und sämtlich Schulen werden bis nächstes Jahr ans neue Netz angeschlossen sein. Dabei handelt es sich um 220 Standorte, von denen aktuell rund 160 angeschlossen sind; um ca. 12‘000 LAN-Ports im Netz sowie 6‘000 bis 8‘000 Endgeräte. Über 440 Kilometer Glasfaser wurden für das neue Kantonsnetz benötigt.

Die über das neue Kantonsnetz transportierten Daten sind nun mittels technischer und organisatorischer Massnahmen vor unbefugtem Zugriff geschützt. Insbesondere wurde mittels MPLS (Multiprotocol Label Switching) sichergestellt, dass eine sichere Trennung der verschiedenen Kundennetze gewährleistet werden kann. Die neuen SIK-Richtlinien für Netzwerksicherheit (Netzwerk Security Policy) sowie die vom Kanton AR definierten Richtlinien wurden im neunen Kantonsnetz umgesetzt. Das einheitliche sowie leistungsfähige Kantonsnetz erfüllt heutige und zukünftige Anforderungen. Neben grösseren Bandbreiten überzeugt das neue Netzwerk auch mit einer höheren Verfügbarkeit dank redundanter Verbindungen.

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