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	<title>Erneuerbare Energien &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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	<title>Erneuerbare Energien &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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		<title>Die Energierevolution der Schweiz: Zwischen Tradition und Innovation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 08:35:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schweiz, traditionell bekannt für ihre malerischen Landschaften und präzise Technologie, steht heute an der Schwelle zu einer energietechnischen Revolution. In einer Welt, die zunehmend von der Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklungen geprägt ist, richtet die Schweiz ihren Fokus auf erneuerbare Energien und zukunftsorientierte Mobilitätslösungen. Dieser Artikel beleuchtet, wie das Alpenland seine Ressourcen nutzt, um nicht nur [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Schweiz, traditionell bekannt für ihre malerischen Landschaften und präzise Technologie, steht heute an der Schwelle zu einer energietechnischen Revolution. In einer Welt, die zunehmend von der Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklungen geprägt ist, richtet die Schweiz ihren Fokus auf erneuerbare Energien und zukunftsorientierte Mobilitätslösungen. Dieser Artikel beleuchtet, wie das Alpenland seine Ressourcen nutzt, um nicht nur seine eigene Energiezukunft zu gestalten, sondern auch europaweit Impulse zu setzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Rolle erneuerbarer Energien in der Schweiz</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Geothermie und Wasserkraft: Rückgrat der Schweizer Energieversorgung</strong></h4>



<p>Die Schweiz setzt seit Langem auf Wasserkraft; sie bildet das Fundament der nationalen Energieproduktion. Neuerdings rückt jedoch auch die Geothermie in den Fokus der Energieforschung. Durch innovative Technologien wird versucht, die Wärme des Erdinneren nutzbar zu machen, was das Potenzial hat, die Energieversorgung des Landes nachhaltig zu revolutionieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Solarenergie und Windkraft: Auf dem Vormarsch</strong></h4>



<p>Neben den traditionellen Energiequellen gewinnen Solarenergie und Windkraft zunehmend an Bedeutung. Die technologischen Fortschritte in der Photovoltaik sowie verbesserte Windturbinentechnologien ermöglichen es der Schweiz, ihre Kapazitäten in diesen Bereichen auszubauen. So wird nicht nur die Energieeffizienz gesteigert, sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Innovative Mobilität: Sauber unterwegs in der Schweiz</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Elektromobilität und öffentliche Verkehrsmittel</strong></h4>



<p>Im Rahmen der Bemühungen, die Elektromobilität weiter zu fördern, plant die Schweiz die Implementierung eines umfassenden Netzwerks von Ladestationen für Elektrofahrzeuge, die an Dienststellen, Wohnorten, Arbeitsplätzen und entlang der Strassen zugänglich gemacht werden sollen. Dies ist Teil des „Fahrplans für Elektromobilität“ der Regierung, der darauf abzielt, die CO₂-Emissionen von Fahrzeugen drastisch zu reduzieren und die Umweltgesetze zu verschärfen, um mit den EU-Vorschriften übereinzustimmen.</p>



<p>Das Streben nach einer grüneren Zukunft soll also bald auch auf den Strassen zum normalen Bild werden. Elektroautos, E-Bikes und elektrifizierte öffentliche Verkehrsmittel prägen zunehmend das Strassenbild. Angesichts des Ziels, bis 2025 die Anzahl der Elektrofahrzeuge zu erhöhen, könnte <span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://www.seton.ch/verkehr-parkplatz/verkehrsschilder">ein Verkehrsschild, was hilfreich sein kann</a>,</span> strategisch eingesetzt werden, um auf speziell ausgewiesene Parkplätze mit Ladestationen für Elektroautos hinzuweisen. Diese Beschilderung unterstützt die Nutzer dabei, umweltfreundliche Transportmittel effizient zu nutzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Intelligente Verkehrssysteme und Vernetzung</strong></h4>



<p>Mithilfe von fortschrittlicher Software und Vernetzung werden Verkehrsströme optimiert und Emissionen verringert. Intelligente Verkehrssysteme leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, die Effizienz im öffentlichen und privaten Transport zu steigern und die Umweltauswirkungen zu minimieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Integration von Energiespeichersystemen</strong></h3>



<p>In der Diskussion um erneuerbare Energien spielt die Speicherung überschüssiger Energie eine entscheidende Rolle. Die Schweiz investiert zunehmend in Batterietechnologien und Pumpspeicherkraftwerke, um die Volatilität von Wind- und Solarenergie auszugleichen. Diese Systeme ermöglichen es, Energie zu speichern, wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt, und sie dann freizugeben, wenn der Bedarf besonders hoch ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Partnerschaften und internationale Kooperationen</strong></h3>



<p>Die Schweiz ist nicht nur national, sondern auch international aktiv, um ihre Energieziele zu erreichen. Durch Partnerschaften mit anderen Ländern und die Beteiligung an globalen Initiativen fördert sie den Austausch von Wissen und Technologien. Diese Kooperationen erlauben es der Schweiz, ihre eigenen Fortschritte zu beschleunigen und gleichzeitig globale Bestrebungen für eine nachhaltige Energiezukunft zu unterstützen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Stärkung der regionalen Energiekooperationen</strong></h4>



<p>Die Schweiz könnte ihre Energiestrategie durch den Ausbau regionaler Kooperationen weiter stärken. Durch die Zusammenarbeit mit benachbarten Ländern im Alpenraum, wie Österreich, Italien und Frankreich, könnten gemeinsame Projekte zur Nutzung von Wasserkraft und anderen erneuerbaren Quellen realisiert werden. Solche grenzüberschreitenden Initiativen würden nicht nur die Energieversorgungssicherheit erhöhen, sondern auch zur Stabilität des europäischen Stromnetzes beitragen. Dieser Ansatz würde die regionale Integration fördern und könnte als Modell für andere transnationale Energiekooperationen dienen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Förderung der Energieeffizienz</strong></h3>



<p>Neben der Erzeugung erneuerbarer Energien legt die Schweiz <span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://dievolkswirtschaft.ch/de/2024/02/energieeffizienz-die-schweiz-ist-europameisterin/">grossen Wert auf Energieeffizienz</a>.</span> Durch gesetzliche Regelungen und Förderprogramme werden Unternehmen und Privathaushalte dazu angeregt, ihren Energieverbrauch zu senken. Energieeffiziente Gebäude und Industrieprozesse tragen massgeblich dazu bei, die nationalen Energieziele zu erreichen und Ressourcen optimal zu nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bildung und Bewusstseinsbildung</strong></h3>



<p>Die Rolle der Bildung in der Energiewende ist nicht zu unterschätzen. Schulen, Universitäten und berufliche Weiterbildungsstätten in der Schweiz integrieren zunehmend Lehrinhalte zum Thema erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. Durch Workshops, Seminare und Informationskampagnen wird zudem das öffentliche Bewusstsein geschärft, was eine kritische Masse an informierten Bürgern schafft, die aktiv zur Energiewende beitragen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltige Landwirtschaft und Energieproduktion</strong></h4>



<p>Ein weiterer Aspekt, der im Kontext der Schweizer Energiepolitik Beachtung finden könnte, ist die Integration von Energiegewinnung in der Landwirtschaft. Innovative Ansätze wie Agrophotovoltaik, bei denen Solarmodule über landwirtschaftlichen Flächen installiert werden, könnten doppelt nutzen: Sie schützen die Pflanzen und generieren gleichzeitig Strom. Dies fördert nicht nur die Energieproduktion, sondern unterstützt auch eine nachhaltige Landwirtschaft.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Einfluss von Klimawandel auf Energiestrategien</strong></h4>



<p>Angesichts des Klimawandels könnte ein Abschnitt zur Anpassung der Energiestrategien an veränderte Umweltbedingungen aufschlussreich sein. Wie plant die Schweiz, ihre Energieinfrastruktur gegen zunehmende Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdrutsche zu schützen? Welche Rolle spielen erneuerbare Energien in der Reduzierung der nationalen CO₂-Emissionen und wie passt sich die Schweiz an die global steigenden Temperaturen an?</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Digitalisierung und Energieverwaltung</strong></h4>



<p>Die Rolle der Digitalisierung in der Verwaltung und Optimierung des Energieverbrauchs ist ein weiteres wichtiges Thema. Smart Grids und intelligente Messsysteme ermöglichen eine effizientere Verteilung und Nutzung von Energie. Wie nutzt die Schweiz digitale Technologien, um die Energieeffizienz zu steigern und gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit für Verbraucher zu verbessern?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die politische und gesellschaftliche Dimension der Energiewende</strong></h3>



<p>Die Schweiz verfolgt ehrgeizige Ziele für die Energiewende: Bis 2050 soll die Energieversorgung vollständig auf erneuerbare Quellen umgestellt sein. Der Weg dahin ist jedoch mit zahlreichen Herausforderungen verbunden.</p>



<p>Politisch gilt es, die Energiestrategie 2050 umzusetzen, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Akzeptanz der Bevölkerung zu gewinnen. Gesellschaftlich müssen Lebensstiländerungen angepackt, die Auswirkungen auf die Landschaft berücksichtigt und soziale Gerechtigkeit gewahrt werden.</p>



<p>Trotz der Herausforderungen bietet die Energiewende auch Chancen: <span style="color:#060fe5" class="has-inline-color"><a href="https://energiestiftung.ch/medienmitteilung/stromgesetz-schweiz-halbiert-treibhausgas-emissionen-bis-2035">Treibhausgasemissionen und Luftverschmutzung können reduziert</a>, </span>Arbeitsplätze geschaffen und die Energiesicherheit erhöht werden. Mit vereinten Kräften kann die Schweiz eine nachhaltige und klimaneutrale Zukunft gestalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der zukünftige Energiehafen Europas?</strong></h3>



<p>Die Vision der Schweiz, ein zentraler Energiehafen Europas zu werden, nimmt konkrete Formen an. Durch den strategischen Ausbau von Infrastrukturen für erneuerbare Energien und deren Speicherung könnte die Schweiz eine Schlüsselrolle in der europäischen Energieversorgung einnehmen. Ihre geografische Lage und das Engagement für umweltfreundliche Technologien positionieren sie ideal, um als Drehkreuz für Energieexporte und -importe zu fungieren. Die Realisierung dieses Vorhabens hängt allerdings von weiteren Investitionen in Netzwerke und Technologien ab, die eine effiziente Übertragung und Verteilung der Energie über Grenzen hinweg ermöglichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schweizer Energienutzung im Umbruch</strong></h3>



<p>Die Schweiz positioniert sich als ein Vorreiter in der Nutzung und Erforschung erneuerbarer Energien sowie in der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen. Mit ihrem Engagement für Innovation und Technologie zeigt sie, dass auch kleine Länder einen bedeutenden Beitrag zum globalen Umweltschutz leisten können. Der Weg in eine nachhaltigere Zukunft ist sicherlich mit Herausforderungen verbunden, doch die Schweiz beweist, dass mit Entschlossenheit und Innovation viel erreicht werden kann.</p>
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		<title>Heizungsersatz von Öl zu erneuerbaren Energien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2021 13:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Beispiel einer Wärmepumpe: Vergleich der relevanten Jahreskosten mit jährlichen Kapitalkosten, Energiekosten, Unterhalt und Wirkungen einer Brennstoffabgabe Die BKW schreibt in ihrem neusten Bericht zuhanden der Aktionäre:«Die Zukunft ist erneuerbar, elektrisch und effizient. Mit der Elektrifizierung des Verkehrs und des Wärmesektors sowie der zunehmenden dezentralen Energieerzeugung an den Gebäudehüllenwachsen die Themen Infrastruktur, Gebäude und Energie immer [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Beispiel einer Wärmepumpe: Vergleich der relevanten Jahreskosten mit jährlichen Kapitalkosten, Energiekosten, Unterhalt und Wirkungen einer Brennstoffabgabe</strong></p>



<p>Die BKW schreibt in ihrem neusten Bericht zuhanden der Aktionäre:<br>«Die Zukunft ist erneuerbar, elektrisch und effizient. Mit der Elektrifizierung des Verkehrs und des Wärmesektors sowie der zunehmenden dezentralen Energieerzeugung an den Gebäudehüllen<br>wachsen die Themen Infrastruktur, Gebäude und Energie immer stärker zusammen und ergänzen sich zu einem Gesamtsystem. » Damit werden Ziele und Aufgaben der Energiestrategie der Schweiz wie auch des Kantons Bern kurz und klar umrissen. Der wichtigste Player im Energiebereich im Kanton Bern – bald aber auch schweizweit mit einem jährlichen Umsatz von über drei Milliarden – lässt auch in den weiteren Ausführungen keine<br>Zweifel offen: Mit der Umsetzung der Energiestrategie wird ernst gemacht. Das Geschäftsmodell der BKW ist voll darauf ausgerichtet. Die BKW beteiligt sich aktiv an der Dekarbonisierung der Energieversorgung bis spätestens 2050.</p>



<p><strong>Spitze des Berner Hauseigentümerverbandes leider gegen Co2-Gesetz</strong><br>Auf politischer Ebene ist die Abstimmung vom 13. Juni 2021 zum neuen CO2-Gesetz ein Meilenstein zur Energiestrategie 2050. Der Hauseigentümerverband Schweiz, aber auch der HEV des Kantons Bern mit<br>seinen Sektionen, sagen dazu mehrheitlich Nein. Von den Juristen Hans Bättig, Geschäftsführer HEV Kanton Bern, und dem Berner HEV-Sektionspräsidenten Dr. Adrian Haas, wird dabei mit Argumenten wie «zu teuer», «unwirtschaftlich», «unnötig » gefochten. Dabei beziehen sie sich<br>in ihren Ausführungen u. a. auf Studien des Bundesamts für Energie mit mehr oder weniger klaren Quellenangaben. Es würde zu weit führen, ihren Argumenten in allen Details nachzugehen. Überzeugend sind sie nicht.</p>



<p><strong>Berechnungen gemäss der Grünenwald AG in der HEV-Zeitung</strong><br>Was auf Hauseigentümer effektiv zukommt, können wir ganz einfach anhand eines wiederholt publizierten Inserats der Firma Grünenwald AG in der Zeitung «Der schweizerische Hauseigentümer» darlegen (letzte Publikation am 15. April 2021). Das Inserat thematisiert den Ersatz einer Ölheizung mit  einer notabene im Kanton Bern hergestellten Wärmepumpe (WP). Wir stützen uns also voll auf die Annahmen der Firma Grünenwald<br>AG, bei der Sie eine Offerte einholen können, um die Daten für Ihren Fall<br>zu überprüfen. Das Resultat ist klar: Für Hauseigentümer lohnt sich eine Investition in erneuerbare Heizsysteme im Sinne des CO2-Gesetzes. Dank dem CO2-Gesetz wird die Situation für Hauseigentümer nochmals deutlich verbessert: Die Fördermittel für Gebäudesanierungen werden erhöht, die<br>Rahmenbedingungen für CO2-freies Bauen deutlich vereinfacht und zu Recht langfristig ausgerichtet.</p>



<p><strong>Jahreskosten als Reelle Vergleichsbasis für den Fall &#8220;él versus Wärmepumpe&#8221;</strong><br>Das Ergebnis einer umfassenden Vergleichsrechnung stellen wir in der Grafik 1 dar: Die gesamten Jahreskosten für eine Erdwärmepumpe in einem Einfamilienhaus liegen bei Annahme des CO2-Gesetzes unter 2 000.– CHF (genau 1 955.– CHF gemäss Modellrechnung) gegenüber 3 308.– CHF beim Ersatz der Ölheizung durch eine neue Ölheizung. Wer fossil heizt, muss also während der Lebensdauer der Ölheizung 1 343.– CHF pro Jahr mehr bezahlen. In 20 Jahren kann mit Wärmepumpen gegenüber einer Ölheizung ein finanzieller Vorteil von über 25’000.– CHF (26’860.–) erzielt werden. Wohl ist eine Wärmepumpenanlage mit 40’000.– CHF um 25’000.– CHF teurer als eine neue Ölheizung, das entspricht einem von Faktor 1.7, ist also bedeutend weniger als ein Faktor von drei bis fünf, wie teilweise behauptet wird.</p>



<p>Für die Wärmepumpe können Fördermittel abgeholt werden, die mit der Brennstoffabgabe des CO2-Gesetzes finanziert werden. Wir rechnen gemäss heutigem Ansatz bei einem EFH mit 10’000.– CHF für eine Wärmepumpe im Kanton Bern. Falls steuerbare Einkommen vorliegen, können sowohl<br>beim Einsatz einer neuen Ölheizung als auch beim Ersatz durch eine Wärmepumpe Steuerabzüge geltend gemacht werden. Wir rechnen vereinfacht in beiden Fällen mit einem Grenzsteuersatz von 25 Prozent, der aber im Kanton Bern je nach Einkommen auch über 40 Prozent betragen kann. Für die Wärmepumpe betragen die von der Eigentümerschaft zu tragenden Investitionskosten dann noch 22’500.– CHF gegenüber 11’250.– CHF für eine Ölheizung. Rechnen wir mit einer Annuität von sieben Prozent, das heisst einer Abschreibung innert 20 Jahren und Verzinsung des  Kapitals mit drei Prozent, so erhalten wir für die Wärmepumpe 1 575.– CHF Jahreskosten, gegenüber 788.– CHF jährlichen Kapitalkosten für die Ölheizung. Der Einbezug der weiteren Kosten wendet das Blatt nun deutlich zugunsten der Wärmepumpe: 2 000 Liter Heizöl kosten bei 70.– CHF pro 100 Liter total 1 400.– CHF im Jahr. Dabei nehmen wir keine – aber sehr wohl mögliche – Ölpreissteigerungen an. Hingegen schlagen wir die zusätzlichen Kosten für die Brennstoff-Abgabe von 210.– CHF / t CO2 statt der heutigen 96 CHF / t CO2 oder +26.– CHF pro Liter hinzu, wie sie bis 2030 zusätzlich eingeführt werden könnte. Das schlägt mit 520.– CHF pro Jahr zu Buche. Wärmepumpenbesitzer müssen hingegen mit CO2-freiem Heizen keine  Brennstoff-Abgabe bezahlen. Für den Unterhalt kommen bei der Ölheizung gemäss den Ausführungen der Grünenwald AG jährlich 850.– CHF dazu: für Kaminfeger, Brennerservice, Tankreinigung etc. Zudem sind 150.– CHF Stromkosten für den Brenner einzurechnen. Die jährlichen Betriebskosten betragen für die Ölheizung somit 2 920.– CHF; zusammen mit den  jährlichen Kapitalkosten ergeben sich total die bereits erwähnten 3 708.– CHF. Unter Berücksichtigung einer zusätzlichen Rückverteilung der Brennstoffeinnahmen von ca. 400.– CHF / a für eine vierköpfige Familien betragen die Heizkosten pro Jahr dann noch 3 308.– CHF / a. Bei der  Ölheizung werden weiterhin über fünf Tonnen CO2 pro Jahr emittiert.</p>



<p><strong>Hocheffiziente Wärmepumpe spart Energie und Unterhaltskosten</strong><br>Die Erdwärmepumpe heizt gemäss der Wärmepumpenfirma Grünenwald um den Faktor 4.5 effizienter als ein Ölbrenner. Sie braucht viel weniger Energie in Form von Strom, der pro Jahr mit nur 640.– CHF zu Buche schlägt. Der Unterhalt kommt gemäss anerkannten Werten der  Fördergemeinschaft für Wärmepumpen auf jährlich 150.– CHF zu stehen. Damit werden die höheren Investitionskosten für Wärmepumpe längst wettgemacht. Die massgeblichen relevanten jährlichen Gesamtkosten betragen nur 2 481.– CHF. Sie sind 1 227.– CHF oder rund 50 Prozent tiefer <br>als die Kosten für eine Ölheizung. Selbst ohne Beachtung der  Brennstoffabgabe von 520.– CHF schwingt die Wärmepumpe mit gut 700.– CHF geringeren jährlichen Kosten oben aus. Die CO2-Emissionen sind weg. Dabei sind weitere Vorteile wie mehr freie Kellerräume, geringere  Preisschwankungen und Abhängigkeit von Ausland zu beachten.</p>



<p>Ein ähnlich positive Rechnung zugunsten der WP ergibt sich beim Einsatz von anderen erneuerbaren Energieträgern wie Holz oder Fernwärme. Das CO2-Gesetz setzt deutliche positive Anreize für jeden Hausbesitzer und jede Hausbesitzerin, den Weg der Dekarbonisierung zu beschreiten – wie in der BKW-Strategie beschrieben. Das CO2-Gesetz ist eine grosse Chance für alle  Hauseigentümer und Investoren.</p>



<p><a href="http://www.ruedimeier.ch">www.ruedimeier.ch</a></p>



<p><a href="http://www.energie-wende-ja.ch">www.energie-wende-ja.ch</a></p>



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