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	<title>Strom &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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	<title>Strom &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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		<title>Schweizer Wald und Holz sagen ja zum Stromgesetz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 11:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Stromversorgung]]></category>
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<p>Am 9. Juni kommt das Stromgesetz des Parlaments aufgrund eines Referendums an die Urne. Das Gesetz stellt sicher, dass die Schweiz rasch mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen produzieren kann. Die Schweizer Wald- und Holzwirtschaft unter dem Dach der Lignum stellt sich hinter die Vorlage. Sie bildet zusammen mit dem neuen CO2-Gesetz und dem von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern angenommenen Klimagesetz die Grundlage zur Erreichung des Schweizer Netto-null-Ziels.</p>



<p>Die Schweizer Wald- und Holzwirtschaft versteht sich als Wegbereiterin einer klimaneutralen Zukunft und legt dabei den Schwerpunkt auf Bau und Ausbau. Wald und Holz tragen durch die langfristige CO2-Speicherung in Holzprodukten und im Wald wesentlich zur Erreichung des Schweizer Netto-null-Ziels bei. Die Kosten pro Tonne aus der Atmosphäre entferntes CO2 liegen bei Waldbewirtschaftung und Holznutzung im Vergleich mit anderen Ansätzen tief. Überdies kann Holz nicht nur Kohlenstoff aus der Luft speichern, sondern als Ersatz für klimabelastende Materialien sowie als Energieträger zusätzlich fossiles CO2 vermeiden.</p>



<p>Die Lignum hat sich deshalb auch für das neue CO2-Gesetz für die Zeit von 2025–2030 und für das Klimagesetz ausgesprochen, das im letzten Juni in einer Referendumsabstimmung bestätigt worden ist. Das Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, kurz Stromgesetz, ergänzt diese Leitplanken zugunsten einer nachhaltigen Energieproduktion im Sinne einer unabdingbaren Voraussetzung: Ohne genügend erneuerbare Energie scheitert jede Klimapolitik. Ziel ist deshalb, das Energieversorgungssystem der Schweiz auf das Netto-null-Emissionsziel bis 2050 auszurichten und zugleich hohe Versorgungssicherheit sicherzustellen.</p>



<p>Netto null als Ziel erfordert viel mehr Strom als bisher. Das Gesetz sieht deshalb verbindliche Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion im Inland und Massnahmen zur Stärkung der Stromversorgungssicherheit vor allem im Winter vor. Im Vordergrund steht neben der Förderung der Energieeffizienz unter anderem auch die rasche und entschiedene Erschliessung der erst zögerlich genutzten Solarenergie-Potentiale im Gebäude- und Infrastrukturbereich. Gebäudeeigentümer profitieren von Investitionsbeiträgen an ihre energetischen Investitionen und von neuen, kostengerechten und schweizweit einheitlichen Vergütungansätzen, Bewohnerinnen und Bewohner von sinkenden Stromkosten.</p>



<p>Der Ausbau der inländischen Stromproduktion und der Umbau der Energieversorgung zugunsten der Erneuerbaren schafft zusätzliche Arbeitsplätze in der Schweiz und macht unser Land weniger abhängig von fossilen Energieeinfuhren und Winter-Stromimporten. Weil die im Mittelpunkt stehende Solarenergie heute zu den billigsten Energiequellen zählt, profitiert auch die Wirtschaft vom Stromgesetz. Die in der Lignum zusammengeschlossenen Verbände der Wald- und Holzwirtschaft empfehlen deshalb ein Ja zum Stromgesetz am 9. Juni.</p>



<p>Lignum, Holzwirtschaft Schweiz ist die Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft. Sie vereinigt sämtliche wichtigen Verbände und Organisationen der Holzkette, Institutionen aus Forschung und Lehre, öffentliche Körperschaften sowie eine grosse Zahl von Architekten und Ingenieuren. Dazu treten 18 regionale Arbeitsgemeinschaften. Lignum vertritt mit Dienstleistungen in Technik und Kommunikation in allen Landesteilen der Schweiz eine Branche mit rund 85‘000 Arbeitsplätzen von der Waldwirtschaft über Sägerei und Holzwerkstoffproduktion, Handel, Zimmerei, Schreinerei und Möbelproduktion bis zum Endverbraucher von Holz.</p>



<p>In der Lignum zusammengeschlossene Verbände und Organisationen WaldSchweiz – Verband der Waldeigentümer / HIS Holzindustrie Schweiz / Holzbau Schweiz / VSSM Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten / HWS Holzwerkstoffe Schweiz / FRECEM Fédération Romande des Entreprises de Charpenterie, d‘Ébénisterie et de Menuiserie / STE-AoC Swiss Timber Engineers Association of Construction.</p>



<p>Forstunternehmer Schweiz / ISP Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt / SFV Schweizer Furnier-Verband / STE – Swiss Timber Engineers / VGQ Schweizerischer Verband für geprüfte Qualitätshäuser / VSH Verband Schweizerischer Hobelwerke<br>Besuchen Sie unseren ‹Medienservice Holz› auf <a href="http://www.lignum.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.lignum.ch</a></p>
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		<title>Zeitreise Energiewende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 19:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufgepasst, denn jetzt ist Ihr Vorstellungsvermögen gefragt. Ähnlich wie Marty McFly und Doc Brown werden auch Sie zu Zeitreisenden. Doch im Unterschied zu den beiden Filmhelden schauen wir uns ein etwas realistischeres Szenario an. Tamara Kleedorfer, Exnaton AG Wir schreiben das JahrDie atemberaubende Kulisse von Alpendörfern und die facettenreiche Architektur der pulsierenden Städte der Schweiz [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Aufgepasst, denn jetzt ist Ihr Vorstellungsvermögen gefragt. Ähnlich wie Marty McFly und Doc Brown werden auch Sie zu Zeitreisenden. Doch im Unterschied zu den beiden Filmhelden schauen wir uns ein etwas realistischeres Szenario an.</strong></p>



<p>Tamara Kleedorfer, Exnaton AG</p>



<p>Wir schreiben das JahrDie atemberaubende Kulisse von Alpendörfern und die facettenreiche Architektur der pulsierenden Städte der Schweiz sind von den Bemühungen der Energiewende geprägt. Photovoltaikanlagen schmücken die Häuserdächer und sind strategisch in die Landwirtschaft und entlang von Autobahnen integriert, während sich Windräder über weite Täler erstrecken, bis sie im Horizont verschwinden.</p>



<p>In einem idyllischen Dorf begegnen wir Familie Müller. Karl und Lisa Müller, beide berufstätig und stolze Eltern von zwei lebhaften Kindern, haben bereits vor Jahren den Schritt in Richtung nachhaltiges Eigenheim unternommen. Ihr Zuhause wird nicht nur von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach geschmückt, sondern verfügt auch über eine elektrische Wärmepumpe und eine intelligente Haussteuerung, die den Energieverbrauch mit Bedacht optimiert. Trotz ihres Elektroautos und Stromfresser im Haus können die Müllers ihren selbst produzierten Strom nicht vollständig verbrauchen. Ihren Überschuss verkaufen sie an das ältere Ehepaar Grünsteig von nebenan und den Rest der Nachbarschaft.</p>



<p>Jungunternehmerin Sarah hat sich vor einigen Monaten den Traum von ihrer ersten eigenen Wohnung in einem modernen fünfstöckigen Mehrparteienhaus in der Zürcher Innenstadt erfüllt. Auch hier hat die Energiewende Einzug gehalten, und Sarah und ihre Nachbarn profitieren von lokal erzeugtem Strom durch die Photovoltaikanlage auf dem Gemeinschaftsdach. Selbst ihr Elektroauto findet in der Garage des Wohnkomplexes einen Platz zum Laden. Es ist so eingestellt, dass es vorrangig geladen wird, wenn erneuerbare Energie verfügbar ist – sprich, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht.<br><br>Im benachbarten Haus lebt Sarahs Freund Stefan. Da er keinen eigenen Balkon hat und sein Wohngebäude über keine Gemeinschaftsanlage verfügt, hat er sich einen alternativen Weg gesucht, um Zugang zu lokal erzeugter grüner Energie zu erhalten. Ähnlich wie die Bewohner der benachbarten Häuser hat Stefan Anteile an einem Windkraftwerk erworben und wird nun ebenfalls mit erneuerbarer Energie versorgt, ganz ohne eigene Anlage. Landesweite Initiativen und der stetige Ausbau erneuerbarer Energiequellen der letzten Jahrzehnte hat die Vision einer flächendeckenden Versorgung mit nachhaltiger Energie Realität werden lassen.<br><br>In der klimaneutralen Schweiz des Jahres 2050 hat jeder und jede Zugang zu grüner und günstiger Energie. Doch während diese Schilderungen nach utopischen Träumereien klingen mögen, enthüllen sie tatsächlich keine fiktiven Zukunftsszenarien. Nein, sie sind vielmehr ein Vorgeschmack auf das, was bereits in Bewegung ist – ein Blick auf eine vielversprechende grüne Energiezukunft, die von der Bevölkerung aktiv gestaltet wird.</p>



<p><strong>ZURÜCK IM HIER UND JETZT: NACHHALTIGE ENERGIEKONZEPTE</strong><br>Genug der Zukunftsvisionen, denn die kollektive Energieversorgung, also die gemeinschaftliche, dezentrale und lokale Produktion, Nutzung und Verteilung von erneuerbaren Energieressourcen zwischen verschiedenen Teilnehmenden, ist bereits in der Gegenwart angekommen. Während einige Konzepte bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden, stehen andere in den Startlöchern, um schon bald Wirklichkeit zu werden.</p>



<p>Ein bereits etabliertes Modell für kollektive Energieversorgung ist der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch, kurz ZEV genannt, den wir anhand des Beispiels der Jungunternehmerin Sarah in unserer Zeitreise kennengelernt haben. Die Struktur eines solchen Zusammenschlusses kann unterschiedliche Formen annehmen, folgt jedoch dem gleichen Prinzip: Eine alternative Stromquelle, beispielsweise eine Solaranlage auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses, erzeugt Energie, die an die Bewohner des Hauses verkauft wird. Weiter gedacht kann sich ein ZEV auch über mehrere Gebäude erstrecken, sofern diese durch ein privates Netz verbunden sind.<br><br>Die Teilnehmenden des Zusammenschlusses erhalten dadurch Zugang zu lokal produziertem grünem Strom, für den sie weniger bezahlen als für den Bezug vom herkömmlichen Energielieferanten. Ausserdem müssen sie selbst keine Investitionen in eine Anlage tätigen. Immobilieneigentümer hingegen erzielen als Besitzer der Anlagen durch den Verkauf innerhalb des Konstrukts höhere Erlöse, als wenn sie ihren Überschuss ins Netz einspeisen. Daraus ergibt sich ein besonders wirtschaftlicher Betrieb der Erzeugungsanlage und eine schnellere Amortisation. Angesichts dessen, dass etwa 60Prozent der Schweizer Bevölkerung in Mehrfamilienhäusern leben, erweist sich das ZEV-Modell als äusserst geeignet, profitabel für alle Beteiligten und leistet zudem einen Beitrag zur heimischen Energiewende.</p>



<p>Insbesondere in städtischen Gebieten, in denen nicht alle über eine eigene Hausdachfläche oder einen Balkon zur Installation von Photovoltaikmodulen verfügen, erscheinen die Optionen zur eigenen Stromproduktion begrenzt. Um dieser Herausforderung entgegenzuwirken, entstehen zunehmend sogenannte Beteiligungsmodelle, ähnlich demjenigen, an dem Stefan aus unserer Zeitreise teilnimmt. Dabei errichten Energieversorgungsunternehmen oder Energiedienstleister schrittweise Windkraftanlagen und Solarkraftwerke. Privatpersonen und Unternehmen können durch den Erwerb von Anteilen an solchen Anlagen zu virtuellen Prosumenten werden. Sobald diese in Betrieb genommen werden, speisen sie den produzierten Strom ins öffentliche Netz ein, und die Teilhabenden profitieren im Gegenzug von einer jährlichen Gutschrift für Solarstrom auf<br>ihrer Stromrechnung. Dies führt nicht nur zu einem deutlichen Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien im Gesamtstrommix, sondern ermöglicht es Energieversorgern und Energiedienstleistern, neue Projekte effizienter zu finanzieren und ihre Kundengruppe in städtischen Gebieten zu erweitern. Darüber hinaus übernehmen sie die technischen Risiken sowie die Installation, Wartung und gesetzeskonforme administrative Abwicklung der Anlage, was den Aufwand für Investoren minimal hält. Diese können somit zu einem geringen Aufwand und Risiko und bereits zu kleinen Beträgen am Projekt teilnehmen, zusätzliche Einnahmen generieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien leisten. Ausserdem tragen Beteiligungsmodelle zur generellen Akzeptanz von alternativen Erzeugungsanlagen im ländlichen und städtischen Bereich in der Bevölkerung bei und stärken das kollektive Engagement für eine nachhaltige Energieversorgung.</p>



<p>Ein innovatives Energiekonzept, welches noch in den Kinderschuhen steckt, sind die lokalen Elektrizitätsgemeinschaften, kurz LEGs genannt, wie jene von Familie Müller. Auch hier ist die Rede von lokalen und regionalen Zusammenschlüssen von Privatpersonen und Unternehmen, die gemeinsam erneuerbare Energie vor Ort produzieren, untereinander teilen und verbrauchen. Im Unterschied zum bereits etablierten ZEV-Modell sind in dem Konstrukt mehrere erzeugende Parteien involviert. Genauer gesagt können dies einerseits reine Produzenten, beispielsweise grosse Anlage, die lediglich für die Energiebereitstellung zuständig sind, und andererseits Prosumenten sein, also jene Teilnehmende, die ihren eigenen Strom produzieren und nutzen, ihn aber nicht zur Gänze verbrauchen und deshalb ihren Überschuss an die Gemeinschaft verkaufen. LEGs sind zudem nicht auf eine private Netzinfrastruktur beschränkt, sondern können sich dank der Nutzung des öffentlichen Netzes über eine ganze Gemeinde oder das Gebiet eines Verteilnetzbetreibers erstrecken. Besonders attraktiv sind dabei die finanziellen Anreize, die für den nachbarschaftlichen Stromhandel in Aussicht gestellt werden. Abhängig von der Anzahl der involvierten Netzebenen, können Netzentgelte voraussichtlich bis zu 60Prozent reduziert werden, was erhebliche Kosteneinsparungen für die einzelnen Teilnehmenden bedeutet. Im September 2023 hat die Schweiz mit der Verabschiedung des «Bundesgesetzes für eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien», auch Energie-Mantelerlass genannt, ein neues Kapitel in der Energiewende aufgeschlagen. Dieser enthält erstmals konkrete Bestimmungen rund um lokale Elektrizitätsgemeinschaften und stellt dadurch die Weichen für den nachbarschaftlichen Stromhandel innerhalb von LEGs ab Jahresbeginn 2025.</p>



<p><strong>SO GEHT ES WEITER: DEZENTRALISIERUNG, DEKARBONISIERUNG, DIGITALISIERUNG</strong><br>Unsere Zeitreise in die klimaneutrale Schweiz des Jahres 2050 hat uns einen Blick in die vielversprechende Zukunft der schweizerischen Energieversorgung gewährt. Zurück in der Gegenwart zeigt sich, dass Konzepte der kollektiven Energieversorgung bereits teilweise Wirklichkeit sind und vermehrt an Bedeutung gewinnen werden.</p>



<p>«Dezentralisierung und Dekarbonisierung» lautet dabei die Devise im Ausbau erneuerbarer Energien. Doch das alleine reicht nicht. Zusätzlich muss die Netzinfrastruktur intelligent gestaltet und es müssen Massnahmen zur Effizienzoptimierung der Energieversorgung und  nutzung getroffen werden. Zur Angleichung der Diskrepanz zwischen Produktionszeiten von Erneuerbaren (bei Sonnenschein und Wind) und dem Zeitpunkt des Stromkonsums werden dynamische Stromtarife eine wesentliche Rolle spielen. Diese Tarife bieten finanzielle Anreize für den Strombezug ausserhalb von Spitzenzeiten, indem sie niedrigere Marktpreise zu Zeiten hoher Energieverfügbarkeit ermöglichen. Dadurch werden Kunden motiviert, ihr Verbrauchsverhalten anzupassen. Sie schaffen ausserdem eine gesteigerte Transparenz, welche den Verbrauchern ein besseres Verständnis komplexer Energiemarktprozesse vermittelt und Selbstbestimmung und Kontrolle über ihre individuelle Stromrechnung gewährt. Besonders in den nordischen Ländern sind dynamische Stromtarife bereits auf dem Vormarsch. Auch das Nachbarland Deutschland setzt vermehrt auf eine variable Strompreisgestaltung und nimmt diese sogar in die Gesetzgebung auf, wonach nach §41a des Energiewirtschaftsgesetzes Energieversorgungsunternehmen schrittweise bis 2025 zu ihrer Einführung verpflichtet sind.</p>



<p>Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, bedarf es einer voranschreitenden Digitalisierung und technologischen Fortschritts. In diesem Kontext präsentiert sich das Climate-Tech-Unternehmen Exnaton, das als Softwareanbieter auf die Abrechnung von erneuerbaren Energien spezialisiert ist. Im Bestreben, den Weg für ein erneuerbares und nachhaltiges Energiesystem zu ebnen, entwickelt das ETH-Spin-off die KI Abrechnungsplattform PowerQuartier. Diese ermöglicht nicht nur die Abrechnung und Verwaltung verschiedener Energy-Sharing-Konzepte, sondern auch Mikroinvestitionen in gemeinsame Energieanlagen und eine einfache und unkomplizierte Einführung dynamischer Stromtarife. In den Nachbarländern Österreich, Deutschland und Luxemburg setzt Exnaton bereits zahlreiche Projekte zum nachbarschaftlichen Stromhandel sowie zu dynamischen Stromtarifen erfolgreich um. Das Engagement des Jungunternehmens zeigt, dass digitale Technologien einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung einer kollektiven nachhaltigen Energieversorgung der Schweiz leisten können. Dank der KI-Abrechnungsplattform können erneuerbare Energien effizient abgerechnet, komplexe Energiedatenströme verständlich visualisiert und die Bevölkerung in die Energiewende miteinbezogen werden.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="542" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/Mixed-Devices-1024x542.png" alt="" data-id="23422" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/Mixed-Devices.png" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=23422" class="wp-image-23422" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/Mixed-Devices-1024x542.png 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/Mixed-Devices-300x159.png 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/Mixed-Devices-768x407.png 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/Mixed-Devices-1536x813.png 1536w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/Mixed-Devices-2048x1084.png 2048w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/Mixed-Devices-696x368.png 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/Mixed-Devices-1068x565.png 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/Mixed-Devices-793x420.png 793w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Bilder: © Exnaton</figcaption></figure>



<p>Weitere Informationen<br><a href="http://www.exnaton.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.exnaton.com</a></p>
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		<title>Windenenergie für Winterstrom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 13:37:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stromversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Damit die Schweiz die Ziele der Energiestrategie 2050 erreicht, müssenzusätzliche erneuerbare Energiequellen erschlossen werden. Windenergie ist in der Schweiz noch wenig genutzt, aber hat ein riesiges Potential. Vor allem im Winter kann Windenergie die Lücken in der schweizerischen Stromproduktion schliessen. Die Schweiz investiert bereits in eine erneuerbare Zukunft. Solar- und Wasserkraftwerke produzieren grosse Mengen von [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Damit die Schweiz die Ziele der Energiestrategie 2050 erreicht, müssen<br>zusätzliche erneuerbare Energiequellen erschlossen werden. Windenergie ist in der Schweiz noch wenig genutzt, aber hat ein riesiges Potential. Vor allem im Winter kann Windenergie die Lücken in der schweizerischen Stromproduktion schliessen.</strong></p>



<p>Die Schweiz investiert bereits in eine erneuerbare Zukunft. Solar- und Wasserkraftwerke produzieren grosse Mengen von dem täglichen Strombedarf. Beide Technologien produzieren im Sommer mehr Strom als im Winter. Im Winter beschränken die kürzeren Tage die Sonnenstunden für Solaranlagen und Niederschläge fallen häufig als Schnee, so dass nicht gleich viel Wasser für die Wasserkraftwerke zur Verfügung steht. Das bedeutet, dass die Schweiz in den Wintermonaten mit dem höchsten Stromverbrauch für Beleuchtung und Heizen am meisten von Stromimporten abhängig ist.</p>



<p>Windenergie kann diese Lücke schliessen und die Abhängigkeit aufheben. Für Windenergieanlagen sind die Wintermonate die profitabelsten. Dann hat die Schweiz am meisten Winde und könnte grosse Mengen an Strom produzieren. Etwa zwei Drittel der Jahresproduktion bei Windenergieanlagen fallen in das Winterhalbjahr. Die Schweiz kann die Windenergie noch stark ausbauen. Weniger als 1Prozent des Schweizer Stroms kommt aus Windenergieanlagen. Damit ist die Schweiz das Schlusslicht in Europa. Der Vergleich mit anderen Binnenländern zeigt, wie gross das Potential ist. Österreich produziert bereits 13Prozent des Energiebedarfs mit Windenergie.</p>



<p>Die Schweiz hat im ganzen Land verteilt gut geeignete Standorte für Windräder: vom Jurabogen über das Mittelland bis zu den Voralpen und Alpen.</p>



<p><strong>WINDRÄDER SIND LEISER ALS DAS DURCHSCHNITTSBÜRO</strong><br>Windräder nutzen die kinetische Energie der anströmenden Luft zur Rotation der Flügel. Die auf diese Weise erzeugte mechanische Energie wird von einem Generator in Strom umgewandelt. Die Bewegung der Flügel verursacht Geräusche. Für diese Geräusche gelten jedoch die strengen Grenzwerte der Lärmschutzverordnung. Die Flügel haben z.B. gebogene Blattenden und Kämme an der Hinterkante, um möglichst leise zu rotieren. Diese Massnahmen ermöglichen es, genau unterhalb von einem Windrad eine Unterhaltung im normalen Plauderton zu führen. Die Windräder sind bei Messungen sogar leiser als ein durchschnittlicher Geräuschpegel in einem Büro. Mit diesen geringen Lärmemissionen haben auch die Wild- und Nutztiere kein Problem. Die Erfahrung aus Deutschland zeigt, dass sich die Tiere schnell an die Windräder gewöhnen und sie nicht weiter beachten.</p>



<p><strong>VERFAHREN VEREINFACHEN</strong><br>Im Schnitt dauert ein Verfahren rund 20Jahre. Mit derartigen Fristen liessen sich die Ausbauziele nicht erreichen, befand der Bundesrat im Februar 2022, und erklärte, die Planungs- und Bewilligungsverfahren für die bedeutendsten Windenergieanlagen müssten vereinfacht und gestrafft werden. Beispielweise soll ein Projekt künftig nur noch einmal bis vor Bundesgericht angefochten werden können und nicht, wie heute, in jeder Bewilligungsetappe.</p>



<p><strong>TRANSPARENZ ALS SCHLÜSSEL</strong><br>Ganz allgemein scheint Transparenz der Schlüsselfaktor zu sein, wenn es darum geht, Zustimmung für Windkraftprojekte zu erreichen. Dies zeigte kürzlich eine Veranstaltung zur «sozialen Akzeptanz der Energiewende» des Instituts für Wirtschaft und Ökologie der Universität St.Gallen. Zentral seien Faktoren wie Fairness, die Einbindung lokaler Akteure, aber auch die finanzielle Beteiligung von Bürgerinnen Bürgern und Gemeinden. Wie das aussehen kann, zeigt zum Beispiel der Windpark von St. Brais im Kanton Jura, bei dem die lokale Bevölkerung zu Vorzugsbedingungen Aktien zeichnen konnte. Die Anlage von Charrat im Unterwallis wiederum, die möglichst bald ausgebaut werden soll, ist zur Hälfte im Besitz der umliegenden Gemeinden.</p>



<p>Die Bodenbelastung durch Windräder ist klein verglichen mit anderen Energieanlagen. Landwirtschaftliche Betriebe können die Fläche unterhalb des Windrades auch während dem Betrieb weiterhin bewirtschaften. Der Rückbau einer Windenergieanlage dauert maximal einen Monat, verursacht keine zusätzlichen Kosten und hinterlässt keine sichtbaren Spuren. Windparks werden meist schon vor dem Bau dazu verpflichtet, Geld für einen Rückbau anzulegen. Zum Rückbau gehören auch<br>das Entfernen der elektrischen Zuleitungen und der Zufahrtswege.</p>



<p><strong>DAS MÜSSEN SIE WISSEN</strong><br><strong>x</strong> 6Monate<br>Ein Windrad produziert während 20 bis 25Jahren rund 40Mal soviel<br>Energie, wie für die Herstellung, Betrieb und Entsorgung nötig sind.<br><strong>x</strong> 937Erdumfahrungen<br>Ein Windrad erzeugt genug Strom, um mit einem Elektroauto 20Jahre<br>lang jedes Jahr 937Mal um die Erde zu fahren.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="1024" height="684" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1715324860-1024x684.jpg" alt="" data-id="23375" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1715324860-scaled.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=23375" class="wp-image-23375" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1715324860-1024x684.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1715324860-300x200.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1715324860-768x513.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1715324860-1536x1025.jpg 1536w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1715324860-2048x1367.jpg 2048w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1715324860-696x465.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1715324860-1068x713.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1715324860-629x420.jpg 629w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul></figure>



<p></p>
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		<title>Lenzburg will «Smart-city-Labor» werden</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2020 07:46:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für die Lenzburger Stadtregierung soll «Smart City» bald viel mehr sein als ein blosses Entwicklungskonzept mit progressivem Touch. Es geht darum, Digitalisierungsprojekte zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger zu realisieren. Die Fachtagung «citelligent 2020» vom 28. Mai 2020 soll erste Lösungsvorschläge für konkrete Probleme liefern. Ohne Corona-Pandemie wäre die imposante Lenzburg Ende MaiSchauplatz der Fachtagung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Für die Lenzburger Stadtregierung soll «Smart City» bald viel mehr sein als ein blosses Entwicklungskonzept mit progressivem Touch. Es geht darum, Digitalisierungsprojekte zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger zu realisieren. Die Fachtagung «citelligent 2020» vom 28. Mai 2020 soll erste Lösungsvorschläge für konkrete Probleme liefern.</strong></p>



<p>Ohne Corona-Pandemie wäre die imposante Lenzburg Ende Mai<br>Schauplatz der Fachtagung «citelligent 2020» geworden. Im Zeichen der<br>neuen Normalität wird die Tagung termingerecht, jedoch online durchgeführt, mit Stadtammann Daniel Mosimann als Gastgeber. Dass Lenzburg heute konkret in Richtung Smart City unterwegs ist, hat viel<br>mit jener Anfrage durch das Zürcher Beratungsunternehmen savisio AG Ende 2018 zu tun. Ob man denn Interesse hätte an einem Smart-City-Prozess im Rahmen einer Fachtagungsreihe mit «Open-Source- Resultaten»,  die offen gelegt werden. Der Stadtrat sagte zu. Für vier Sachbereiche – Bezahlsysteme, Mobilität, Energie / Umwelt und Daten – wurden konkrete «Lenzburger» Problemstellungen erfasst. Mit diesen Problemstellungen <br>setzten sich rund 30 Fachleute aus Industrie und Forschung im Rahmen von Arbeitsgruppen während mehr als einem halben Jahr auseinander. An der Fachtagung «citelligent 2020» werden die Ergebnisse aus der  Vorbereitungsphase präsentiert.</p>



<p>«Auf diese Ergebnisse bin auch ich enorm gespannt», sagt der Lenzburger Stadtammann Daniel Mosimann. Er gehört zwar dem Steuerungsausschuss an, wirkte aber in keiner der Arbeitsgruppen mit. Nach dem Event werden die Lösungen verfeinert und für Umsetzungsprojekte vorbereitet. Diese werden an späteren Anlässen wieder gezeigt. Nicht zuletzt werden Fragen zur gesellschaftlichen Akzeptanz und politischen Umsetzbarkeit zu beantworten sein. Von der Arbeit im Lenzburger «Smart-City-Labor» könnte nicht zuletzt auch der Gemeindeverband Lebensraum Lenzburg-Seetal, den Mosimann präsidiert, profitieren. Das Ziel ist es, eine jährlich wiederkehrende Veranstaltungsreihe zu starten.</p>



<p><strong>Beachtliche Resultate in der Pipeline</strong><br>«citelligent 2020» wird am 28. Mai als zweistündige Online-Fachtagung durchgeführt und ausgestrahlt. In mehr als 20 Kurzbeiträgen wird über Projekte, Studien und Pro dukte berichtet. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheider und Entscheiderinnen, Fachspezialisten und -spezialistinnen,<br>Projektleiter und Projektleiterinnen der öffentlichen Verwaltungen (Bund, Kantone, Gemeinden) sowie an interessierte Personen aus Forschung, Industrie und von Zulieferern. Ein erstes Highlight wird im Themenblock Zahlsysteme geboten: Christian Wohlwend, Partner der savisio AG, erläutert, wie Digitalisierungstechnik genutzt wird, um verschiedenste Zahlsysteme zusammenzubringen. Zu den spannenden Programmpunkten im Themenblock Daten gehört die Präsentation von Formen der Bürgerpartizipation.</p>



<p><strong>Umsetzung der Energiestrategie </strong><br>Im Themenblock Energie und Umwelt werden Projekte vorgestellt, die vornehmlich vom Hightech Zentrum Aargau (HTZ) und der SWL Energie AG entwickelt und finanziert wurden. Dr. Gianfranco Guidati von der <br>ETH Zürich ist Programmleiter der Joint Activity Scenarios and Modelling (JASM). Dort werden die neuesten Kenntnisse und Daten zusammengebracht, um Szenarien für die Dekarbonisierung und die Energiestrategie der Schweiz zu simulieren und mögliche Umsetzungswege aufzuzeigen. In den letzten sieben Jahren wurde in der Schweiz in SCCERs (Swiss Competence Centers of Energy Research) an diversen Themen zur Umsetzung der Energiestrategie geforscht. Hier wurden auch zahlreiche<br>Simulationstools entwickelt und Daten erfasst, um die Modelle immer weiterzubringen. Im Projekt JASM werden all diese Resultate und Modelle zusammengeführt, um eine umfassende Sicht auf die energetische <br>Situation der Schweiz zu erhalten. Als spannende Premiere führt Guidati vom Energiesystem der Schweiz zu den besonderen Bedingungen und Herausforderungen für Lenzburg.</p>



<p>Zu den interessanten Studienobjekten gehört auch die bestehende Infrastruktur der SWL Energie. Reto Kaufmann von der Hochschule Luzern erläutert, wie sich in der gegebenen Gasinfrastruktur Wasserstoff integrieren liesse und wie entsprechende Businessmodelle gestaltet werden könnten. Lukas Merz von GeoProRegio macht mit der Augmented-Reality-Technologie die heutige unterirdische Infrastruktur von Wasser, Gas und Strom sichtbar. Die virtuelle Besichtigung vor Ort erleichtert beispielsweise<br>die Planung von Bauvorhaben.</p>



<p><strong>Der Stromhandel von Morgen</strong><br>Eine weitere Premiere wird von der Virtual Global Trading (VGT) vorgestellt. Das Aarauer Unternehmen zeigt, wie der Stromhandel<br>der Zukunft aussehen könnte und wie es sich in diesem Markt positionieren<br>will. Liechtenstein setzt mit seiner Strom- Gesetzgebung eine neue Marke und wird mit VGT kooperieren. Solche Möglichkeiten dürften auch für Schweizer Städte von Interesse sein. Die Digitalisierung eines bestehenden Gebäudeparks steht im Zentrum eines Projekts, das von Matthias Eifert, Geschäftsführer der Zukunftsregion Argovia (ZURA), vorgestellt wird. Dieses Projekt nahm seinen Anfang im Rahmen der Energy Data Hackdays 2019 in Brugg, welche durch Opendata.ch, die ZURA und das HTZ organisiert wurden. Der Prototyp des Gebäudepasses wird von einem erweiterten Konsortium weiterentwickelt. ZURA, HTZ und die Stadt Lenzburg bleiben involviert.</p>



<p><strong>Attraktive Elektromobilität</strong><br>Für einen ebenso interessanten wie spielerischen Abschluss des Themenblocks Energie und Umwelt sorgt ein weiteres Projekt,<br>bei dem Augemented Reality eine Schlüsselrolle spielt. Rajan Wegmann, CEO der Echtzeit GmbH, präsentiert die sharing E-Mobilitätsplattform E-Cargovia. Diese wurde von der ZURA aufgebaut und wird in Kooperation mit der SWL auch in Lenzburg erste Elektromobile zur Verfügung stellen. Die App erlaubt es, per Mobiltelefon oder i-Pad neue Standorte von <br>E-Cargovia zu bewerten. Die App wird auch den Online-Gästen von «citelligent 2020» zur Verfügung gestellt. (pm / rm)</p>



<p><a href="http://www.citelligent.ch/fachtagung-online">www.citelligent.ch/fachtagung-online</a></p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="1024" height="681" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_1-1024x681.jpg" alt="" data-id="21574" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_1.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=21574" class="wp-image-21574" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_1-1024x681.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_1-300x200.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_1-768x511.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_1-696x463.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_1-1068x710.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_1-632x420.jpg 632w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Nimmt Fahrt auf: Mobilität sowie
Energie / Umwelt sind zentrale Themenfelder
von «citelligent 2020».</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="677" height="1024" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_4-677x1024.jpg" alt="" data-id="21575" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_4.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=21575" class="wp-image-21575" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_4-677x1024.jpg 677w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_4-198x300.jpg 198w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_4-768x1162.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_4-1015x1536.jpg 1015w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_4-696x1053.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_4-1068x1616.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_4-278x420.jpg 278w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_4.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 677px) 100vw, 677px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Vereinfachung wünschbar: Zu den
Problemstellungen gehören die
unterschiedlichen Bezahlformen für
verschiedene städtische Dienstleistungen.</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_3-1024x683.jpg" alt="" data-id="21576" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_3.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=21576" class="wp-image-21576" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_3-1024x683.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_3-300x200.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_3-768x512.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_3-696x464.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_3-1068x712.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_3-630x420.jpg 630w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/citelligent_foto_3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">«Bin enorm gespannt»: Daniel Mosimann,
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