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	<title>Heizen &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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	<title>Heizen &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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		<title>Gemeinde Herrliberg: Einzigartiges Fernwärmekonzept</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 06:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Smart-city]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wärmekonzept]]></category>
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					<description><![CDATA[In Herrliberg ist eine einzigartige Fernwärmeversorgung entstanden: Auf Basis zweier Netze werden Gemeinde- und private Liegenschaften mit umweltfreundlicher Wärme und Kälte versorgt. Die Nutzung von Abwärme und dadurch entstehender Synergien bringt eine Steigerung der Effizienz um mehr als 25 %. Ab Januar 2019 liefen in der Gemeinde Herrliberg die Bauarbeiten. An verschiedenen Orten im Quartier [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>In Herrliberg ist eine einzigartige Fernwärmeversorgung entstanden: Auf Basis zweier Netze werden Gemeinde- und private Liegenschaften mit umweltfreundlicher Wärme und Kälte versorgt. Die Nutzung von Abwärme und dadurch entstehender Synergien bringt eine Steigerung der Effizienz um mehr als 25 %.</strong></p>



<p>Ab Januar 2019 liefen in der Gemeinde Herrliberg die Bauarbeiten. An verschiedenen Orten im Quartier rund um das Schulhaus Rebacker sowie im Dorf wurde an einer Infrastruktur gebaut, mit der ab dem 1. Dezember 2019 die ersten Liegenschaften mit Fernwärme und Kälte versorgt werden konnten. Nach dem Zuschlag auf Basis einer öffentlichen Ausschreibung <br>hat ewz in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde die Planung, Finanzierung und Realisierung des neuen Wärmeverbunds übernommen und ist auch für dessen Betrieb über mehrere Jahrzehnte verantwortlich.</p>



<p><strong>Einzigartiges Konzept mit zwei Wärmenetzen</strong><br>«Das Konzept, zwei Netze zu realisieren – eines für Hochtemperatur und eines für Niedertemperatur – war bereits Teil des Projektes, als wir von ewz ins Spiel kamen», erzählt David Füllemann, Projektleiter bei ewz. Ausgehend von dieser Vorgabe hat ewz mit Michael Weiss, dem Leiter Liegenschaften und Landschaft der Gemeinde Herrliberg, den Wärmeverbund weiterentwickelt und forciert. Im Verlauf der Planung<br>stellte sich heraus, dass der ursprüngliche Standort der Heizzentrale für das Hochtemperaturnetz nicht ideal war. Nach eingehender Evaluation liess sich ein neuer Standort finden, ein paar hundert Meter vom ursprünglichen Ort entfernt. Diese Umplatzierung brachte den Vorteil, dass das ursprüngliche Versorgungsgebiet nahezu verdoppelt werden konnte, sodass<br>künftig mehr Haushalte in den Genuss einer umweltfreundlichen Versorgung mit Fernwärme respektive zum Teil auch mit Kälte kommen. Insbesondere auch dank der Weitsicht und dem Engagement der  Gemeindeverantwortlichen konnte die innovative Anlage planmässig in Betrieb gehen.</p>



<p><strong>Heizen und kühlen übers Erdreich</strong><br>Herzstück des Niedertemperaturnetzes ist die Anergiezentrale bei der Schulanlage Rebacker. Als Energiequelle für die «kalte Fernwärme» mit Temperaturen zwischen 6 °C und 25 °C dient Erdwärme. Diese wird auf dem Sportplatz der Schulanlage über 45 Erdwärmesonden in einer Tiefe von 300 Metern erschlossen. Wärmepumpen in den angeschlossenen Liegenschaften heben die dem Erdreich entzogene Wärme auf das für Raumheizung und Warmwasser erforderliche Temperaturniveau an. Geheizt werden auf diese Weise Gemeindeliegenschaften neueren Datums wie etwa das Alters- und Pflegezentrum und der Neubau mit Alterswohnungen. Doch das Energienetz kann mehr als nur Heizen: «Besonderes Augenmerk galt auch dem Kühlbedarf, der künftig klar an Bedeutung gewinnen wird», erklärt David Füllemann. So lassen sich die an das Niedertemperaturnetz angeschlossenen Liegenschaften der Gemeinde im Sommer über die Erdsonden auch kühlen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der neu gebauten Alterswohnungen sowie die Nutzerinnen und Nutzer des Kinderbetreuungshauses profitieren so das ganze Jahr über von angenehmem Raumklima. </p>



<p><strong>Abgaswärme im Anergienetz nutzen</strong><br>Die Wärmeproduktion für das Hochtemperaturnetz mit Temperaturen bis maximal 85° Celsius erfolgt mit einer Holzschnitzelheizung. Die Nutzung der lokalen Ressource war ebenfalls eine Vorgabe der Gemeinde. Über dieses Netz werden Liegenschaften älterer Bauart innerhalb des  Versorgungsperimeters mit Wärme versorgt, etwa die Schulanlage oder die Vogtei, ein vor rund  600 Jahren erbautes Landgut, das heute unter anderem ein Restaurant, eine Trotte und ein Wohnhaus beherbergt. Die Hackschnitzel stammen vom nahen Pfannenstiel, was den Vorteil sehr kurzer Transportwege mit sich bringt. Laut Füllemann reichen im Winter die gut 180 m3 Schnitzel, die das Lager fassen kann, für zwei bis drei Wochen. Der rechtzeitige Nachschub ist mit dem Lieferanten vertraglich geregelt. Um Spitzenlasten im Winter abzudecken oder zur Notversorgung bei einem Ausfall der Holzheizung steht zudem eine Gasheizung bereit. Das Innovative dieser Anlage liegt aber nicht in der Wärmeerzeugung selber,  sondern in der Art der Abwärmenutzung. Über eine Abgaskondensationsanlage wird den Abgasen der Holzfeuerung Wärme entzogen. Der Wärmeertrag der Schnitzelheizung lässt sich so laut Füllemann um etwa 25 % steigern. Gelangen ohne Kondensation Abgase mit 160° Celsius in die Umgebungsluft, wird deren Temperatur hier bis auf  20° Celsius gesenkt werden. Dies ist möglich, weil die Eintrittstemperaturen in die Abgaskondensation (ab dem Anergienetz) in einem ungewohnt tiefen Bereich von 6 bis 25° Celsius liegen. Konventionelle  Abgaskondensationsanlagen können die Abgastemperaturen nur auf etwa 60° Celsius senken. Feuchtes Holz ist in der Anlage willkommen. Denn die nass angelieferten Schnitzel werden während der Verbrennung getrocknet,<br>wodurch viel Wasserdampf freigesetzt wird. Die mittels Kondensation gewonnene Wärme lässt sich entweder für die Regeneration der Erdsonden verwenden oder via Anergienetz direkt von den Kunden nutzen. Diese Konstellation ist über die Landesgrenzen hinaus einzigartig.</p>



<p>Doch was auf der einen Seite nützlich ist, schafft Herausforderungen an anderen Orten. So steigen Abgase mit hoher Temperatur aufgrund ihres Auftriebs bei der Mündung des Kamins rasch auf. Ganz anders, wenn die Temperaturen niedrig sind. Um ein Absinken der Abgase zu verhindern, muss Frischluft in den Kamin eingeblasen werden, die die Mündungsgeschwindigkeit hoch genug hält, sodass die Abgase problemlos aufsteigen. «Mit der derzeitigen Infrastruktur versorgen wir fünfzehn Liegenschaften mit CO2-neutraler Wärme über das Hochtemperaturnetz»,<br>hält Füllemann fest. Das System lässt sich weiter ausbauen, sodass weitere Gebäude angeschlossen werden können.</p>



<p><strong>Wertvolle Synergien</strong><br>Das Zusammenwirken von Hoch- und Niedertemperaturnetz ermöglicht wertvolle Synergien, die sich nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht lohnen. So kann über 800 MWh Wärme pro Jahr über die Abgaskondensation zurückgewonnen werden. Dies endspricht dem<br>Jahresenergiebedarf von etwa 100 Wohnungen. Für Füllemann kann die in Herrliberg realisierte Fernwärmelösung durchaus Vorbild sein für andere Wärmeverbünde. «Die Kombination von Heizen und Kühlen über zwei Netze und die Nutzung sämtlicher möglicher Synergien hat zu einer  äusserst effizienten Lösung mit Leuchtturmcharakter geführt.» Rund 1 000 Tonnen CO2 können im Endausbau jährlich eingespart werden. Der Herrliberger Wärmeverbund berge durchaus das Potenzial, auch in  anderen Gemeinden zur Anwendung zu kommen.</p>



<p><strong>Technische Daten Wärmeverbund Herrliberg</strong><br>• Wärmebedarf: 5500 MWh / a (inklusive Brauchwarmwasser)<br>• Kältebedarf: ca. 300 MWh / a<br>• Installierte Leistung Wärmeerzeuger im Endausbau: 700 kW und 240 kW<br>Holz, 1 600 kW Gas<br>• Leistungen Abgaskondensation: 190 kW (Holz) und 160 kW (Gas)<br>• Gesamtleistungen der versorgten Liegenschaften im Endausbau: 1 780 kW (Hochtemperatur) und 540 kW (Niedertemperatur) <br>• CO2-Reduktion: 1 000 Tonnen pro Jahr<br>• Einsparung fossile Brennstoffe: 4 900 MWh (im Vergleich Wärmeerzeugung mit Erdgas)<br>• Inbetriebnahme: 2019 / 2020</p>



<p>Weitere Informationen zum Wärmeverbund sowie den Anschlussbedingungen finden Sie hier: </p>



<p><a href="http://ewz.ch/herrliberg">ewz.ch/herrliberg</a></p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="301" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/shutterstock_1603949077_04_05-1024x301.png" alt="" data-id="22091" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/shutterstock_1603949077_04_05.png" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=22091" class="wp-image-22091" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/shutterstock_1603949077_04_05-1024x301.png 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/shutterstock_1603949077_04_05-300x88.png 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/shutterstock_1603949077_04_05-768x226.png 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/shutterstock_1603949077_04_05-696x205.png 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/shutterstock_1603949077_04_05-1068x314.png 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/shutterstock_1603949077_04_05.png 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Die Illustration zeigt, wo ein Anschluss möglich ist.</figcaption></figure></li></ul></figure>
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		<title>Heizungsersatz von Öl zu erneuerbaren Energien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2021 13:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Beispiel einer Wärmepumpe: Vergleich der relevanten Jahreskosten mit jährlichen Kapitalkosten, Energiekosten, Unterhalt und Wirkungen einer Brennstoffabgabe Die BKW schreibt in ihrem neusten Bericht zuhanden der Aktionäre:«Die Zukunft ist erneuerbar, elektrisch und effizient. Mit der Elektrifizierung des Verkehrs und des Wärmesektors sowie der zunehmenden dezentralen Energieerzeugung an den Gebäudehüllenwachsen die Themen Infrastruktur, Gebäude und Energie immer [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Beispiel einer Wärmepumpe: Vergleich der relevanten Jahreskosten mit jährlichen Kapitalkosten, Energiekosten, Unterhalt und Wirkungen einer Brennstoffabgabe</strong></p>



<p>Die BKW schreibt in ihrem neusten Bericht zuhanden der Aktionäre:<br>«Die Zukunft ist erneuerbar, elektrisch und effizient. Mit der Elektrifizierung des Verkehrs und des Wärmesektors sowie der zunehmenden dezentralen Energieerzeugung an den Gebäudehüllen<br>wachsen die Themen Infrastruktur, Gebäude und Energie immer stärker zusammen und ergänzen sich zu einem Gesamtsystem. » Damit werden Ziele und Aufgaben der Energiestrategie der Schweiz wie auch des Kantons Bern kurz und klar umrissen. Der wichtigste Player im Energiebereich im Kanton Bern – bald aber auch schweizweit mit einem jährlichen Umsatz von über drei Milliarden – lässt auch in den weiteren Ausführungen keine<br>Zweifel offen: Mit der Umsetzung der Energiestrategie wird ernst gemacht. Das Geschäftsmodell der BKW ist voll darauf ausgerichtet. Die BKW beteiligt sich aktiv an der Dekarbonisierung der Energieversorgung bis spätestens 2050.</p>



<p><strong>Spitze des Berner Hauseigentümerverbandes leider gegen Co2-Gesetz</strong><br>Auf politischer Ebene ist die Abstimmung vom 13. Juni 2021 zum neuen CO2-Gesetz ein Meilenstein zur Energiestrategie 2050. Der Hauseigentümerverband Schweiz, aber auch der HEV des Kantons Bern mit<br>seinen Sektionen, sagen dazu mehrheitlich Nein. Von den Juristen Hans Bättig, Geschäftsführer HEV Kanton Bern, und dem Berner HEV-Sektionspräsidenten Dr. Adrian Haas, wird dabei mit Argumenten wie «zu teuer», «unwirtschaftlich», «unnötig » gefochten. Dabei beziehen sie sich<br>in ihren Ausführungen u. a. auf Studien des Bundesamts für Energie mit mehr oder weniger klaren Quellenangaben. Es würde zu weit führen, ihren Argumenten in allen Details nachzugehen. Überzeugend sind sie nicht.</p>



<p><strong>Berechnungen gemäss der Grünenwald AG in der HEV-Zeitung</strong><br>Was auf Hauseigentümer effektiv zukommt, können wir ganz einfach anhand eines wiederholt publizierten Inserats der Firma Grünenwald AG in der Zeitung «Der schweizerische Hauseigentümer» darlegen (letzte Publikation am 15. April 2021). Das Inserat thematisiert den Ersatz einer Ölheizung mit  einer notabene im Kanton Bern hergestellten Wärmepumpe (WP). Wir stützen uns also voll auf die Annahmen der Firma Grünenwald<br>AG, bei der Sie eine Offerte einholen können, um die Daten für Ihren Fall<br>zu überprüfen. Das Resultat ist klar: Für Hauseigentümer lohnt sich eine Investition in erneuerbare Heizsysteme im Sinne des CO2-Gesetzes. Dank dem CO2-Gesetz wird die Situation für Hauseigentümer nochmals deutlich verbessert: Die Fördermittel für Gebäudesanierungen werden erhöht, die<br>Rahmenbedingungen für CO2-freies Bauen deutlich vereinfacht und zu Recht langfristig ausgerichtet.</p>



<p><strong>Jahreskosten als Reelle Vergleichsbasis für den Fall &#8220;él versus Wärmepumpe&#8221;</strong><br>Das Ergebnis einer umfassenden Vergleichsrechnung stellen wir in der Grafik 1 dar: Die gesamten Jahreskosten für eine Erdwärmepumpe in einem Einfamilienhaus liegen bei Annahme des CO2-Gesetzes unter 2 000.– CHF (genau 1 955.– CHF gemäss Modellrechnung) gegenüber 3 308.– CHF beim Ersatz der Ölheizung durch eine neue Ölheizung. Wer fossil heizt, muss also während der Lebensdauer der Ölheizung 1 343.– CHF pro Jahr mehr bezahlen. In 20 Jahren kann mit Wärmepumpen gegenüber einer Ölheizung ein finanzieller Vorteil von über 25’000.– CHF (26’860.–) erzielt werden. Wohl ist eine Wärmepumpenanlage mit 40’000.– CHF um 25’000.– CHF teurer als eine neue Ölheizung, das entspricht einem von Faktor 1.7, ist also bedeutend weniger als ein Faktor von drei bis fünf, wie teilweise behauptet wird.</p>



<p>Für die Wärmepumpe können Fördermittel abgeholt werden, die mit der Brennstoffabgabe des CO2-Gesetzes finanziert werden. Wir rechnen gemäss heutigem Ansatz bei einem EFH mit 10’000.– CHF für eine Wärmepumpe im Kanton Bern. Falls steuerbare Einkommen vorliegen, können sowohl<br>beim Einsatz einer neuen Ölheizung als auch beim Ersatz durch eine Wärmepumpe Steuerabzüge geltend gemacht werden. Wir rechnen vereinfacht in beiden Fällen mit einem Grenzsteuersatz von 25 Prozent, der aber im Kanton Bern je nach Einkommen auch über 40 Prozent betragen kann. Für die Wärmepumpe betragen die von der Eigentümerschaft zu tragenden Investitionskosten dann noch 22’500.– CHF gegenüber 11’250.– CHF für eine Ölheizung. Rechnen wir mit einer Annuität von sieben Prozent, das heisst einer Abschreibung innert 20 Jahren und Verzinsung des  Kapitals mit drei Prozent, so erhalten wir für die Wärmepumpe 1 575.– CHF Jahreskosten, gegenüber 788.– CHF jährlichen Kapitalkosten für die Ölheizung. Der Einbezug der weiteren Kosten wendet das Blatt nun deutlich zugunsten der Wärmepumpe: 2 000 Liter Heizöl kosten bei 70.– CHF pro 100 Liter total 1 400.– CHF im Jahr. Dabei nehmen wir keine – aber sehr wohl mögliche – Ölpreissteigerungen an. Hingegen schlagen wir die zusätzlichen Kosten für die Brennstoff-Abgabe von 210.– CHF / t CO2 statt der heutigen 96 CHF / t CO2 oder +26.– CHF pro Liter hinzu, wie sie bis 2030 zusätzlich eingeführt werden könnte. Das schlägt mit 520.– CHF pro Jahr zu Buche. Wärmepumpenbesitzer müssen hingegen mit CO2-freiem Heizen keine  Brennstoff-Abgabe bezahlen. Für den Unterhalt kommen bei der Ölheizung gemäss den Ausführungen der Grünenwald AG jährlich 850.– CHF dazu: für Kaminfeger, Brennerservice, Tankreinigung etc. Zudem sind 150.– CHF Stromkosten für den Brenner einzurechnen. Die jährlichen Betriebskosten betragen für die Ölheizung somit 2 920.– CHF; zusammen mit den  jährlichen Kapitalkosten ergeben sich total die bereits erwähnten 3 708.– CHF. Unter Berücksichtigung einer zusätzlichen Rückverteilung der Brennstoffeinnahmen von ca. 400.– CHF / a für eine vierköpfige Familien betragen die Heizkosten pro Jahr dann noch 3 308.– CHF / a. Bei der  Ölheizung werden weiterhin über fünf Tonnen CO2 pro Jahr emittiert.</p>



<p><strong>Hocheffiziente Wärmepumpe spart Energie und Unterhaltskosten</strong><br>Die Erdwärmepumpe heizt gemäss der Wärmepumpenfirma Grünenwald um den Faktor 4.5 effizienter als ein Ölbrenner. Sie braucht viel weniger Energie in Form von Strom, der pro Jahr mit nur 640.– CHF zu Buche schlägt. Der Unterhalt kommt gemäss anerkannten Werten der  Fördergemeinschaft für Wärmepumpen auf jährlich 150.– CHF zu stehen. Damit werden die höheren Investitionskosten für Wärmepumpe längst wettgemacht. Die massgeblichen relevanten jährlichen Gesamtkosten betragen nur 2 481.– CHF. Sie sind 1 227.– CHF oder rund 50 Prozent tiefer <br>als die Kosten für eine Ölheizung. Selbst ohne Beachtung der  Brennstoffabgabe von 520.– CHF schwingt die Wärmepumpe mit gut 700.– CHF geringeren jährlichen Kosten oben aus. Die CO2-Emissionen sind weg. Dabei sind weitere Vorteile wie mehr freie Kellerräume, geringere  Preisschwankungen und Abhängigkeit von Ausland zu beachten.</p>



<p>Ein ähnlich positive Rechnung zugunsten der WP ergibt sich beim Einsatz von anderen erneuerbaren Energieträgern wie Holz oder Fernwärme. Das CO2-Gesetz setzt deutliche positive Anreize für jeden Hausbesitzer und jede Hausbesitzerin, den Weg der Dekarbonisierung zu beschreiten – wie in der BKW-Strategie beschrieben. Das CO2-Gesetz ist eine grosse Chance für alle  Hauseigentümer und Investoren.</p>



<p><a href="http://www.ruedimeier.ch">www.ruedimeier.ch</a></p>



<p><a href="http://www.energie-wende-ja.ch">www.energie-wende-ja.ch</a></p>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img decoding="async" width="528" height="356" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/Grafik_1.jpg" alt="" data-id="22078" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/Grafik_1.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=22078" class="wp-image-22078" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/Grafik_1.jpg 528w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/06/Grafik_1-300x202.jpg 300w" sizes="(max-width: 528px) 100vw, 528px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Grafik 2: Anschaffungskosten: Ölheizung versus Erd-Wärmepumpe. Ölheizung um Faktor 1.7 besser.</figcaption></figure></li></ul></figure>
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		<title>Die Energiezukunft fängt im Alltag an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 04:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gasheizungen lassen sich mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie, Photovoltaik, Holz oder Umweltwärme kombinieren und können bereits schon heute mit 100 Prozent klimaneutralen Gasen betrieben werden. Gaswärmepumpe in Kombination mit SolarthermieOb eine einfache Gasheizung, eine Gaswärmepumpe oder eine stromerzeugende Gasheizung – es gibt für jedes Haus die richtige Lösung. Gas-Hybridheizungen verbinden die Vorteile verschiedener Technologien: Familie [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Gasheizungen lassen sich mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie, Photovoltaik, Holz oder Umweltwärme kombinieren und können bereits schon heute mit 100 Prozent klimaneutralen Gasen betrieben werden.</strong></p>



<p><strong>Gaswärmepumpe in Kombination mit Solarthermie</strong><br>Ob eine einfache Gasheizung, eine Gaswärmepumpe oder eine stromerzeugende Gasheizung – es gibt für jedes Haus die richtige Lösung. Gas-Hybridheizungen verbinden die Vorteile verschiedener Technologien: Familie Giudicetti kombiniert ihre Gaswärmepumpe mit einer thermischen Solaranlage. Die Sonne liefert über die Solarthermie Wärme, um vom Frühling bis in den Herbst den Wärmebedarf des Gebäudes zu decken. Gerade in den Übergangszeiten kann auf diese Weise Energie gespart werden. Zudem passen diese Geräte ihre Heizleistung stufenlos dem jeweiligen Bedarf an Raumwärme und Warmwasser an. Die Gasheizung liefert den zusätzlichen Bedarf bei schlechtem Wetter oder sehr tiefen Temperaturen. Solche hybriden Heizsysteme nutzen so viel erneuerbare Energie wie möglich und verbrauchen nur so viel Gas wie nötig.</p>



<p><strong>Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Familie Guidicetti die Vorteile einer Gaswärmepumpe mit Solarthermie nutzt.</strong></p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video controls loop src="https://www.energierundschau.ch/werbung/video/VSG_Giudicetti_1920x1080_2min08s_DE.mp4"></video></figure>



<p><strong>Welche Heizsystem-Lösung passt zu Ihrem Zuhause? Finden Sie es heraus mit unserem <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.oekobilanzrechner-gazenergie.ch/" target="_blank">Ökobilanz-Rechner</a>.</strong><br></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://ad.doubleclick.net/ddm/trackimp/N165002.3903887ENERGIERUNDSCHAU/B24630306.280674142;dc_trk_aid=474685870;dc_trk_cid=136796053;ord=[timestamp];dc_lat=;dc_rdid=;tag_for_child_directed_treatment=;tfua=;gdpr=${GDPR};gdpr_consent=${GDPR_CONSENT_755}?" alt="" width="1" height="1"/></figure>



<p></p>
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