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	<title>Recycling &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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	<title>Recycling &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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		<title>Nachhaltiges PV-Recycling</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 12:03:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So wird das Recycling von PV-Modulen finanziert Wer sich mit dem Kauf einer Photovoltaikanlage beschäftigt, denkt zwangsläufig auch bereits über deren Ende nach. Denn logisch: Die Frage nach der fachgerechten Entsorgung einer Solaranlage will geklärt sein, bevor man sich für einen Kauf entscheidet. Die Entsorgung von Elektrogeräten in der Schweiz ist in der Verordnung über [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>So wird das Recycling von PV-Modulen finanziert</strong></p>



<p><strong>Wer sich mit dem Kauf einer Photovoltaikanlage beschäftigt, denkt zwangsläufig auch bereits über deren Ende nach. Denn logisch: Die Frage nach der fachgerechten Entsorgung einer Solaranlage will geklärt sein, bevor man sich für einen Kauf entscheidet.</strong></p>



<p>Die Entsorgung von Elektrogeräten in der Schweiz ist in der Verordnung über die Rückgabe, die Rücknahme und die Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte (VREG) geregelt. Darin wird den Herstellern und Importeuren die Verantwortung für die Entsorgung übertragen. Das heisst: Hersteller und Importeure sind verpflichtet, Elektrogeräte entgegenzunehmen und dem Recycling zuzuführen, wenn sie ausgedient haben.</p>



<p><strong>ETABLIERTES RECYCLINGSYSTEM AUCH FÜR PHOTOVOLTAIKANLAGEN</strong><br>Auf der Grundlage dieser Verordnung hat sich in der Schweiz in den letzten 30 Jahren ein gut funktionierendes System für die Entsorgung von elektrischen und elektronischen Geräten sowie Leuchten und Leuchtmitteln etabliert. Gemanagt wird dieses System von SENS eRecycling.</p>



<p>Swissolar, der Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie, hat sich 2013 freiwillig diesem System angeschlossen – und somit frühzeitig sichergestellt, dass auch PV-Module effizient und zuverlässig entsorgt werden und das Recycling höchsten Qualitätsansprüchen genügt.</p>



<p><strong>GESICHERTE FINANZIERUNG</strong><br>Finanziert wird das Recyclingsystem von SENS eRecycling durch einen vorgezogenen Recyclingbeitrag (vRB). Dieser ist im Kaufpreis eines PV-Moduls bereits inbegriffen. Die Höhe des vRB ergibt sich aus dem Gewicht des Moduls (inklusive Komponenten wie Anschlussdose oder Kabel) und beträgt vier Rappen pro Kilogramm.</p>



<p>Der vRB aller verkauften Module fliesst in einen Fonds, der von SENS eRecycling verwaltet wird. Mit dem Geld aus diesem Fonds wird der gesamte Recyclingprozess finanziert, also das Abholen der zu entsorgenden PV-Module, der Transport zu den Sammelstellen und die fachgerechte Entsorgung durch ein spezialisiertes Recyclingunternehmen.</p>



<p>Wenn Sie sich also den Kauf einer Photovoltaikanlage überlegen, ist eine Sache wichtig zu wissen: Wenn die Solarpanels am Ende ihres Lebenszyklus ausgedient haben, fallen für Sie keine weiteren Kosten für das Recycling an. Denn die gesamten Entsorgungskosten wurden bereits beim Kauf der Anlage bezahlt – sofern Ihre PV-Anlage bei einem an das SENSNetzwerk angeschlossenen Fachinstallateur gekauft wurde.</p>



<p><strong>GEHT DIE RECHNUNG AUF?</strong><br>Zum Schluss ein paar Zahlen: Im Jahr 2022 wurden 936 Tonnen PV-Module über das Sammelnetzwerk von SENS eRecycling entsorgt. Das Gesamtgewicht aller Elektrogeräte, die dem Recycling insgesamt zugeführt wurden, war im gleichen Zeitraum über 100-mal höher. Der Anteil an PV-Modulen ist also mit weniger als einem Prozent noch immer sehr klein, wächst aber stetig und mit wachsendem Tempo an.</p>



<p>Übrigens interessant: Die gesamten Rücknahmekosten bei PV-Modulen betragen 440 Franken pro Tonne. Durch den vRB ist eine Finanzierung von 40 Franken pro Tonne gesichert.</p>



<p>Wie bitte? Wie kann denn eine solche Rechnung aufgehen? Die Antwort ist einfach: Da der Verkauf von Solaranlagen immer noch stark boomt, werden jährlich deutlich mehr PV-Module installiert als retourniert. Im Jahr 2021 war die Leistung der neu installierten PV-Module mehr als 60-mal höher als die Leistung der Panels, die deinstalliert wurden. Das führt dazu, dass der Recyclingfonds für PV-Module weiter angehäuft werden kann und die Finanzierung des gesamten Rücknahmesystems noch viele Jahre gesichert ist.</p>



<p><strong>WERTSTOFFE WIEDERVERWENDEN</strong><br>Anders als bei gewissen Elektrogeräten, etwa einem Kühlschrank, geht es beim Recycling von PV-Modulen nicht in erster Linie darum, umweltbelastende Schadstoffe sicher zu entsorgen. Denn Solarpanels enthalten mehrheitlich keine Schadstoffe. Was hingegen in Solarpanels in grossen Mengen vorkommt, sind wertvolle Rohstoffe, die wiederverwendet werden können. Die meisten PV-Module in der Schweiz sind kristalline Silizium-Module. Diese bestehen zu 90 Prozent aus Glas. Die weiteren Schichten bestehen aus Silizium-Wafer (Siliziumdioxid ist die Basis von Glas), Verbundfolien, Metall und manchmal auch einer Rückseitenfolie. Dank innovativer und leistungsstarker Aufbereitungs- und Sortiertechniken, mehrstufiger Recyclingprozesse und einer strengen Qualitätskontrolle können heutzutage über 75 Prozent eines PV-Moduls recycelt werden. Das wiederaufbereite Glas und die Silizium-Wafer werden für die Produktion von Baudämmstoff aus Glaswolle verwendet. Die Verbundfolie wird verbrannt, um Strom für das Energienetz oder Wärme für die Zementproduktion zu erzeugen. Die Metalle werden extrahiert und für die Wiederverwendung an Schmelzwerke in Europa geliefert. <strong>Weitere Informationen:</strong><br>SENS eRecycling | Obstgartenstrasse 28 | CH-8006 Zürich | Tel. +41 43 255 20 00 | <a href="mailto:info@eRecycling.ch">info@eRecycling.ch</a> | <a href="http://www.erecycling.ch">www.erecycling.ch</a></p>
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		<title>Bringt elektronische Spielsachen in den Kreislauf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 09:56:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Plüschtier]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeug]]></category>
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					<description><![CDATA[Elektrische Eisenbahnen, ferngesteuerte Autos, sprechende Plüschtiere: So sehnlich sie von Kindern zum Geburtstag, zu Ostern oder Weihnachten gewünscht werden, so kurz ist oft ihre Lebensdauer. Sei es, weil sie nicht mehr funktionieren oder die Kinder das Interesse an ihnen verloren haben. Und so liegen viele elektronische Spielsachen ungenutzt in Schubladen, im Keller oder im Estrich. [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Elektrische Eisenbahnen, ferngesteuerte Autos, sprechende Plüschtiere: So sehnlich sie von Kindern zum Geburtstag, zu Ostern oder Weihnachten gewünscht werden, so kurz ist oft ihre Lebensdauer. Sei es, weil sie nicht mehr funktionieren oder die Kinder das Interesse an ihnen verloren haben. Und so liegen viele elektronische Spielsachen ungenutzt in Schubladen, im Keller oder im Estrich. Das ist nicht nur schade ums Geld, auch der Umwelt tut man damit keinen Gefallen. Wir zeigen, wie es anders geht.</strong></p>



<p>Eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz i hat ergeben, dass viele Schweizerinnen und Schweizer ihre ausgedienten Elektrogeräte zuhause horten. Darunter sind auch viele elektronische Spielsachen zu finden: von der elektrischen Eisenbahn über das ferngesteuerte Auto, Drohnen, Tiptoi-Stifte bis hin zu sprechenden Puppen oder Plüschtieren. Obschon sehnlichst vom Gottimädchen oder Göttibub gewünscht, landen diese Spielsachen oft nach kurzer Zeit in einer Ecke, auf dem Dachboden oder im Keller. Doch auch wenn dem Rennauto ein Rad und dem Plüschaffe ein Auge fehlt: es lohnt sich, diese zu reparieren, sie zu verkaufen oder zu verschenken. Denn wenn wir es schaffen, diese Spielsachen – und damit Ressourcen – möglichst lange im Kreislauf zu halten, profitiert auch die Umwelt. Erst am Ende, wenn sie nicht mehr gerettet werden können, gehören elektronische Spielsachen – wie andere elektrische Geräte auch – ins Recycling.</p>



<p><strong>Mit der 3-Kisten-Methode entrümpeln und die Kreislaufwirtschaft stärken</strong><br>Jetzt im Frühling, wo das Wetter noch wechselhaft ist, ist der ideale Zeitpunkt, um an Regentagen in den Keller oder auf den Dachboden zu steigen und die verborgenen Schätze zu suchen. Einfach und effizient geht es mit der Drei-Kisten-Methode: In die erste Kiste kommen alle Spielzeuge, die verkauft oder verschenkt werden sollen, in die zweite all jene, die repariert werden können und in die dritte alle kaputten Spielsachen, die entsorgt werden müssen:</p>



<p><strong>• Erste Kiste – Spielsachen zum Wiederverwenden:</strong> Die Spielsachen in der ersten Kiste sind besonders wertvoll. Sie sind noch ganz und können deshalb noch vielen anderen Kindern ein Lachen ins Gesicht zaubern. Stellen Sie den Legotechnik-Roboter zum Wiederverkauf auf Ricardo.ch oder Tutti.ch, schenken Sie das piepsende Plüschtier den Nachbarskindern, bringen Sie das elektrische Schlagzeug zu einer Spielzeugbörse oder verkaufen Sie alles an einem eigenen Stand am Flohmarkt. Wann und wo der nächste Flohmarkt in Ihrer Umgebung stattfindet, erfahren Sie hier: <a href="https://www.flohmarkt.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.flohmarkt.ch/</a></p>



<p><strong>• Zweite Kiste – Spielsachen für die Reparatur:</strong> Haben Sie gewusst, dass auf Elektrogeräten mindestens eine 2-jährige Garantie gilt und diese sich nach einer Reparatur wieder erneuert? Das gilt auch für elektronische Spielgeräte. Manche Hersteller bieten sogar einen eigenen Reparatur-Service an. Zum Beispiel der bekannte Schweizer Spielwarenhändler Pastorini, RC3D oder Coop. Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Gerät noch repariert werden kann, hilft auch die Circular Platform (circular-platform.ch) weiter. Auf dieser finden Sie auch wertvolle Tipps, wie Sie sonst noch die Schweizer Kreislaufwirtschaft stärken können.</p>



<p><strong>• Dritte Kiste – (elektrische) Spielzeuge zum Entsorgen:</strong> Elektronische Spielsachen, die nicht mehr funktionieren und die auch nicht mehr repariert werden können, legen Sie schliesslich in die dritte Kiste. Auch Kabel, Stecker oder Fernbedienungen legen Sie am besten dazu, denn auch diese gehören zu den Elektrogeräten und müssen separat entsorgt werden. Zum Beispiel auf einer SENS-Sammelstelle oder ebenfalls kostenlos in Verkaufsläden, die ähnliche Produkte führen. Auch können Sie für nur CHF 4.50 Electro Recycling Bags nachhause bestellen. Bis 10 Kilogramm passen dort hinein und werden anschliessend gratis von der Post abgeholt. Mehr dazu unter: Electro Recycling Bag (<a href="http://www.erecycling.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erecycling.ch</a>)</p>



<p>Wie Sie elektronische Geräte am einfachsten erkennen, erfahren Sie hier: Spielwaren als Elektrogeräte erkennen (<a href="http://www.erecycling.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erecycling.ch</a>)</p>



<p><strong>Qualität ist das A und O</strong><br>Je besser die Qualität, desto länger halten meistens auch die Spielsachen und desto länger bereiten sie auch anderen Kindern Freude. Gotti, Götti, Eltern und Grosseltern sollten daher beim Kauf von Spielsachen nicht nur auf den Preis, sondern auf bekannte Marken oder Lizenzen achten. Denn anders als billige Kopien bürgen diese für Qualität und werden auch nach strengen Richtlinien hergestellt. Auch in Bezug auf Schadstoffen schneiden sie besser ab als Nachahmerprodukte. Dies ergaben aktuelle Tests vom Spielwaren Verband Schweiz.ii</p>



<p><strong>Wer Schweizer Händler bevorzugt, stärkt das Recyclingsystem</strong><br>Wer Schweizer Händler beim Kauf von elektronischen Spielgeräten bevorzugt, der zahlt auf elektronischen Spielsachen einen vorgezogenen Recyclingbeitrag (vRB). Händlerinnen und Händler nehmen im Gegenzug Geräte, die am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind, kostenlos zurück. Kaufen jedoch Konsumentinnen und Konsumenten elektronische Spielwaren im Ausland oder auf ausländischen Online-Plattformen ein, entfällt der vRB. Und dies, obwohl die meisten Spielgeräte am Ende ihrer Lebensdauer im Schweizer Rücknahmesystem für elektrische und elektronische Geräte landen, wo sie von SENS eRecycling und ihren Partnern fachgerecht entsorgt und verwertet werden. Durch dieses Auslandshopping gehen deshalb jedes Mal wertvolle Beiträge, die für die Finanzierung des Recyclings nötig wären, verloren. Das schwächt das Schweizer Entsorgungssystem. Wenn Konsumentinnen und Konsumenten elektronische Spielwaren fair einkaufen wollen, bevorzugen sie deshalb am besten Fachhändler, die am Schweizer Entsorgungssystem angeschlossen sind: https://www.erecycling.ch/vrg-partner.html oder zahlen einen freiwilligen vRB, wenn ihnen die Umwelt etwas wert ist: Freiwilliger vRB für Online- und Auslandeinkäufe (<a href="http://www.erecycling.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erecycling.ch</a>)</p>



<p><strong>Der vorgezogene Recyclingbeitrag (vRB) – so praktisch, so nützlich</strong><br>Dank des vorgezogenen Recyclingbeitrags (vRB), den Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz bereits beim Kauf ihrer elektronischen Geräte und Spielwaren zahlen, können sie all ihre Geräte am Ende ihrer Lebensdauer gratis in die Verkaufsläden zurückbringen oder sie kostenlos zur nächsten SENS-Sammelstelle bringen. Dort werden sie anschliessend dem Recycling zugeführt. Erfahren Sie hier alles über den vRB: Vorgezogener Recyclingbeitrag: Was du über den vRB wissen musst (<a href="http://www.erecycling.ch">erecycling.ch</a>)</p>



<p><strong>SENS eRecycling</strong><br>Als Expertin für die nachhaltige Wiederverwertung von ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräten in und um das Haus, Leuchtmitteln und Leuchten, Photovoltaik-Systemen, Wärmepumpen, E-Zigaretten sowie Fahrzeug- und Industriebatterien trägt die Stiftung SENS entscheidend dazu bei, zukunftsweisende Massstäbe im eRecycling zu setzen. Sie schont Ressourcen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Die im SENS-Rücknahmesystem erbrachten Leistungen werden über einen marktkonformen vorgezogenen Recyclingbeitrag (vRB) finanziert.<br>SENS eRecycling ist Mitglied bei Swiss Recycling und dem weltweiten Kompetenzzentrum für Elektroschrott, WEEE Forum. Im Jahr 2020 feierte SENS eRecycling ihr 30-jähriges Bestehen.</p>



<p>i Studie zur Haltung der Schweizer Bevölkerung zum Thema Rückgabe und Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten. Fachhochschule Nordwestschweiz (2021)<br>ii https://www.spielwarenverband.ch/newsroom/medienmitteilungen/medienmitteilung/spielwaren-von-temu-und-shein-koennen-gefaehrlich-sein (06.11.2023)</p>
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		<title>Swiss PV Circle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 19:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
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					<description><![CDATA[SENS eRecycling und Swissolar starten zusammen mit der Berner Fachhochschule und weiteren Partnern aus der Solar- und Energiebranche das Projekt Swiss PV Circle. Das Projekt entwickelt Geschäftsmodelle mit dem Ziel, die Wiederverwendung von Photovoltaik-Modulen in der Schweizer Solarbranche zu etablieren. Die frühzeitige Bestimmung des Wiederverwendungspotenzials soll datenbasiert erfolgen, weshalb das Projekt die Entwicklung einer digitalen [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>SENS eRecycling und Swissolar starten zusammen mit der Berner Fachhochschule und weiteren Partnern aus der Solar- und Energiebranche das Projekt Swiss PV Circle. Das Projekt entwickelt Geschäftsmodelle mit dem Ziel, die Wiederverwendung von Photovoltaik-Modulen in der Schweizer Solarbranche zu etablieren. Die frühzeitige Bestimmung des Wiederverwendungspotenzials soll datenbasiert erfolgen, weshalb das Projekt die Entwicklung einer digitalen Plattform beinhaltet.</strong></p>



<p>2022 wurden in der Schweiz so viele neue Photovoltaik-Anlagen wie nie zuvor installiert. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Zubau um nahezu 60 Prozent. Was die Installateure im Moment leisten, wird die Recyclingbranche in rund 20 bis 25Jahren spüren: Dann werden die Photovoltaik-Module am Ende ihres Lebenszyklus angelangt sein. Was viele nicht wissen: Bei rund der Hälfte dieser ausrangierten Photovoltaik-Module würde die Leistung ausreichen, um sie als Secondhand-Module weiterzuverwenden. Das zeigen Erkenntnisse der Berner Fachhochschule aus dem EU-Horizon Projekt CIRCUSOL. Denn PhotovoltaikModule verlieren pro Jahr nur etwa 0.5 Prozent ihrer Leistung und besitzen somit nach 20Jahren immer noch 90Prozent ihrer ursprünglichen Leistung. Die Gründe, weshalb PhotovoltaikModule dennoch ausgemustert werden, sind vielfältig. Neben wetterbedingten Schäden wie Hagel spielt sicherlich auch der technologische Fortschritt eine Rolle: Neue Photovoltaik-Module leisten oft deutlich mehr als solche, die vor 20Jahren auf Dächern und Fassaden installiert wurden.</p>



<p><strong>SWISS PV CIRCLE: DIE PROJEKTIDEE</strong><br>Mit der Absicht, Kreisläufe in der Solarindustrie zu schliessen und somit Ressourcen zu schonen, haben SENS eRecycling, Swissolar und die Berner Fachhochschule mit weiteren Partnern aus der Solar- und Energiebranche das Projekt Swiss PV Circle lanciert. Ziel des Projekts ist es, die Lebensdauer von Photovoltaik-Modulen durch die Entwicklung von Geschäftsmodellen im Bereich Wiederverwendung zu verlängern. Dazu wird eine Plattform entwickelt, welche durch ein umfangreiches Datenmanagement die frühzeitige Bestimmung der zutreffenden Kreislaufstrategie ermöglicht. Diese datenbasierte Einschätzung soll durch ein standardisiertes Testverfahren gestützt werden, welches das Wiederverwendungspotenzial von Photovoltaik-Modulen bestimmt. Dadurch können getestete Secondhand-Module zu einem günstigeren Preis auf den Markt gebracht und nur jene Module dem Recycling zugeführt werden, welche nicht mehr<br>funktionsfähig sind. Potenzielle Wiederverwendungsmöglichkeiten sollen im Projekt durch eine Marktanalyse identifiziert werden. Denkbar ist der Einsatz von Secondhand-Modulen überall dort, wo keine grossen finanziellen Mittel verfügbar sind.</p>



<p><strong>INVOLVIERTE PROJEKTPARTNER</strong><br>Am Projekt Swiss PV Circle beteiligen sich neben dem Departement Technik&amp;Informatik der Berner Fachhochschule, Swissolar und SENS eRecycling weitere Unternehmen aus der Schweizer Solar- und Energiebranche. Herstellerseitig sind die beiden Photovoltaik-Modul-Hersteller Meyer Burger Technology AG und 3S Swiss Solar Solutions AG involviert. Im Bereich Installation und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen konnten die Helion Energy AG sowie die CKW AG gewonnen werden. Und schliesslich sind die beiden auf das Recycling von PhotovoltaikModulen spezialisierten Unternehmen KWB Planreal AG aus der Schweiz sowie die Reiling PV-Recycling GmbH&amp;Co.KG aus Deutschland beteiligt. Das Projekt wird vom Bundesamt für Energie teilfinanziert und unterstützt.</p>



<p><strong>ARBEITSPAKETE VON SWISS PV CIRCLE</strong><br>Swiss PV Circle besteht aus sieben Arbeitspaketen. Die Basis für die Wiederverwendungsgeschäftsmodelle bildet eine zentrale Datenbank in Arbeitspaket 1, in der Daten über die in der Schweiz eingesetzten Photovoltaik-Module gesammelt und den am Projekt beteiligten Partnern zur Verfügung gestellt werden sollen. Arbeitspaket 2 widmet sich der Entwicklung von Geschäftsmodellen im Bereich Wiederverwendung und untersucht deren Machbarkeit, Rentabilität und Nachhaltigkeit. Dabei geht es auch darum, die notwendige Infrastruktur für den sachgemässen Abbau, die Lagerung der Photovoltaik-Module sowie zur Prüfung sicherzustellen. Ausserdem ist eine Kennzeichnung mit einem entsprechenden Label für die Zweitnutzung der Module angedacht. Voraussagen zu den anfallenden Volumina an PhotovoltaikModulen, welche ihren ersten Lebenszyklus hinter sich haben, werden in Arbeitspaket 3 erarbeitet, quantitativ eingeschätzt und visualisiert. Arbeitspaket 4 widmet sich der Modulverfolgung entlang deren Lebenszyklus. Hier sollen Grundlagen für eine Verfolgung erarbeitet sowie die Voraussetzungen für separate<br>Waste-Streams geschaffen werden. Ebenso gilt es, eine sichere Reinstallation der Secondhand-Module zu gewährleisten. Daher untersucht Arbeitspaket 5 Möglichkeiten für einen rentablen Wiederverkauf. Eine Marktanalyse soll aufzeigen, wo die getesteten Secondhand-Module wieder in Umlauf gebracht werden  können. Arbeitspaket 6 erarbeitet politische Handlungsempfehlungen zur Verbesserung von rechtlichen Rahmenbedingungen für die Wiederverwendung von Photovoltaik-Modulen und Arbeitspaket 7 stellt die Kommunikation und Diffusion der Erkenntnisse aus dem Projekt Swiss PV Circle sicher.</p>



<p><strong>SENS ERECYCLING</strong><br>Als Expertin für die nachhaltige Wiederverwertung von ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräten in und um das Haus, Leuchtmitteln und Leuchten, Photovoltaik-Systemen, E-Zigaretten sowie Fahrzeug- und Industriebatterien trägt die Stiftung SENS entscheidend dazu bei, zukunftsweisende Massstäbe im eRecycling zu setzen. Sie schont Ressourcen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.<br>Die im SENS Rücknahmesystem erbrachten Leistungen werden über den marktkonformen vorgezogenen Recyclingbeitrag (vRB) finanziert. SENS eRecycling ist Mitglied bei Swiss Recycling und dem weltweiten Kompetenzzentrum für Elektroschrott, WEEE Forum.<br><br>SENS eRecycling war zusammen mit der Berner Fachhochschule und Swissolar an der Ausarbeitung des Projekts beteiligt und kümmert sich schwerpunktmässig um die Geschäftsmodellentwicklung, die Grundlagenschaffung zur Modulverfolgung sowie um die Kommunikation.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1668594286-1-1024x683.jpg" alt="" data-id="23413" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1668594286-1-scaled.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=23413" class="wp-image-23413" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1668594286-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1668594286-1-300x200.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1668594286-1-768x512.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1668594286-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1668594286-1-2048x1365.jpg 2048w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1668594286-1-696x464.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1668594286-1-1068x712.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/shutterstock_1668594286-1-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/SwissPVCircle-Grafik-Ruecknahmeprozess-DE-1-1024x576.jpg" alt="" data-id="23415" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/SwissPVCircle-Grafik-Ruecknahmeprozess-DE-1-scaled.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=23415" class="wp-image-23415" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/SwissPVCircle-Grafik-Ruecknahmeprozess-DE-1-1024x576.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/SwissPVCircle-Grafik-Ruecknahmeprozess-DE-1-300x169.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/SwissPVCircle-Grafik-Ruecknahmeprozess-DE-1-768x432.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/SwissPVCircle-Grafik-Ruecknahmeprozess-DE-1-1536x864.jpg 1536w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/SwissPVCircle-Grafik-Ruecknahmeprozess-DE-1-2048x1152.jpg 2048w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/SwissPVCircle-Grafik-Ruecknahmeprozess-DE-1-696x392.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/SwissPVCircle-Grafik-Ruecknahmeprozess-DE-1-1068x601.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/03/SwissPVCircle-Grafik-Ruecknahmeprozess-DE-1-747x420.jpg 747w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul></figure>
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