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	<title>Forschung &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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		<title>Nachhaltiges PV-Recycling</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 12:03:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So wird das Recycling von PV-Modulen finanziert Wer sich mit dem Kauf einer Photovoltaikanlage beschäftigt, denkt zwangsläufig auch bereits über deren Ende nach. Denn logisch: Die Frage nach der fachgerechten Entsorgung einer Solaranlage will geklärt sein, bevor man sich für einen Kauf entscheidet. Die Entsorgung von Elektrogeräten in der Schweiz ist in der Verordnung über [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>So wird das Recycling von PV-Modulen finanziert</strong></p>



<p><strong>Wer sich mit dem Kauf einer Photovoltaikanlage beschäftigt, denkt zwangsläufig auch bereits über deren Ende nach. Denn logisch: Die Frage nach der fachgerechten Entsorgung einer Solaranlage will geklärt sein, bevor man sich für einen Kauf entscheidet.</strong></p>



<p>Die Entsorgung von Elektrogeräten in der Schweiz ist in der Verordnung über die Rückgabe, die Rücknahme und die Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte (VREG) geregelt. Darin wird den Herstellern und Importeuren die Verantwortung für die Entsorgung übertragen. Das heisst: Hersteller und Importeure sind verpflichtet, Elektrogeräte entgegenzunehmen und dem Recycling zuzuführen, wenn sie ausgedient haben.</p>



<p><strong>ETABLIERTES RECYCLINGSYSTEM AUCH FÜR PHOTOVOLTAIKANLAGEN</strong><br>Auf der Grundlage dieser Verordnung hat sich in der Schweiz in den letzten 30 Jahren ein gut funktionierendes System für die Entsorgung von elektrischen und elektronischen Geräten sowie Leuchten und Leuchtmitteln etabliert. Gemanagt wird dieses System von SENS eRecycling.</p>



<p>Swissolar, der Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie, hat sich 2013 freiwillig diesem System angeschlossen – und somit frühzeitig sichergestellt, dass auch PV-Module effizient und zuverlässig entsorgt werden und das Recycling höchsten Qualitätsansprüchen genügt.</p>



<p><strong>GESICHERTE FINANZIERUNG</strong><br>Finanziert wird das Recyclingsystem von SENS eRecycling durch einen vorgezogenen Recyclingbeitrag (vRB). Dieser ist im Kaufpreis eines PV-Moduls bereits inbegriffen. Die Höhe des vRB ergibt sich aus dem Gewicht des Moduls (inklusive Komponenten wie Anschlussdose oder Kabel) und beträgt vier Rappen pro Kilogramm.</p>



<p>Der vRB aller verkauften Module fliesst in einen Fonds, der von SENS eRecycling verwaltet wird. Mit dem Geld aus diesem Fonds wird der gesamte Recyclingprozess finanziert, also das Abholen der zu entsorgenden PV-Module, der Transport zu den Sammelstellen und die fachgerechte Entsorgung durch ein spezialisiertes Recyclingunternehmen.</p>



<p>Wenn Sie sich also den Kauf einer Photovoltaikanlage überlegen, ist eine Sache wichtig zu wissen: Wenn die Solarpanels am Ende ihres Lebenszyklus ausgedient haben, fallen für Sie keine weiteren Kosten für das Recycling an. Denn die gesamten Entsorgungskosten wurden bereits beim Kauf der Anlage bezahlt – sofern Ihre PV-Anlage bei einem an das SENSNetzwerk angeschlossenen Fachinstallateur gekauft wurde.</p>



<p><strong>GEHT DIE RECHNUNG AUF?</strong><br>Zum Schluss ein paar Zahlen: Im Jahr 2022 wurden 936 Tonnen PV-Module über das Sammelnetzwerk von SENS eRecycling entsorgt. Das Gesamtgewicht aller Elektrogeräte, die dem Recycling insgesamt zugeführt wurden, war im gleichen Zeitraum über 100-mal höher. Der Anteil an PV-Modulen ist also mit weniger als einem Prozent noch immer sehr klein, wächst aber stetig und mit wachsendem Tempo an.</p>



<p>Übrigens interessant: Die gesamten Rücknahmekosten bei PV-Modulen betragen 440 Franken pro Tonne. Durch den vRB ist eine Finanzierung von 40 Franken pro Tonne gesichert.</p>



<p>Wie bitte? Wie kann denn eine solche Rechnung aufgehen? Die Antwort ist einfach: Da der Verkauf von Solaranlagen immer noch stark boomt, werden jährlich deutlich mehr PV-Module installiert als retourniert. Im Jahr 2021 war die Leistung der neu installierten PV-Module mehr als 60-mal höher als die Leistung der Panels, die deinstalliert wurden. Das führt dazu, dass der Recyclingfonds für PV-Module weiter angehäuft werden kann und die Finanzierung des gesamten Rücknahmesystems noch viele Jahre gesichert ist.</p>



<p><strong>WERTSTOFFE WIEDERVERWENDEN</strong><br>Anders als bei gewissen Elektrogeräten, etwa einem Kühlschrank, geht es beim Recycling von PV-Modulen nicht in erster Linie darum, umweltbelastende Schadstoffe sicher zu entsorgen. Denn Solarpanels enthalten mehrheitlich keine Schadstoffe. Was hingegen in Solarpanels in grossen Mengen vorkommt, sind wertvolle Rohstoffe, die wiederverwendet werden können. Die meisten PV-Module in der Schweiz sind kristalline Silizium-Module. Diese bestehen zu 90 Prozent aus Glas. Die weiteren Schichten bestehen aus Silizium-Wafer (Siliziumdioxid ist die Basis von Glas), Verbundfolien, Metall und manchmal auch einer Rückseitenfolie. Dank innovativer und leistungsstarker Aufbereitungs- und Sortiertechniken, mehrstufiger Recyclingprozesse und einer strengen Qualitätskontrolle können heutzutage über 75 Prozent eines PV-Moduls recycelt werden. Das wiederaufbereite Glas und die Silizium-Wafer werden für die Produktion von Baudämmstoff aus Glaswolle verwendet. Die Verbundfolie wird verbrannt, um Strom für das Energienetz oder Wärme für die Zementproduktion zu erzeugen. Die Metalle werden extrahiert und für die Wiederverwendung an Schmelzwerke in Europa geliefert. <strong>Weitere Informationen:</strong><br>SENS eRecycling | Obstgartenstrasse 28 | CH-8006 Zürich | Tel. +41 43 255 20 00 | <a href="mailto:info@eRecycling.ch">info@eRecycling.ch</a> | <a href="http://www.erecycling.ch">www.erecycling.ch</a></p>
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		<title>Innovation und Qualität für eine nachhaltige Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2023 10:02:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energieforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Firma Hörmann Schweiz AG ist bekannt für erstklassige Tore und Türen. Das Traditionsunternehmen legt großen Wert auf qualitativ hochwertige Produkte, die kontinuierlich verbessert und durch kreative Innovationen ergänzt werden. Im folgenden Interview erklärt Andreas Breschan, der Geschäftsführer der Hörmann Schweiz AG, was Bauelemente mit unserer Zukunft zu tun haben und weswegen Nachhaltigkeit für Hörmann [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Die Firma Hörmann Schweiz AG ist bekannt für erstklassige Tore und Türen. Das Traditionsunternehmen legt großen Wert auf qualitativ hochwertige Produkte, die kontinuierlich verbessert und durch kreative Innovationen ergänzt werden. Im folgenden Interview erklärt Andreas Breschan, der Geschäftsführer der Hörmann Schweiz AG, was Bauelemente mit unserer Zukunft zu tun haben und weswegen Nachhaltigkeit für Hörmann mehr als nur ein Schlagwort ist.</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Starten wir doch gleich mit der nachhaltigen Zukunft? Was läuft bei Ihnen in Sachen &#8220;Nachhaltigkeit&#8221;?</strong></li></ul>



<p>Als Familienunternehmen sind wir uns der Verantwortung für nachfolgende Generationen bewusst und engagieren uns deswegen schon seit Jahren im Umwelt- und Klimaschutz. Die Langlebigkeit von Produkten ist ein wesentlicher Faktor für die Förderung der Nachhaltigkeit, indem sie Ressourcen schont und Abfall reduziert. Hörmann Produkte sind qualitativ sehr hochwertig und haben eine lange Lebensdauer über viele Jahrzehnte. Geht ein Teil kaputt, kann es meist problemlos repariert werden, da wir auch für ältere Produkte noch Ersatzteile anbieten. Langlebige Produkte sind für uns Standard und nachhaltige Produktion ein zentrales Thema.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Wenn Sie Langlebigkeit als Standard bezeichnen, was unternimmt Hörmann in Sachen nachhaltige Produktion? Wie sieht Hörmanns Klimaschutzstrategie aus?</strong></li></ul>



<p>Unsere grösste Chance sehe ich darin, dass wir energieautark werden. Eigentlich ist es nicht nur eine Chance, sondern ein Muss, denn wir haben bei diesem Thema keine Wahl. Als Risiko zeigte sich in den vergangenen Monaten, dass die Bestrebungen der CO<sub>2</sub>-Reduktion falsch verstanden werden können. Durch unseriöse Anbieter von Produkten und besonders auch von CO<sub>2</sub>-Zertifikaten kam das Thema von Greenwashing auf. Als Reaktion darauf reagierte die Öffentlichkeit kritisch auf Anbieter, die Themen wie Nachhaltigkeit und CO<sub>2</sub>-Reduktion verfolgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://www.prestige-business.ch/wp-content/uploads/2023/11/aktuell_HOE_Logo_Klimaneutral_ZW-300x300.jpg" alt="" class="wp-image-32414"/></figure></div>



<p>Hörmanns Klimaschutzstrategie besteht aus einem Dreiklang aus Berechnung, Reduktion und Kompensation. Hauptziel ist es, den eigenen CO<sub>2</sub>-Fussabdruck durch zahlreiche Massnahmen laufend zu verkleinern. So beziehen sowohl die Produktionswerke als auch die Vertriebsniederlassungen in Europa ausschliesslich Ökostrom. Zudem rüsten wir, wo immer möglich, unsere Werke und Niederlassungen mit Photovoltaikanlagen aus, um Solarstrom für den Eigenbedarf zu produzieren. Weitere Einsparungen erfolgen z.B. durch intelligente Energiemanagement-Systeme und Recycling von Verpackungsmaterialien. Wir versuchen zudem CO<sub>2</sub> entlang der gesamten Lieferkette einzusparen. Verbleibende Emissionen, die sich derzeit noch nicht vermeiden lassen, kompensiert Hörmann durch die Förderung von Klimaschutzprojekten in Zusammenarbeit mit Climate Partner. Alle Klimaschutzprojekte, in die wir investieren, erfüllen hohe Zertifizierungsstandards.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Ist das alles?</strong></li></ul>



<p>Nein, natürlich nicht. Wir legen grossen Wert auf Wertstoffkreisläufe und eine optimale Ressourcennutzung. Dazu verfolgen wir viele grosse und kleine Massnahmen, die unsere Umwelt schonen.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Kreislaufwirtschaft klingt spannend. Gibt hierzu auch ein schon Beispiele?</strong></li></ul>



<p>Ja, es gibt einige Projekte. Ein aktuelles Beispiel ist unsere eigenentwickelte Recycling-Anlage für geschäumte Torlamellen. In unserem grössten deutschen Werk in Ichtershausen werden damit aus alten Toren neue Rohstoffe produziert. Unsere Garagentore sind zur Wärmedämmung mit Polyurethan ausgeschäumt. Die Recycling-Anlage trennt die geschäumten Lamellen ausgedienter Tore in Stahl und einen Hartschaumkern auf. Sowohl der Stahl als auch das Polyurethan gehen danach jeweils wieder in den Produktionskreislauf ein.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Wie sieht es produktseitig aus? Kann man mit Hörmann Produkten auch Energie sparen?</strong></li></ul>



<p>Moderne Türen und Tore erfüllen beim Thema &#8220;Energieeffizienz&#8221; eine zentrale Rolle. Heute sind unsere Bauelemente nicht einfach nur funktioneller Bestandteil eines Gebäudes, vielmehr leisten sie einen massgeblichen Beitrag zur Energiereduktion. Im Wohnungsbau sind unsere Haustüren sehr gut gedämmt und minimieren so den Wärmeverlust. Doch besonders im Industriebereich sind die Einsparungen enorm. Unsere Antriebe sind so optimiert, dass sich Türen und Tore rasch öffnen und schliessen lassen, damit in gekühlte Gebäude keine Wärme kommt und in geheizten Gebäuden, die Wärme nicht unnötig entweicht. Die intelligente Ansteuerung unserer Produkte ist hier für energieeffiziente, reibungslose Arbeitsabläufe wichtig. Zudem verbessern wir die Isolationswerte unserer Produkte stetig, was sowohl im Eigenheim wie auch in einer Fabrikationshalle zu massiven Energieeinsparungen und damit Kostensenkungen führt.</p>



<div class="wp-block-image wp-image-32410 size-large"><figure class="aligncenter"><img decoding="async" src="https://www.prestige-business.ch/wp-content/uploads/2023/11/AHE_4381-2_neuer-Favorit-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-32410"/><figcaption>Andreas Breschan ist CEO der Hörmann Schweiz AG</figcaption></figure></div>
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