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	<title>Kreislaufwirtschaft &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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	<title>Kreislaufwirtschaft &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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		<title>Bringt elektronische Spielsachen in den Kreislauf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 09:56:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Plüschtier]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
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					<description><![CDATA[Elektrische Eisenbahnen, ferngesteuerte Autos, sprechende Plüschtiere: So sehnlich sie von Kindern zum Geburtstag, zu Ostern oder Weihnachten gewünscht werden, so kurz ist oft ihre Lebensdauer. Sei es, weil sie nicht mehr funktionieren oder die Kinder das Interesse an ihnen verloren haben. Und so liegen viele elektronische Spielsachen ungenutzt in Schubladen, im Keller oder im Estrich. [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Elektrische Eisenbahnen, ferngesteuerte Autos, sprechende Plüschtiere: So sehnlich sie von Kindern zum Geburtstag, zu Ostern oder Weihnachten gewünscht werden, so kurz ist oft ihre Lebensdauer. Sei es, weil sie nicht mehr funktionieren oder die Kinder das Interesse an ihnen verloren haben. Und so liegen viele elektronische Spielsachen ungenutzt in Schubladen, im Keller oder im Estrich. Das ist nicht nur schade ums Geld, auch der Umwelt tut man damit keinen Gefallen. Wir zeigen, wie es anders geht.</strong></p>



<p>Eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz i hat ergeben, dass viele Schweizerinnen und Schweizer ihre ausgedienten Elektrogeräte zuhause horten. Darunter sind auch viele elektronische Spielsachen zu finden: von der elektrischen Eisenbahn über das ferngesteuerte Auto, Drohnen, Tiptoi-Stifte bis hin zu sprechenden Puppen oder Plüschtieren. Obschon sehnlichst vom Gottimädchen oder Göttibub gewünscht, landen diese Spielsachen oft nach kurzer Zeit in einer Ecke, auf dem Dachboden oder im Keller. Doch auch wenn dem Rennauto ein Rad und dem Plüschaffe ein Auge fehlt: es lohnt sich, diese zu reparieren, sie zu verkaufen oder zu verschenken. Denn wenn wir es schaffen, diese Spielsachen – und damit Ressourcen – möglichst lange im Kreislauf zu halten, profitiert auch die Umwelt. Erst am Ende, wenn sie nicht mehr gerettet werden können, gehören elektronische Spielsachen – wie andere elektrische Geräte auch – ins Recycling.</p>



<p><strong>Mit der 3-Kisten-Methode entrümpeln und die Kreislaufwirtschaft stärken</strong><br>Jetzt im Frühling, wo das Wetter noch wechselhaft ist, ist der ideale Zeitpunkt, um an Regentagen in den Keller oder auf den Dachboden zu steigen und die verborgenen Schätze zu suchen. Einfach und effizient geht es mit der Drei-Kisten-Methode: In die erste Kiste kommen alle Spielzeuge, die verkauft oder verschenkt werden sollen, in die zweite all jene, die repariert werden können und in die dritte alle kaputten Spielsachen, die entsorgt werden müssen:</p>



<p><strong>• Erste Kiste – Spielsachen zum Wiederverwenden:</strong> Die Spielsachen in der ersten Kiste sind besonders wertvoll. Sie sind noch ganz und können deshalb noch vielen anderen Kindern ein Lachen ins Gesicht zaubern. Stellen Sie den Legotechnik-Roboter zum Wiederverkauf auf Ricardo.ch oder Tutti.ch, schenken Sie das piepsende Plüschtier den Nachbarskindern, bringen Sie das elektrische Schlagzeug zu einer Spielzeugbörse oder verkaufen Sie alles an einem eigenen Stand am Flohmarkt. Wann und wo der nächste Flohmarkt in Ihrer Umgebung stattfindet, erfahren Sie hier: <a href="https://www.flohmarkt.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.flohmarkt.ch/</a></p>



<p><strong>• Zweite Kiste – Spielsachen für die Reparatur:</strong> Haben Sie gewusst, dass auf Elektrogeräten mindestens eine 2-jährige Garantie gilt und diese sich nach einer Reparatur wieder erneuert? Das gilt auch für elektronische Spielgeräte. Manche Hersteller bieten sogar einen eigenen Reparatur-Service an. Zum Beispiel der bekannte Schweizer Spielwarenhändler Pastorini, RC3D oder Coop. Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Gerät noch repariert werden kann, hilft auch die Circular Platform (circular-platform.ch) weiter. Auf dieser finden Sie auch wertvolle Tipps, wie Sie sonst noch die Schweizer Kreislaufwirtschaft stärken können.</p>



<p><strong>• Dritte Kiste – (elektrische) Spielzeuge zum Entsorgen:</strong> Elektronische Spielsachen, die nicht mehr funktionieren und die auch nicht mehr repariert werden können, legen Sie schliesslich in die dritte Kiste. Auch Kabel, Stecker oder Fernbedienungen legen Sie am besten dazu, denn auch diese gehören zu den Elektrogeräten und müssen separat entsorgt werden. Zum Beispiel auf einer SENS-Sammelstelle oder ebenfalls kostenlos in Verkaufsläden, die ähnliche Produkte führen. Auch können Sie für nur CHF 4.50 Electro Recycling Bags nachhause bestellen. Bis 10 Kilogramm passen dort hinein und werden anschliessend gratis von der Post abgeholt. Mehr dazu unter: Electro Recycling Bag (<a href="http://www.erecycling.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erecycling.ch</a>)</p>



<p>Wie Sie elektronische Geräte am einfachsten erkennen, erfahren Sie hier: Spielwaren als Elektrogeräte erkennen (<a href="http://www.erecycling.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erecycling.ch</a>)</p>



<p><strong>Qualität ist das A und O</strong><br>Je besser die Qualität, desto länger halten meistens auch die Spielsachen und desto länger bereiten sie auch anderen Kindern Freude. Gotti, Götti, Eltern und Grosseltern sollten daher beim Kauf von Spielsachen nicht nur auf den Preis, sondern auf bekannte Marken oder Lizenzen achten. Denn anders als billige Kopien bürgen diese für Qualität und werden auch nach strengen Richtlinien hergestellt. Auch in Bezug auf Schadstoffen schneiden sie besser ab als Nachahmerprodukte. Dies ergaben aktuelle Tests vom Spielwaren Verband Schweiz.ii</p>



<p><strong>Wer Schweizer Händler bevorzugt, stärkt das Recyclingsystem</strong><br>Wer Schweizer Händler beim Kauf von elektronischen Spielgeräten bevorzugt, der zahlt auf elektronischen Spielsachen einen vorgezogenen Recyclingbeitrag (vRB). Händlerinnen und Händler nehmen im Gegenzug Geräte, die am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind, kostenlos zurück. Kaufen jedoch Konsumentinnen und Konsumenten elektronische Spielwaren im Ausland oder auf ausländischen Online-Plattformen ein, entfällt der vRB. Und dies, obwohl die meisten Spielgeräte am Ende ihrer Lebensdauer im Schweizer Rücknahmesystem für elektrische und elektronische Geräte landen, wo sie von SENS eRecycling und ihren Partnern fachgerecht entsorgt und verwertet werden. Durch dieses Auslandshopping gehen deshalb jedes Mal wertvolle Beiträge, die für die Finanzierung des Recyclings nötig wären, verloren. Das schwächt das Schweizer Entsorgungssystem. Wenn Konsumentinnen und Konsumenten elektronische Spielwaren fair einkaufen wollen, bevorzugen sie deshalb am besten Fachhändler, die am Schweizer Entsorgungssystem angeschlossen sind: https://www.erecycling.ch/vrg-partner.html oder zahlen einen freiwilligen vRB, wenn ihnen die Umwelt etwas wert ist: Freiwilliger vRB für Online- und Auslandeinkäufe (<a href="http://www.erecycling.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erecycling.ch</a>)</p>



<p><strong>Der vorgezogene Recyclingbeitrag (vRB) – so praktisch, so nützlich</strong><br>Dank des vorgezogenen Recyclingbeitrags (vRB), den Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz bereits beim Kauf ihrer elektronischen Geräte und Spielwaren zahlen, können sie all ihre Geräte am Ende ihrer Lebensdauer gratis in die Verkaufsläden zurückbringen oder sie kostenlos zur nächsten SENS-Sammelstelle bringen. Dort werden sie anschliessend dem Recycling zugeführt. Erfahren Sie hier alles über den vRB: Vorgezogener Recyclingbeitrag: Was du über den vRB wissen musst (<a href="http://www.erecycling.ch">erecycling.ch</a>)</p>



<p><strong>SENS eRecycling</strong><br>Als Expertin für die nachhaltige Wiederverwertung von ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräten in und um das Haus, Leuchtmitteln und Leuchten, Photovoltaik-Systemen, Wärmepumpen, E-Zigaretten sowie Fahrzeug- und Industriebatterien trägt die Stiftung SENS entscheidend dazu bei, zukunftsweisende Massstäbe im eRecycling zu setzen. Sie schont Ressourcen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Die im SENS-Rücknahmesystem erbrachten Leistungen werden über einen marktkonformen vorgezogenen Recyclingbeitrag (vRB) finanziert.<br>SENS eRecycling ist Mitglied bei Swiss Recycling und dem weltweiten Kompetenzzentrum für Elektroschrott, WEEE Forum. Im Jahr 2020 feierte SENS eRecycling ihr 30-jähriges Bestehen.</p>



<p>i Studie zur Haltung der Schweizer Bevölkerung zum Thema Rückgabe und Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten. Fachhochschule Nordwestschweiz (2021)<br>ii https://www.spielwarenverband.ch/newsroom/medienmitteilungen/medienmitteilung/spielwaren-von-temu-und-shein-koennen-gefaehrlich-sein (06.11.2023)</p>
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		<title>Kreislaufwirtschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 06:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Ecobau]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Minergie]]></category>
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					<description><![CDATA[Autor: ecobau Die Kreislaufwirtschaft ist ein zentraler Pfeiler für die Nachhaltigkeit im Bauwesen. Die Instrumente von ecobau (Minergie-ECO, ecoBKP, ecoDevis, ecoProdukte) unterstützen engagierte Bauherrschaften, Architekten und Fachplanerinnen beim zirkulären Bauen. Ecobau ermöglicht damit einen Beitrag zur Transformation hin zu einer kreislauforientierten Bauwirtschaft. WARUM BRAUCHT ES DIE KREISLAUFWIRTSCHAFT?Damit wir die Klimaziele erreichen, müssen wir unseren CO2-Ausstoss [&#8230;]]]></description>
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<p>Autor: ecobau</p>



<p><strong>Die Kreislaufwirtschaft ist ein zentraler Pfeiler für die Nachhaltigkeit im </strong><strong>Bauwesen. Die Instrumente von ecobau (Minergie-ECO, ecoBKP, ecoDevis, </strong><strong>ecoProdukte) unterstützen engagierte Bauherrschaften, Architekten und </strong><strong>Fachplanerinnen beim zirkulären Bauen. Ecobau ermöglicht damit einen </strong><strong>Beitrag zur Transformation hin zu einer kreislauforientierten Bauwirtschaft.</strong></p>



<p><strong>WARUM BRAUCHT ES DIE KREISLAUFWIRTSCHAFT?</strong><br>Damit wir die Klimaziele erreichen, müssen wir unseren CO2-Ausstoss senken und sparsamer mit unseren Ressourcen umgehen. Ein wichtiger Ansatz dafür ist das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Diese ist der der Gegenentwurf zum heutigen linearen Modell von «produzieren, nutzen und entsorgen». Ziel der Kreislaufwirtschaft ist, Materialien und Produkte so lange wie möglich zu nutzen, wiederzuverwenden oder zu rezyklieren. Dank des verlängerten Lebenszyklus sinken der heute grosse Verschleiss an Primärrohstoffen, die CO2- Emissionen und das Abfallvolumen.</p>



<p>Die Bauwirtschaft hat die Relevanz der Kreislaufwirtschaft erkannt, auch wenn sie in der Anwendung noch am Anfang steht. Zirkulär bauen bedeutet zum einen, Gebäude so zu planen, dass sie möglichst einfach an veränderte Anforderungen angepasst und somit lange genutzt werden können. Zum anderen sollen Bauteile wiederverwendet (Re-Use) und Baumaterialien rezykliert werden können. Dies wiederum bedingt eine gute Rückbaubarkeit von Gebäuden, bei der sich die Materialien und Bauteile einfach zurückgewinnen lassen. Auf diese Weise arbeiten wir mit Bestehendem weiter und halten die Materialien im Kreislauf.</p>



<p><strong>ECOBAU BIETET ORIENTIERUNG</strong><br>In der Baupraxis gibt es – vereinfacht – zwei Ansatzpunkte, um von der linearen Wirtschaft wegzukommen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Gebäude müssen von Anfang an kreislauffähig geplant und gebaut werden.</li><li>Beim Rück- oder Umbau müssen die Bauteile und Materialien im Kreislauf gehalten werden. Ecobau hat beide Ansätze in die verschiedenen Instrumente wie zum Beispiel eco Devis, ecoBKP und ecoProdukte integriert. Bauherrschaften, Architekten und Fachplanerinnen, die diese Instrumente nutzen, erhalten dank ecobau Hilfestellung bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft in ihren Projekten.</li></ul>



<p><strong>ARBEITSMITTEL UNDINSTRUMENTE</strong></p>



<p><strong>GEBÄUDELABEL MINERGIE-ECO</strong><br>Ecobau entwickelt den Zusatz ECO zu den Minergie-Baustandards. Bereits heute deckt ECO viele Anforderungen der Kreislaufwirtschaft ab. Bauherrschaften, die ein möglichst kreislauffähiges Gebäude bestellen möchten, verlangen in der Bestellung, dass die ECO-Vorgaben erfüllt werden. Dies ist auch unabhängig von einer Zertifizierung nach Minergie-ECO möglich.</p>



<p>Architektinnen und Fachplanern liefert der Zusatz ECO zentrale Anhaltspunkte, worauf sie beim Entwerfen und Planen eines zirkulären Gebäudes achten müssen.<br>Die wichtigsten Punkte zur Kreislaufwirtschaft bei Minergie-ECO sind:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der kreislauforientierte Rückbau fordert den Re-Use von Bauteilen und schafft Anreize für den Einsatz von Recyclingmaterialien im Entwurf.</li><li>Hohe Nutzungsflexibilität macht spätere Änderungen möglich und sorgt dafür, dass das Gebäude lange genutzt werden kann.</li><li>Konsequente Systemtrennung vereinfacht Re-Use und Recycling von Bauteilen und Baustoffen.</li><li>Schadstofffreie Baumaterialien lassen sich einfacher im Kreislauf halten. Bei der Schadstoffanalyse von bestehenden Gebäuden hilft der Gebäudecheck ecobau.</li><li>Strenge Anforderungen zu grauer Energie und Treibhausgasemissionen in der Erstellung verlangen eine ressourcenschonender Entwurf, Bauweise und Materialwahl.</li><li>Der Einsatz von Recyclingbeton schont die Ressourcen.</li></ul>



<p><strong>POTENZIALANALYSE «ZIRKULÄRES BAUEN»</strong><br>Einen praxisbezogenen Einblick ins Thema des zirkulären Rückbaus bietet der neu entwickelte «Leitfaden Potenzialanalyse Zirkuläres Bauen». Der Leitfaden ist ein einfaches Hilfsmittel, um abzuschätzen, wie viele der Baumaterialien und Baustoffe bei Sanierungen und Rückbauvorhaben sich für Re-Use eignen. Im Leitfaden wird das Vorgehen erläutert und es steht eine Vorlage für die Erfassung von Bauteilen und Bauprodukten zur Verfügung.</p>



<p><strong>ECOBKP</strong><br>Der ecoBKP unterstützt Architektinnen und Fachplaner in der Auswahl von kreislauffähigen Materialien oder Bauprozessen. Mit der Auswahl des vordefinierten Schlagworts «Kreislaufwirtschaft» können über alle ecoBKP die kreislaufunterstützenden Empfehlungen gefunden werden. So zeigt der ecoBKP die Möglichkeiten für Re-Use und Recycling einzelner Bauteile und Baustoffe. Sind beide Kreislaufvarianten nicht möglich oder sinnvoll, werden in den jeweiligen BKPs die Entsorgungswege aufgezeigt. Überdies geben ausgewählte BKP Hinweise, wie Konstruktionen aufgebaut sein sollten, damit Materialien möglichst lange im Kreislauf bleiben. Wo Produkte auf die Anforderungen geprüft wurden, besteht ein Link zur Liste der ecoProdukte.</p>



<p><strong>ECODEVIS</strong><br>ecoDevis vereinfacht die Ausschreibung mit schadstoffarmen und ressourcenschonenden Baumaterialien. Einzelne Devis enthalten Angaben zu Re-Use, Recycling und Entsorgung. Die ecoDevis sind nach den Nummern des Normpositionen-Katalogs (NPK) gegliedert und Teil der gängigen NPK-Devisierungsprogramme.</p>



<p><strong>ECOPRODUKTE</strong><br>Die Liste der ecoProdukte hilft bei der Auswahl von kreislauffähigen Materialien, denn ecoProdukte sind schadstoffarm und ressourcenschonend. Neben ökologischen und gesundheitlichen Kriterien bewertet das Label auch den Entsorgungsweg der Bauprodukte.</p>



<p><strong>KURSE ZUR KREISLAUFWIRTSCHAFT</strong><br>Ergänzend bietet ecobau auch Kurse zum Thema an. Einen guten Einstieg bietet der Workshop «Zirkuläres Bauen» mit einer Objektbesichtigung. Wer sein Wissen vertiefen will, besucht die Tageskurse «Bestellerkompetenz im zirkulären Bauen» oder «Zirkuläres Entwerfen und Realisieren».</p>



<p><strong>ÜBER ECOBAU</strong><br>Im Verein ecobau haben sich Bauämter von Bund, Kantonen und Städten zusammengeschlossen mit dem Zweck, das ökologische und gesunde Bauen breit zu verankern. Zu den Mitgliedern gehören auch Organisationen wie die KBOB (Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren KBOB – Bund), CRB und Bildungsinstitutionen. Im Zentrum der Vereinsaktivitäten stehen die Entwicklung und Verbreitung von Planungswerkzeugen, die Planerinnen und Architekten in allen Bauphasen unterstützen. Ergänzend dazu betreibt und fördert der Verein die Weiterbildung von Fachleuten.</p>



<p>Der Vorstand besteht aus Vereinsmitgliedern. Ihm obliegt die strategische Führung. Die Geschäftsstelle ist für die effiziente und transparente Geschäftsabwicklung zuständig. Sie setzt u.a. die Strategie um, dient als Anlaufstelle für Fragen, gleist Projekte auf, gibt Auskünfte und organisiert das Herbstseminar. Sie ist verantwortlich für die Administration sowie die Kommunikation. Im Zentrum der Vereinsaktivitäten stehen die Entwicklung und Verbreitung von Planungswerkzeugen für nachhaltige, ökologische und gesunde Bauweise. Diese Werkzeuge dienen der Optimierung der Planung, der Realisierung und des Rückbaus.</p>



<p>Über die Webseite ecobau.ch, Fachveranstaltungen, Publikationen und mit Weiterbildung fördert ecobau die breite Anwendung der Planungswerkzeuge durch die Bauämter, die Planenden und weitere Kreise. Der Verein aktualisiert die Angebote periodisch und entwickelt bei Bedarf neue Werkzeuge.</p>



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