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	<title>Kolumnen &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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	<title>Kolumnen &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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		<title>Mit dem Rheintunnel fit in die Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2025 08:43:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Handelskammer]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Nord nach Süd, von Ost nach West – unsere Region ist ein bedeutender Knotenpunkt der europäischen Verkehrswege. Via Strasse, Schiene, Wasser und Luft für Personen und Güter gut erreichbar, profitiert unser Wirtschaftraum von dieser zentralen Lage. Damit unser Standort attraktiv und erfolgreich bleibt, müssen wir heute beherzt handeln. Denn die Verkehrsinfrastrukturen stossen bereits heute [&#8230;]]]></description>
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<p>Von Nord nach Süd, von Ost nach West – unsere Region ist ein bedeutender Knotenpunkt der europäischen Verkehrswege. Via Strasse, Schiene, Wasser und Luft für Personen und Güter gut erreichbar, profitiert unser Wirtschaftraum von dieser zentralen Lage. Damit unser Standort attraktiv und erfolgreich bleibt, müssen wir heute beherzt handeln. Denn die Verkehrsinfrastrukturen stossen bereits heute täglich an ihre Kapazitätsgrenzen. So zählt die Osttangente auf der A2 bei Basel mit über 130’000 Fahrzeugen pro Tag zu den am stärksten befahrenen Autobahnen der Schweiz.</p>



<p>Die Folgen? Bis zu vier Stunden Stau und stockender Verkehr pro Tag in der Rushhour. Die Leittragenden? Arbeitnehmende, die ihre Arbeitsplätze nicht zur gewünschten Zeit erreichen. Unternehmen, deren Wirtschaftsverkehr mit anderen Firmen erschwert ist. Und nicht zuletzt Quartiere, die vom Ausweichverkehr mit Lärm und Abgasen belastet werden. Diese Problematik wird sich weiter verschärfen: Bis 2040 werden 140’000 zusätzliche Menschen in der trinationalen Agglomeration Basel leben. Mit den bestehenden Infrastrukturen ist dieses Wachstum nicht zu bewältigen. Investitionen in die Nationalstrassen sind unumgänglich.</p>



<p>Die Lösung? Der geplante Rheintunnel, der neben fünf weiteren Infrastrukturvorhaben mit der Vorlage des Bundesrates zur Sicherung der Nationalstrassen am 24. November zur Abstimmung kommt.</p>



<p>Die geplanten zwei Röhren von Birsfelden unter dem Rhein hindurch nach Kleinbasel versprechen eine Entlastung von 30 Prozent für die bestehende Stadtautobahn – das zeigen wissenschaftliche Prognosen des ASTRA. Insbesondere der Transitverkehr und damit rund 80 Prozent des Schwerverkehrs können so geräuschlos an der Stadt vorbeigeschleust werden. Das bedeutet: weniger Verkehr auf der Osttangente, weniger Ausweichverkehr und Lärm in den angrenzenden Quartieren und eine bessere Erreichbarkeit für unsere Unternehmen.</p>



<p>Wer den Rheintunnel aus Prinzip ablehnt, macht es sich zu einfach. So können die Gegner dieses wichtigen Infrastrukturprojekts keine tragfähigen Alternativen aufzeigen, um den steigenden Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden. Wie ohne leistungsfähige Strassen weiterhin grosse Mengen an Waren in unsere Region gelangen und exportiert werden können, bleibt unklar. Auch der lapidare Verweis auf den geplanten Bahnausbau greift zu kurz. Dieser ist zwar dringend notwendig. Ihm sind jedoch Grenzen gesetzt: Das Bahnsystem erträgt nur eine gewisse Anzahl an Ausbauten. Und es ist deshalb nicht absehbar, dass mittelfristig ein Grossteil der Verkehrsleistung von der Strasse auf die Schiene verlagert werden kann.</p>



<p>Es ist darum notwendig, das Nationalstrassennetz – wie auch die anderen Verkehrsträger – zu pflegen und solide für die Zukunft aufzustellen. Dafür müssen wir am 24. November 2024 bei der Eidgenössischen Abstimmung Ja zur Sicherung der Nationalstrassen und damit Ja zum Rheintunnel sagen.</p>



<p>Machen wir die Region fit für die Zukunft, bauen wir den Rheintunnel!</p>



<p><em><strong>Martin Dätwyler</strong><br></em><em>Direktor der Handelskammer beider Basel</em></p>



<p>Handelskammer beider Basel<br>St. Jakobs-Strasse 25<br>CH-4010 Basel<br>Telefon: +41 (0) 61 270 60 60<br>info@hkbb.ch</p>



<p></p>
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		<title>Kernenergie: Realismus kehrt zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 10:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Verschiedene Umfragen zeigen, dass die kernenergiefeindliche Stimmung in der Schweiz schwindet. Im jährlich erhobenen Angstbarometer hat die Furcht vor radioaktiver Verstrahlung stark abgenommen. Auch die Eckwertstudie von swissnuclear zeigt eine Verpuffung des «Fukushima-Effekts». Die Medien schweigen dazu weitgehend. von Hans Peter Arnold Die Angst vor einer radioaktiven Verseuchung, die im Jahr 2011 aufgrund des Reaktorunfalls [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Verschiedene Umfragen zeigen, dass die kernenergiefeindliche Stimmung in der Schweiz schwindet. Im jährlich erhobenen Angstbarometer hat die Furcht vor radioaktiver Verstrahlung stark abgenommen. Auch die Eckwertstudie von swissnuclear zeigt eine Verpuffung des «Fukushima-Effekts». Die Medien schweigen dazu weitgehend.<br />
von Hans Peter Arnold<br />
Die Angst vor einer radioaktiven Verseuchung, die im Jahr 2011 aufgrund des Reaktorunfalls in Fukushima-Daiichi bei der Schweizer Bevölkerung massiv in die Höhe geschnellt war, hat 2012 wieder stark abgenommen. Dies zeigt das im Auftrag der Aduno-Gruppe durchgeführte Angstbarometer 2012 des Forschungsinstituts GFS-Zürich. Stark zugenommen hat hingegen die Angst vor Überfremdung durch Ausländer und Flüchtlinge.<br />
Vergleicht man die Ängste der Schweizer Bevölkerung im Jahr 2012 mit denjenigen von 2011, so fällt gemäss GFS auf, dass viele Ängste, die 2011 stark zugenommen hätten, 2012 wieder deutlich zurückgegangen seien. Am stärksten abgenommen habe 2012 die Angst vor einer Atomverseuchung (-0.4 bei einer Skala von 1=keine bis 10=grosse Bedrohung). 2011 hatte die Kernkraftwerkhavarie in Fukushima-Daiichi dazu geführt, dass die Angst vor einer Atomverseuchung in allen soziodemografischen Gruppen gegenüber 2010 deutlich angestiegen war (im Durchschnitt +0.6). 2012 ist der Index aber fast wieder auf den Stand von vor der Katastrophe zurückgegangen; er notiert bei 5,3 Punkten. Die GFS im Originalton: «Dies zeigt, wie schnell Ängste, die durch ein aktuelles Ereignis ausgelöst werden, wieder verpuffen können.» Dieser Verpuffungseffekt sei auch bei fast allen soziodemografischen Gruppen zu beobachten. Eine Ausnahme bilde die Westschweiz: Hier gaben die Befragten 2012 den gleich hohen Wert (6.1) an wie 2011.<br />
Zwischen dem 16. August bis dem 10. September 2012 wurden in einer repräsentativen Telefonumfrage 1010 Bewohner der Deutsch- und Westschweiz zu ihrem Bedrohungsempfinden befragt. Den Befragten wurden 31 Bedrohungslagen genannt, mit der Bitte, anhand einer 10er-Skala das Ausmass anzugeben, wie stark sie sich in den jeweiligen Bereichen persönlich beunruhigt oder bedroht fühlen. Die Mittelwerte verweisen auf das jeweilige Angstpotential. Das GFS-Angstbarometer wird seit 1978 durchgeführt.<br />
Diese für Atomausstiegsturbos wenig erfreuliche Nachricht hat es nicht in alle Medien geschafft. So hat beispielsweise das Schweizer Radio und Fernsehen dieses Thema beinahe totgeschwiegen. Einzig auf der SRF-Website wurde das Barometer im Zusammenhang mit der Ausstiegsinitiative der Grünen erwähnt. Titel: «Riskante Atomausstiegs-Initiative der Grünen.» Und weiter: «Eigentlich ist der Atomausstieg beschlossene Sache, Bundesrat und Parlament haben zugestimmt. Umfragen aber zeigen, dass die Erinnerung an Fukushima verblasst und die Angst vor der Atomenergie schwindet. In diesem Klima wollen die Grünen den Ausstieg vom Volk besiegeln lassen. Ein Eigentor?»<br />
Grösser publiziert hat die Umfrage Newsnetz.ch/TagesAnzeiger (online), wobei der Titel auf einem anderen Aspekt lag («Linke Angst vor Überfremdung»). Ähnlich die Gewichtung bei der Berner Zeitung und Basler Zeitung. Den Aspekt Kernenergie als Hauptthema hatten die Zeitungen Der Bund, Die Südostschweiz und 20 Minuten, 20min.ch und der Walliser Bote. 20 Minuten titelte: «Angst vor Atomkraft weg – nun wackelt der Ausstieg». Und weiter: Die Schweizer würden sich kaum mehr vor einem Super-GAU fürchten. Der Atomausstieg werde damit in Frage gestellt. Diese Entwicklung sei Wasser auf die Mühlen der Atomkraft-Befürworter: «Die Studie bestätigt, dass der Atomausstieg voreilig und aus Hysterie beschlossen wurde», sagte SVP-Nationalrat Hans Killer gegenüber 20 Minuten. Für ihn sei klar: Der Atomausstieg sei noch nicht in Stein gemeisselt. Christian Wasserfallen (FDP) sagte gegenüber 20 Minuten – an Uvek-Vorsteherin Doris Leuthard gerichtet: «Die Zeit der leeren Worthülsen ist vorbei.» Seine Ankündigung: Atomausstieg sei das eine, dessen Umsetzung das andere. «Es liegt bis heute wenig Konkretes auf dem Tisch.»<br />
Die ebenfalls jährlich erhobene Eckwertstudie von swissnuclear zeigt ein ähnliches Bild wie der Angstbarometer. Von 2215 im September 2012 befragten Personen aus der ganzen Schweiz hielten 74% die Schweizer Kernkraftwerke für sicher. Ein Jahr zuvor war dieser Wert auf gut 68% gesunken. Über die Eckwertstudie 2012&nbsp; berichteten einzig die NZZ und die Weltwoche. Demgegenüber war die nach Fukushima tiefere Akzeptanz aus der Eckwertstudie 2011 auf mehr Echo gestossen, unter anderem online bei der Aargauer Zeitung und beim Blick.</p>
<p>Diese Kolumne von Hans Peter Arnold erschien erstmals am 10.12.2012 im E-Bulletin des Nuklearforums Schweiz.</p>
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		<title>Verschandlung oder Wahrzeichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 16:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Sind Windparks und Windturbinen eine Verschandlung in unserer heutigen Zeit! Leider sind die Gegner schneller an Ort und Stelle als die Vernunft. Windparks sind monumentale Bauwerke einiger sehr interessierten und motivierten Ingenieure, welche alle Register in Betracht ziehen. Sicherlich ist ein Windpark nicht unglaublich ästhetisch oder schön anzusehen. Die Rotoren schnorren vor sich hin, bringen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind Windparks und Windturbinen eine Verschandlung in unserer heutigen Zeit! Leider sind die Gegner schneller an Ort und Stelle als die Vernunft. Windparks sind monumentale Bauwerke einiger sehr interessierten und motivierten Ingenieure, welche alle Register in Betracht ziehen. Sicherlich ist ein Windpark nicht unglaublich ästhetisch oder schön anzusehen. Die Rotoren schnorren vor sich hin, bringen ein gewisses Bild in die Landschaft und arbeiten in einer gemütlichen Ruhe vor sich hin.</p>
<p>Natürlich ist nicht alles Wind was glänzt</p>
<p>Die andere Seite der Unvernunft ist doch diese, dass tausende Touristen und Wanderer diese Gebilde vor Ort in Augenschein nehmen, sich darüber erfreuen und später unendliche Diskussionen und Debatten durch den Besuch auslösen. Doch „Alle“ wären nicht vor Ort, um das Schauspiel zu betrachten und Ihren geliebten Wanderweg oder ihre Wanderung zu absolvieren. Es ist doch eine Unstimmigkeit, wenn sich immer mehr für diese Anlagen anfreunden können und trotzdem im Hinterhalt nur schlechtes debattiert wird. Sicherlich könnte man diese Ungetüme mit einer Ausstattung versehen, welche mit gelben Blümchen bemalt sind; also wie auf den Fahrrädern der 68er Generation, womöglich auch noch mit bunten Fahnenstoffen zur Ergänzung.</p>
<p>Wird nicht alles ins lächerliche gezogen? Ein Windkraftwerk auf den Wiesen kann mittlereile soviel Strom erzeugen, dass hunderte von Familien getrost ihren Lichtschalter andrehen können. Was soll eine Maschine auf der Weide die Kühe stören, welche ja auch die Umstellung der Zeit mit Respekt akzeptiert haben.<br />
Ist es eine Frage der Zeit, bis alle Bauern den eigenen Wind- oder Solarpark auf ihrem Gut installieren? Es wird immer über Verschandlung gesprochen. Absolut innakzeptabel.</p>
<p>Auf dem Land, auf den Anhöhen ist einfach mehr Wind in Betrieb, also sollte man diese Kraft auch nutzen. In den grösseren Städten werden Skulpturen von „Möchtegern-Künstlern“ aufgestellt. Keiner stört sich daran, bis der Preis über die Stadt dem Steuerzahler vorgelegt wird. Es sind monotone Eisenplastiken, welche vor sich hin rosten, das Abwasser gefährden, und keiner nimmt sie zur Kenntnis, ausser dem Vierbeiner, welcher das Bedürfnis hat, sich zu verewigen.</p>
<p>Monumente wurden auch schon vor hunderten von Jahren erbaut. Keiner hat sich gestört. Ob es sinnvoll war wissen wir nicht? Doch im heutigen Zeitraum ist es wichtig, dass die erneuerbare Energie durch die Statussymbole, wie Windkraftwerke so viel beitragen können. Vieles wäre einfacher zu produzieren oder zu gestalten!</p>
<p>Kleinere Windturbinen für den Eigenbedarf wurden verhöhnt, nicht zu sagen, abgeschossen. Wen soll es stören, wenn ein Eigenheimbesitzer seine Anlage montiert, sich dem Umfeld anpasst und das Minimum von Lärm der Rotoren reduziert? Es ist sein eigenes Land und damit sein eigener Wille, solche Energie zu nutzen. Gegner sollten weniger über das Mögliche diskutieren und Einsprachen erheben, denn diese Innakzeptanz verbraucht mehr Energie in der Politik.<br />
Die Windparks werden auch in Zukunft ihre Flügel drehen, ein Spektakel für den Tourismus sein und weiter unendlich viel Strom erzeugen. Es braucht nicht viel Gefühl und Verstand unter einen Hut zu bringen, damit die Bezüger der erneuerbaren Energie auf ihr Anrecht kommen.</p>
<p>Es braucht also eine zukunftsweisende Innovation in Absprache mit den Behörden, damit die Bevölkerung endlich zu einem annehmbaren und zahlendem Strom kommt.</p>
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		<title>Ferienzeit…Baustellenzeit…Hütchenspielzeit…</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 14:40:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kann es wirklich sein, dass sich dieses Szenario jeden Sommer wiederholt. Die Nord-Süd- und die Ost-West Verbindungen waren erneut eine einzige Baustelle. Sie freuen sich dem Alltag zu entfliehen, packen Ihre 7 Sachen und los sollte es gehen. Doch weit gefehlt; die erste Schikane schon nach wenigen Kilometern. Es sind nicht die Wohnmobile mit Mountainbikes, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kann es wirklich sein, dass sich dieses Szenario jeden Sommer wiederholt. Die Nord-Süd- und die Ost-West Verbindungen waren erneut eine einzige Baustelle.<br />
Sie freuen sich dem Alltag zu entfliehen, packen Ihre 7 Sachen und los sollte es gehen.</p>
<p>Doch weit gefehlt; die erste Schikane schon nach wenigen Kilometern.<br />
Es sind nicht die Wohnmobile mit Mountainbikes, auch nicht die Schiffsanhänger mit Surfbrettern oder die Schwertransporter mit unerschwinglichen Aprikosen aus dem Wallis; nein, sie sehen Rot-Weiss aus, mehrheitlich aus Kunststoff und sind in verschiedenen Grössen auf unseren Strassen im 4 km &#8211; Takt anzutreffen.<br />
Rechts rein, links raus, rechts rein, abbremsen, Achtung Radar, links wieder raus und dann weiter für ca. 2000 Meter, die Tankstelle oder den Rastplatz haben Sie nicht erkannt oder schlichtweg verpasst, bis sich der nächste Gelb-Weisse Pfeil, überdimensional gross, möglicherweise eine aussergalaktische Verkehrsführung, eine Veränderung der Richtung bekannt gibt.</p>
<p>Ein Slalomschnellkurs wäre also schon längst fällig!</p>
<p>Wo sind den unsere Strassenarbeiter geblieben? Wurden sie mit Tarnanzügen ausgestattet, damit die Ferienreisenden sich nicht allzu grosse Gedanken über deren Job machen können, oder sind sie aber auch immer zum richtigen Zeitpunkt in ihren Quartieren, um den Körperhaushalt in Ordnung zu bringen.<br />
Eine Alternative darf ich aber nicht ausser Acht lassen. Möglicherweise werden die Rot-Weissen Störenfriede im Frühsommer durch unsere Gastarbeiter kilometerlang gesetzt, eine Art Hütchenspiel.<br />
Wer am meisten gesetzt hat wird gelobt und kann sich in den Süden verabschieden, um das «dolce far niente» zu zelebrieren.<br />
Die Tage werden aber bald kühler, die braungebrannten Gastarbeiter kehren mit Salami, Knoblauch, Oliven und Chianti aus dem Süden zurück und staunen nicht schlecht, dass einige ihrer Zylinder und Absperrungen immer noch stehen.<br />
Machen wir uns also nichts daraus. Der Herbst steht vor der Tür, die</p>
<p>Temperaturen</p>
<p>beginnen zu fallen, die ersten Schneeflocken zwirbeln über die Autobahn und alles<br />
ist bezüglich den Staus vergessen.</p>
<p>Bleibt nur noch der Clou des Hütchenspiels zu erklären:</p>
<p>Es ist zu kalt um zu sanieren, warten wir doch bis nächsten Sommer, wenn es<br />
wieder wärmer wird und wir die Touristen mit unserem Hütchenspiel von Neuem ärgern können.</p>
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