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Home»News»Weniger CO2-Emissionen aufgrund Corona-Pandemie
News

Weniger CO2-Emissionen aufgrund Corona-Pandemie

Schweizer Fachmedien GmbHBy Schweizer Fachmedien GmbH18. Mai 2020Keine Kommentare2 Mins Read
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Social Distancing, Kurzarbeit und die Schliessung aller öffentlichen Einrichtungen wirken sich nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf den Stromverbrauch aus.
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Die beiden Forscher Adhurim Haxhimusa, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für wirtschaftspolitische Forschung der FH Graubünden, und Mario Liebensteiner vom Lehrstuhl für Ressourcen- und Energieökonomie an der TU Kaiserslautern, erforschten in ihrer Arbeit den Zusammenhang zwischen Covid-19-Infektionen in europäischen Ländern, der Stromnachfrage und der damit verbundenen Reduktion der CO2-Emissionen. Das Resultat zeigt deutlich, dass sich die aktuelle Krise positiv auf das Klima auswirkt: So reduzierte sich die Nachfrage nach Strom in den untersuchten Ländern um rund 18,8 Prozent, was zu einer Reduktion der CO2-Emissionen von 34 Prozent führte.

Seit Jahren bemüht sich die globale Klimapolitik darum, die Kohlenstoffemissionen deutlich zu reduzieren, um den Klimawandel zu verlangsamen. Dennoch steigt der CO2-Ausstoss fast kontinuierlich an, vor allem bedingt durch die Auswirkungen der Energiewirtschaft. In der Folge der aktuellen Corona-Pandemie änderte sich dieses Bild nun aber deutlich, wie die Untersuchung zeigt. Die verschiedenen Massnahmen führten weltweit zu einer deutlichen Verbesserung der Emissionswerte.

Die Analyse der beiden Forschenden basiert auf Daten aus 16 europäischen Ländern, die sie im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 23. März 2020 erhoben haben. Anhand derer untersuchten sie die Entwicklung der Stromnachfrage im Zusammenhang mit dem Einfluss von Covid-19-Infektionen. Dabei zeigte sich, dass je nach getroffenen Infektionsschutzmassnahmen die Emissionseffekte ausgeprägter sind. In Italien oder Frankreich, wo sehr strenge Massnahmen wie etwa Ausgangssperren verhängt wurden, ging die Nachfrage nach Strom entsprechend stärker zurück.

www.fhgr.ch

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