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	<title>Highlight &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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	<title>Highlight &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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		<title>Warum sich der Blick auf das Casino verändert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 13:57:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Glücksspiel begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Selbst das «Sandwich» soll am Spieltisch entstanden sein. Heute will das Grand Casino Basel den Blick der Menschen auf Casinos verändern. Autorin: Gabriela Röthlisberger VOM KLASSISCHEN SPIELORT ZUM MODERNEN ERLEBNISORTWarum sich die Wahrnehmung von Casinos verändern soll  – Als Amine Tadlaoui-Ouafi Anfang 2025 die Geschäftsführung des Grand Casino Basel übernahm, [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Glücksspiel begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Selbst das «Sandwich» soll am Spieltisch entstanden sein. Heute will das Grand Casino Basel den Blick der Menschen auf Casinos verändern.</strong></p>



<p>Autorin: Gabriela Röthlisberger</p>



<p><strong>VOM KLASSISCHEN SPIELORT ZUM MODERNEN ERLEBNISORT</strong><br>Warum sich die Wahrnehmung von Casinos verändern soll  – Als Amine Tadlaoui-Ouafi Anfang 2025 die Geschäftsführung des Grand Casino Basel übernahm, stellte er gemeinsam mit seinem Team eine grundlegende Frage: Wie möchten Menschen Freizeit heute erleben?<br>Natürlich bleibt das Spiel ein zentraler Bestandteil des Hauses. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass sich die Erwartungen an moderne Freizeitorte spürbar verändert haben. Menschen suchen heute nicht mehr nur Unterhaltung oder Konsum. Sie suchen Orte mit Atmosphäre, Energie und emotionaler Qualität. Orte, an denen man Zeit miteinander verbringt und gemeinsame Erinnerungen schafft.<br>Eine Studie mit über 1 000 Befragten aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich zeigte deutlich: Viele Gäste suchen heute weniger das reine Spiel als gemeinsame Erlebnisse und besondere Abende. Trotzdem prägt bis heute vor allem das Bild des klassischen Glücksspielorts die Wahrnehmung vieler Menschen. Genau diesen Blick möchte das Grand Casino Basel Schritt für Schritt erweitern.<br>Dabei ist Glücksspiel selbst keineswegs ein modernes Phänomen. Archäologische Funde zeigen, dass Menschen bereits vor mehreren 1 000 Jahren mit Würfeln und Einsätzen spielten. Glücksspiel gehörte schon in frühen Kulturen zu Unterhaltung, gesellschaftlicher Begegnung und Freizeitkultur. Selbst das «Sandwich» soll der Legende nach während langer Kartenspiele entstanden sein, weil der englische Earl of Sandwich seinen Platz am Spieltisch nicht verlassen wollte.<br>«Unser Ziel ist nicht, das Spiel zu ersetzen. Aber wir möchten, dass das Casino künftig breiter wahrgenommen wird, als Ort für Erlebnis, Gastronomie, Begegnung und Atmosphäre.» Genau aus dieser Entwicklung entstand die neue strategische Ausrichtung des Grand Casino Basel. Nicht als Bruch mit der eigenen Identität, sondern als bewusste Weiterentwicklung eines Hauses, das seit Jahrzehnten Teil der Basler Ausgeh- und Freizeitkultur ist.<br>Das Haus versteht sich heute zunehmend als urbaner Erlebnisort. «Das Spielen bleibt zentral. Aber es definiert uns nicht mehr allein.» Basel selbst steht für Kultur, Urbanität und Internationalität. Genau diese Offenheit soll künftig auch im Grand Casino Basel stärker spürbar werden. «Wir möchten ein Ort sein, der sich zeitgemäss anfühlt und gleichzeitig seine Identität bewahrt.»</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="601" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/casino-1-1024x601.jpg" alt="" class="wp-image-23905" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/casino-1-1024x601.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/casino-1-300x176.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/casino-1-768x451.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/casino-1-696x408.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/casino-1-1068x627.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/casino-1-716x420.jpg 716w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/casino-1.jpg 1449w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das neue Logo macht die Weiterentwicklung des Grand Casino Basel sichtbar.</figcaption></figure>



<p><strong>EIN ZEICHEN DES WANDELS</strong><br>Wie das neue Erscheinungsbild die neue Haltung sichtbar macht – Mit der strategischen Weiterentwicklung wurde auch der Markenauftritt des Grand Casino Basel modernisiert. Ziel war dabei bewusst keine radikale Neuerfindung, sondern die präzise Weiterentwicklung einer bestehenden Identität mit hohem Wiedererkennungswert.<br>Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die neue Haltung des Hauses sichtbar machen lässt, ohne den Charakter des Grand Casino Basel zu verlieren.<br>Denn das Gebäude selbst besitzt längst einen besonderen Stellenwert in Basel. Die markante rote Fassade prägt seit Jahren das Erscheinungsbild des Hauses und ist für viele Menschen unmittelbar mit dem Standort verbunden.<br>Die Überarbeitung des Logos entstand deshalb nicht als rein grafisches Projekt, sondern als strategische Reflexion über Wahrnehmung und Positionierung. Das bestehende Fassaden-­Pikto­gramm blieb bewusst erhalten und wurde weiterentwickelt.</p>



<p><em><strong>«Unser Gebäude besitzt in Basel einen hohen Wiedererkennungs­wert.<br>Diesen Charakter wollten wir bewusst erhalten und gleichzeitig moderner interpretieren.»</strong></em></p>



<p>Auch die Farbwelt wurde präzise neu definiert. Die roten Farbtöne orientieren sich stärker an der Fassade des Gebäudes und verbinden Energie, Wärme und urbane Nachtatmosphäre miteinander.<br>Die Verbindung von Spiel, Gastfreundschaft und Erlebnis besitzt insbesondere in der französischen Casino- und Freizeitkultur eine lange Tradition. Diese Perspektive floss auch in die Weiterentwicklung des Grand Casino Basel ein, als Teil der international tätigen Groupe Tranchant. Die familiengeführte Unternehmensgruppe betreibt heute 17 Casinos sowie mehrere Hotels, Restaurants und Eventlocations in Frankreich und der Schweiz.<br>Mit dem Grand Casino Prilly eröffnet die Groupe Tranchant im Herbst  2026 zudem einen weiteren Standort in der Schweiz.<br>Gleichzeitig verbindet das Grand Casino Basel innerhalb der Gruppe bewusst lokale Entscheidungsfreiheit mit internationaler Erfahrung und strategischer Expertise.<br>Besonderes Augenmerk galt auch der Typografie. Für die neue Wortmarke wurde unter anderem die Schrift «Neue Haas Grotesk» gewählt, die in Münchenstein bei Basel entwickelt wurde und bis heute weltweit als Sinnbild für Schweizer Design­präzision gilt.<br>Reduktion statt Überinszenierung, Präzision statt Lautstärke  – die neue Gestaltung versteht sich deshalb als sichtbarer Ausdruck einer veränderten Haltung.</p>



<p><em><strong>«Menschen erinnern sich selten an einzelne Details.<br>Was bleibt, ist das Gefühl, das ein Ort hinterlässt.»</strong></em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="601" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/sparkling-1024x601.jpg" alt="" class="wp-image-23904" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/sparkling-1024x601.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/sparkling-300x176.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/sparkling-768x451.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/sparkling-696x408.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/sparkling-1068x627.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/sparkling-716x420.jpg 716w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/sparkling.jpg 1449w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">«Sparkling Life» steht für Momente, Begegnungen und Erlebnisse, die über den Abend hinaus in Erinnerung bleiben.</figcaption></figure>



<p><strong>SPARKLING LIFE ALS AUSDRUCK EINER NEUEN ERLEBNISKULTUR</strong><br>Warum moderne Freizeitorte heute anders funktionieren – Mit «Sparkling Life» entwickelte das Grand Casino Basel nicht einfach einen neuen Claim, sondern ein strategisches Leitbild für die Zukunft des Hauses.<br>Der Begriff steht für Energie, Begegnung und Erlebnisqualität. Gleichzeitig beschreibt er einen gesellschaftlichen Wandel, der weit über die Casino-­Branche hinausgeht.</p>



<p><em><strong>«Menschen suchen heute nicht einfach nur Unterhaltung.</strong></em><br><em><strong>Sie suchen Orte, an denen gemeinsame Erinnerungen entstehen.»</strong></em></p>



<p>Freizeit wird heute zunehmend emotionaler erlebt. Die klassische Trennung zwischen Gastronomie, Unterhaltung, Night­life und Kultur beginnt sich dabei immer stärker aufzulösen.<br>Genau daraus entstand die Idee, das Grand Casino Basel breiter zu denken, nicht nur als klassischen Spielort, sondern als urbanen Erlebnisort.<br>Internationale Studien sprechen in die­sem Zusammenhang von der sogenannten «Experience Economy». Nicht mehr allein Produkte oder Dienstleistungen, sondern emotionale Erlebnisse und die Stim­mung eines Ortes stehen im Mittelpunkt.<br>Für das Grand Casino Basel bedeutet das: Nicht einzelne Events sollen im Vordergrund stehen, sondern das Gesamt­erlebnis eines Abends.</p>



<p><em><strong>«Ein Abend ist dann gelungen, wenn er nicht nur überzeugt,<br>sondern auch am nächsten Tag noch präsent ist.<br>Das Casino entwickelt sich somit zunehmend vom reinen Spiel­ort zu einem sozialen Erlebnisort.»</strong></em></p>



<p>Konzerte, DJ-Abende, Comedy oder Dinner-Events sind deshalb Ausdruck einer grösseren Entwicklung: hin zu einem Ort, an dem gemeinsames Erleben stärker in den Mittelpunkt rückt.<br>Mit «Sparkling Life» verfolgt das Grand Casino Basel deshalb eine neue Vorstellung davon, wie moderne Freizeit­orte künf­tig funktionieren sollen: emotionaler, sozialer und stärker über Atmosphäre definiert als über einzelne Angebote allein.</p>



<p><em><strong>«Das sind die Momente, die einem noch nachgehen.»</strong></em></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="672" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/Team_1-1-1024x672.jpg" alt="Die Menschen hinter dem Grand Casino Basel prägen gemeinsam Atmosphäre, Gastfreundschaft und Erlebnisqualität." class="wp-image-23903" style="aspect-ratio:3/2;object-fit:cover" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/Team_1-1-1024x672.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/Team_1-1-300x197.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/Team_1-1-768x504.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/Team_1-1-696x456.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/Team_1-1-741x486.jpg 741w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/Team_1-1-1068x700.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/Team_1-1-640x420.jpg 640w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2026/06/Team_1-1.jpg 1296w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Menschen hinter dem Grand Casino Basel prägen gemeinsam Atmosphäre, Gastfreundschaft und Erlebnisqualität.</figcaption></figure>



<p><strong>DIE MENSCHEN MACHEN DEN UNTERSCHIED</strong><br>Warum Atmosphäre immer bei den Menschen beginnt – Strategien, Architektur und Design können die Grundlage für Atmosphäre schaffen. Wirklich erlebbar wird sie jedoch erst durch die Menschen, die einem Ort Persönlichkeit geben. Wirkliche Erlebnisqualität entsteht dort, wo Aufmerksamkeit und echte Gastfreundschaft spürbar werden.</p>



<p><em><strong>«Atmosphäre entsteht nie allein durch Architektur oder Design.<br>Sie entsteht durch die Menschen.»</strong></em></p>



<p>Hinter einem modernen Casino stehen heute weit mehr Bereiche, als viele vermuten würden. Neben Gastronomie, Events und Gästebetreuung arbeiten Spezialisten aus Surveillance, Sicherheit, Compliance, IT, Technik oder Responsible Gaming täglich daran, Erlebnis, Sicherheit und Verantwortung miteinander zu verbinden. Gastgeberinnen und Gastgeber, Croupiers, Köche, Techniker sowie Empfangs- und Servicemitarbeitende prägen dabei gemeinsam, wie die Gäste einen Abend erleben.<br>Oft arbeiten viele dieser Bereiche für die Gäste unsichtbar im Hintergrund – genau dort, wo ein reibungsloser Abend überhaupt erst entsteht. «Menschen erinnern sich am Ende vor allem daran, wie sie sich an einem Ort gefühlt haben.» Gerade daran zeigt sich ein entscheidender Unterschied moderner Gastfreundschaft: Sie soll hochwertig wirken, ohne künstlich zu sein, aufmerksam, ohne aufdringlich zu werden. «Sparkling Life wird dort spürbar, wo Menschen mit Freude, Aufmerksamkeit und Persönlichkeit Gastgeber sind.» Die Mitarbeitenden werden deshalb nicht nur fachlich ausgebildet, sondern auch gezielt darauf vorbereitet, Professionalität, Verantwortung und Atmosphäre miteinander zu verbinden.</p>



<p><em><strong>«Solche Momente bleiben, weil man sie nicht erklären kann, sondern erlebt hat.»</strong></em></p>



<p>Verantwortung gehört dabei ebenso zur modernen Casino-­Kultur wie Gastfreundschaft und Erlebnisqualität. Das Grand Casino Basel versteht sich nicht nur als Freizeit- und Erlebnisort, sondern auch als Teil der regionalen Wertschöpfung. Internationale Gäste bringen zusätzliche Frequenz in die Region, während gleichzeitig rund die Hälfte des Bruttospielertrags über die gesetzlich geregelte Casinoabgabe an AHV und Kantone fliesst.</p>



<p><a href="http://www.grandcasinobasel.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.grandcasinobasel.com</a></p>
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		<title>Cloudbasierte Monitoringlösungen für die Energiewirtschaft</title>
		<link>https://www.energierundschau.ch/cloudbasierte-monitoringloesungen-fuer-die-energiewirtschaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 11:20:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energielösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Volatile Einspeisung, steigende Lastspitzen und ambitionierte Klimaziele stellen Energieversorger und Industrie zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Mit cloudbasierten Monitoringlösungen gelingt es, relevante Betriebsdaten aus vielfältigen Quellen präzise und ortsunabhängig zu erfassen. Digitale Systeme ermöglichen dadurch schnellere Analysen, eine erhöhte Flexibilität sowie die Optimierung von Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Cloudbasierte Monitoringlösungen setzen in der Energiewirtschaft neue [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Volatile Einspeisung, steigende Lastspitzen und ambitionierte Klimaziele stellen Energieversorger und Industrie zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Mit cloudbasierten Monitoringlösungen gelingt es, relevante Betriebsdaten aus vielfältigen Quellen präzise und ortsunabhängig zu erfassen. Digitale Systeme ermöglichen dadurch schnellere Analysen, eine erhöhte Flexibilität sowie die Optimierung von Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.</strong></p>



<p>Cloudbasierte Monitoringlösungen setzen in der Energiewirtschaft neue Maßstäbe bei Transparenz und Steuerbarkeit.&nbsp;<a href="https://www.metanet.ch/de/hosting/webhosting">Schweizer Hosting-Anbieter</a>&nbsp;bieten in diesem Kontext häufig Lösungen, die speziell auf hohe Verfügbarkeit und Sicherheit ausgelegt sind und regionale Anforderungen erfüllen. Präzises Monitoring gewinnt für Netzstabilität, Anlagenbetrieb und Klimabilanzen zunehmend an Bedeutung, da moderne Energiesysteme immer vernetzter und komplexer werden. Die objektive Messung von Anlagenzuständen und Verbräuchen ist ein zentrales Werkzeug zur gezielten Erfüllung regulatorischer und betrieblicher Anforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steigende Bedeutung digitaler Datenerfassung und Analyse</h2>



<p>Cloudbasierte Monitoringlösungen unterscheiden sich grundlegend von klassischen lokalen Leitsystemen. Während früher viele Systeme als Insellösungen betrieben wurden und Daten ausschließlich vor Ort verfügbar waren, ermöglichen aktuelle Plattformen eine sichere Erfassung und Auswertung ortsunabhängiger Betriebsdaten.</p>



<p>Dies erleichtert die Zusammenführung und Analyse großer Mengen an Messwerten aus unterschiedlichen Quellen. Gerade in der dynamischen Energiewirtschaft sorgt die zentrale Verfügbarkeit aktueller Daten für mehr Übersicht und Transparenz im laufenden Betrieb.</p>



<p>Die Integration von cloudbasierten Monitoringlösungen ermöglicht zudem eine deutlich verbesserte Skalierbarkeit im Vergleich zu traditionellen Systemen. Energieversorger können neue Anlagen oder Messpunkte ohne aufwändige Hardware-Investitionen einbinden und profitieren von automatischen Software-Updates. Die zentrale Datenhaltung erleichtert nicht nur die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen, sondern schafft auch die Basis für übergreifende Optimierungsstrategien. Durch standardisierte Schnittstellen lassen sich verschiedene Datenströme harmonisieren und in einheitlichen Dashboards visualisieren, was die Entscheidungsfindung auf allen Unternehmensebenen beschleunigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielfältige Datenquellen und Kennzahlen auswerten</h2>



<p>Typische Datenquellen für cloudbasierte Monitoringlösungen finden sich in modernen Smart Metern, Netzsensorik sowie in der Automation von Anlagen und Gebäuden. Auch Photovoltaik- und Speichersysteme liefern detaillierte Messwerte zu Energiefluss, Leistung und Verfügbarkeit.</p>



<p>Relevante Kennzahlen reichen von klassischen Lastprofilen über Power Quality bis hin zu Energieeffizienz- und CO2-Indikatoren. In der Praxis profitieren Unternehmen durch frühzeitige Fehlererkennung. Schweizer Hosting-Anbieter stellen zudem oft die passende technische Grundlage bereit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Optimierungspotenziale und technische Voraussetzungen erkennen</h2>



<p>Cloudbasierte Monitoringlösungen leisten einen wichtigen Beitrag zur vorausschauenden Wartung und zum aktiven Management von Verbräuchen. Durch standortübergreifende Vergleichbarkeit können Anlagenzustände und Energieflüsse effektiver ausgewertet werden.</p>



<p>Erforderlich ist dabei eine leistungsfähige Hosting- und Serverinfrastruktur, die hohe Verfügbarkeit und geringe Latenzen garantiert. Für einen nachhaltigen Betrieb ist zudem die Einhaltung von Datenschutzstandards entscheidend, insbesondere beim Umgang mit sensiblen Betriebsdaten und Zugriffsrechten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektiven für Automatisierung und smarte Steuerung</h2>



<p>Mit fortschreitender Digitalisierung gewinnen KI-gestützte Analysen und Digital Twins zunehmend an Bedeutung für cloudbasierte Monitoringlösungen. Diese Technologien ermöglichen eine automatisierte Auswertung von Anomalien sowie ein verbessertes Verständnis komplexer Energieflüsse.</p>



<p>Die kontinuierliche Weiterentwicklung in diesem Bereich unterstützt effizientere und resilientere Energiesysteme und schafft die Grundlage für intelligente Betriebsmodelle, die auf aktuelle Herausforderungen flexibel reagieren können.</p>
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		<title>Umweltfreundliche Fensterrollläden kaufen: Worauf es bei Material und Nachhaltigkeit ankommt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 07:18:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Fensterrollläden übernehmen in modernen Haushalten weit mehr als nur die Funktion eines Sicht- und Sonnenschutzes. Sie beeinflussen das Raumklima, steigern die Energieeffizienz und tragen zur Sicherheit des Hauses bei. Wer dabei auf nachhaltige Lösungen setzt, kann nicht nur Energiekosten senken, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Immer mehr Bauherren und Sanierer fragen sich [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Fensterrollläden übernehmen in modernen Haushalten weit mehr als nur die Funktion eines Sicht- und Sonnenschutzes. Sie beeinflussen das Raumklima, steigern die Energieeffizienz und tragen zur Sicherheit des Hauses bei. Wer dabei auf nachhaltige Lösungen setzt, kann nicht nur Energiekosten senken, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Immer mehr Bauherren und Sanierer fragen sich daher: Welche Rollladen-Modelle sind besonders umweltfreundlich, und worauf sollte man beim Kauf achten?</strong></p>



<p>Ob Aluminium, Kunststoff oder Verbundstoffe – jedes Material hat seine Stärken und Schwächen, sowohl hinsichtlich der Umweltverträglichkeit als auch in Bezug auf Langlebigkeit und Pflegeaufwand. Neben dem Preis und dem Design spielt insbesondere das Material eine entscheidende Rolle, wenn es um den Kauf hochwertiger und nachhaltiger Fensterrollläden geht.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Materialwahl mit Auswirkung: Aluminium, Kunststoff oder Holzverbundstoffe?</h2>



<p>Bei der Entscheidung für Fensterrollläden stehen verschiedene Materialien zur Auswahl – jede Variante bringt spezifische Vor- und Nachteile mit sich. Aluminium gilt als besonders langlebig und witterungsbeständig. Gleichzeitig ist es vollständig recycelbar, was seine Umweltbilanz verbessert. Allerdings erfordert die Herstellung von Aluminium viel Energie, was bei der ökologischen Bewertung nicht außer Acht gelassen werden darf.</p>



<p>Kunststoff-Rollläden sind weit verbreitet und punkten durch ihr geringes Gewicht sowie ihre pflegeleichten Eigenschaften. Doch im Vergleich zu anderen Materialien ist ihre Recyclingfähigkeit eingeschränkt, und sie bestehen meist aus erdölbasierten Rohstoffen. Umweltfreundliche Alternativen, etwa auf Basis von recyceltem Kunststoff, sind zwar im Kommen, aber noch nicht Standard.</p>



<p>Eine nachhaltige Alternative bieten Verbundwerkstoffe, bei denen Holzfasern mit recycelbarem Kunststoff kombiniert werden. Diese verbinden natürliche Optik mit verbesserter Haltbarkeit – ein interessanter Kompromiss für umweltbewusste Käuferinnen und Käufer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umweltfreundlich planen – auch beim Kauf von Rollläden</h2>



<p>Wer langfristig plant, sollte auch über die direkte Umweltwirkung hinausdenken. Besonders <span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://www.energierundschau.ch/category/loesungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>bei energetischen Sanierungen oder Neubauten</strong></a></span> kann ein nachhaltiger Rollladen sinnvoll sein. Auch bei spezifischen Anforderungen wie Fensterrollläden ohne elektrische Steuerung oder bei der Nachrüstung älterer Fensterrahmen kann eine umweltfreundliche Lösung langfristig von Vorteil sein. Nicht zuletzt tragen effiziente Rollläden dazu bei, den Heiz- und Kühlbedarf eines Hauses zu reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Langlebigkeit und Pflege: Langfristig denken, nachhaltig handeln</h2>



<p>Ein weiterer zentraler Aspekt <span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://www.fensterversand.ch/rollladen.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">beim Kauf umweltfreundlicher Rollläden</a></span> ist ihre Lebensdauer. Je länger ein Produkt genutzt werden kann, desto geringer fällt die Umweltbelastung über den gesamten Lebenszyklus aus. Aluminium überzeugt hier mit Jahrzehnten an Haltbarkeit und minimalem Pflegeaufwand. Kunststoffrollläden müssen seltener gestrichen oder nachjustiert werden, können jedoch durch UV-Strahlung schneller spröde werden.</p>



<p>Rollläden aus Holzverbund oder naturbasierten Werkstoffen benötigen mehr Pflege – etwa regelmäßige Lasuren oder Schutzanstriche. Dafür bieten sie eine natürliche Ästhetik und tragen zum ökologischen Wohnklima bei. Wer bereit ist, etwas mehr Aufwand in die Wartung zu investieren, kann hier eine ökologisch sehr ausgewogene Lösung finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energieeffizienz durch moderne Technik: Weniger heizen, mehr sparen</h2>



<p>Neben dem Material entscheidet auch die technische Ausführung über die Umweltfreundlichkeit von Fensterrollläden. Hochwertige Modelle verfügen über isolierende Lamellen, die den Wärmeverlust im Winter reduzieren und im Sommer vor Überhitzung schützen. Das spart nicht nur Heizkosten, sondern senkt auch den CO₂-Ausstoß.</p>



<p>Insbesondere Aluminiumrollläden mit <span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://www.baunetzwissen.de/glossar/t/thermische-trennung-51563" target="_blank" rel="noreferrer noopener">thermischer Trennung</a></span> und dämmender Füllung erreichen hohe Dämmwerte. Kunststoffsysteme mit integrierten Luftkammern bieten ebenfalls gute Isolierleistungen. Automatische Steuerungen mit Zeitschaltuhren oder Sensoren können die Wirkung zusätzlich verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ökologische Entscheidungshilfen: Worauf Sie beim Kauf achten sollten</h2>



<p>Umweltfreundliche Fensterrollläden erkennen Sie an mehreren Faktoren:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Material</strong>: Recycelbares oder nachhaltig erzeugtes Material wie Aluminium mit Rezyklatanteil, FSC-Holz oder biobasierter Kunststoff</li><li><strong>Herstellung</strong>: Produktionsweise mit möglichst geringem Energieeinsatz und CO₂-Ausstoß</li><li><strong>Langlebigkeit</strong>: Widerstandsfähigkeit gegen UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen</li><li><strong>Isolierwirkung</strong>: Gute Wärmedämmwerte zur <span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><a href="https://www.energierundschau.ch/energie-sparen-leichtgemacht-so-lassen-sich-die-energiekosten-drastisch-senken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reduktion des Energiebedarfs</a></span></li><li><strong>Reparaturfreundlichkeit</strong>: Möglichkeit zur Wartung oder zum Austausch einzelner Teile statt Komplettaustausch</li></ul>



<p>Ein bewusster Blick auf diese Kriterien hilft Ihnen dabei, ein Produkt zu wählen, das nicht nur funktional überzeugt, sondern auch einen Beitrag zur Ressourcenschonung leistet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltige Rollläden sind mehr als ein Trend</h2>



<p>Die Entscheidung für umweltfreundliche Fensterrollläden zahlt sich auf mehreren Ebenen aus. Sie verbessern die Energieeffizienz Ihres Hauses, reduzieren CO₂-Emissionen und helfen, Ressourcen zu schonen. Durch die Wahl geeigneter Materialien und Hersteller können Sie gezielt Einfluss auf die Umweltbilanz Ihres Zuhauses nehmen – ohne dabei auf Komfort oder Funktionalität zu verzichten. Wer heute bewusst kauft, investiert in eine nachhaltige Zukunft.</p>
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		<title>Wie Schweizer Verteilnetzbetreiber mit smarter Netzsimulation die Versorgung sichern: Zielnetzplanung und Netzstudien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 08:28:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energieforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Energielösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schweiz steht vor einer ihrer größten Herausforderungen in der Energiewende: der nachhaltigen Sicherstellung der Stromversorgung – insbesondere im Winter. Während die Zubauzahlen bei Solaranlagen seit Jahren stark ansteigen, zeigt die saisonale Elektrizitätsbilanz deutlich: Im Sommer produziert die Schweiz zu viel Strom, im Winter zu wenig. Hinzu kommt die Besonderheit des Schweizer Systems – kaum [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Schweiz steht vor einer ihrer größten Herausforderungen in der Energiewende: der nachhaltigen Sicherstellung der Stromversorgung – insbesondere im Winter. Während die Zubauzahlen bei Solaranlagen seit Jahren stark ansteigen, zeigt die saisonale Elektrizitätsbilanz deutlich: Im Sommer produziert die Schweiz zu viel Strom, im Winter zu wenig.</p>



<p>Hinzu kommt die Besonderheit des Schweizer Systems – kaum Freiflächenanlagen für Photovoltaik, dafür viele kleine, dezentrale Aufdachanlagen, die in die Verteilnetze integriert werden müssen. Für die Verteilnetzbetreiber bedeutet dies: Sie stehen im Zentrum der Transformation – und brauchen dringend neue, digitale Werkzeuge, um dieser Aufgabe gerecht zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die neue Realität der Netzplanung</strong></h3>



<p>Klassische Planungsprozesse, die auf wenigen Referenznetzen und statischen Annahmen beruhen, geraten angesichts des dezentralen Ausbaus zunehmend an ihre Grenzen. Neue Lastprofile (z. B. durch Wärmepumpen und E-Mobilität), volatile Erzeugung und Unsicherheiten in der Entwicklung erfordern eine neue Planungslogik: <strong>vorausschauend, datenbasiert, simulationsgestützt</strong>.</p>



<p>Genau hier setzen <strong>Netzstudien als elementare Basis für eine effektive Zielnetzplanung</strong> an. Die Zielnetzplanung beschreibt den langfristig angestrebten Zustand des Verteilnetzes – möglichst kosteneffizient und leistungsfähig. Netzstudien wiederum simulieren unterschiedliche Szenarien, etwa wie sich ein beschleunigter PV-Zubau oder kommunale Wärmeplanung auf die Netzauslastung auswirken. Die Kombination beider Methoden bildet die Grundlage für strategisch abgesicherte Investitionsentscheidungen – und reduziert gleichzeitig das Risiko von Fehlinvestitionen oder Redundanzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Software für Netzsimulation als Schlüsseltechnologie</strong></h3>



<p>Um Zielnetzplanung und Netzstudien überhaupt praktikabel umzusetzen, braucht es leistungsfähige Softwarelösungen. Ein digitales Netzmodell, das alle Spannungsebenen, Betriebsmittel und Lasten abbildet, ist der Ausgangspunkt. Von dort aus werden mit Hilfe von Netzsimulationen – basierend auf Zeitreihen oder Gleichzeitigkeitsfaktoren – verschiedene Zukunftsszenarien berechnet und bewertet.</p>



<p>Mit der <strong><a href="https://envelio.com/de/igp" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span style="color:#1106e5" class="has-inline-color">Intelligent Grid Platform</span></a> (IGP)</strong> bietet der deutsche Smart Grid Provider envelio eine modulare Softwarelösung, die genau dies ermöglicht:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>App Netzstudie </strong>erlaubt die einfache Erstellung und Bewertung von Szenarioanalysen – z.&nbsp;B. basierend auf dem geplanten Ausbau von PV-Anlagen, Ladepunkten oder Wärmepumpen. Dabei können auch Daten aus der kommunalen Wärmeplanung integriert werden.</li><li>Die <strong>App Netzplanung </strong>leitet für diese Szenarien konkrete Maßnahmen zur Netzverstärkung oder zum Netzausbau ab – etwa durch neue Trafostationen oder Leitungsverstärkungen.</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Differenzierung von envelio: Mehr als klassische Planung</strong></h3>



<p>envelio differenziert sich im Markt durch einen integrierten Ansatz, der <strong>Netztransparenz, Datenqualität und Flexibilitätsmanagement</strong> miteinander kombiniert:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Mit der Software-Applikation Netztransparenz wird ein rechenfähiges Netzmodell erstellt – durch Zusammenführung von Daten zu Betriebsmitteln, Netzstruktur und Topologie sowie zur Versorgungsaufgabe.</li><li>Entscheidend ist der hohe Automatisierungs- und Skalierungsgrad der Plattform: Mit envelios Netzstudien und Zielnetzplanung lassen sich tausende Netze vollständig und detailliert simulieren, statt wie bisher üblich nur einzelne Referenznetze zu analysieren.</li><li>Flexible Steuerungskonzepte, wie sie in der Schweiz immer wichtiger werden, weil z.B. Wasserkraft nur temporär zur Verfügung steht, können mitgedacht und vorbereitet werden.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die neue Effizienz für Netzplanung und Betrieb</h2>



<p>Die Verteilnetze stehen unter Druck – doch die Abteilungen für Planung, Betrieb und Asset Management agieren oft noch isoliert voneinander. Diese Fragmentierung führt zu ineffizientem Ressourceneinsatz und unkoordinierten Entscheidungen. Mit dem PlanOps-Ansatz lassen sich diese Bereiche eng verzahnen, um <strong>Planungsprozesse besser abzustimmen</strong>, <strong>Ressourcen gezielter einzusetzen</strong> und die Netze fit für die Zukunft zu machen. Inspiriert vom DevOps-Prinzip der IT fördert <a href="https://envelio.com/de/use-cases/planops-netzplanung-netzbetrieb" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span style="color:#1106e5" class="has-inline-color">PlanOps</span></a> eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Netzplanung und Betrieb. Die Grundlage bildet der digitale Zwilling der Netze – ein einheitliches Netzmodell, das kontinuierlich mit aktuellen Daten angereichert wird und abteilungsübergreifend zur Verfügung steht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>So profitieren Schweizer Verteilnetzbetreiber</strong></h3>



<p>Für Netzbetreiber in der Schweiz ergibt sich daraus ein klarer Mehrwert:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Investitionssicherheit:</strong> Die Simulation realistischer Szenarien reduziert Unsicherheiten und ermöglicht eine zielgerichtete Planung.</li><li><strong>Transparenz:</strong> „Blinde Flecken“ in den Mittel- und Niederspannungsnetzen werden sichtbar gemacht.</li><li><strong>Effizienz:</strong> Automatisierte Berechnungen verkürzen die Planungszyklen und senken die Kosten.</li><li><strong>Proaktive Planung:</strong> Netzbetreiber können sich frühzeitig auf infrastrukturelle oder regulatorische Anforderungen einstellen – etwa in Bezug auf Versorgungssicherheit im Winter oder EU-Anbindung.</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Die Zukunft der Netze wird simuliert</strong></h3>



<p>Die Energiewende ist für die Schweiz ein Generationenprojekt und eine Herkulesaufgabe – das betont nicht zuletzt auch Swissgrid-CEO Yves Zumwald in einem Vortrag auf der diesjährigen Energiekongress EPCON. Umso wichtiger ist es, jetzt die richtigen Weichen zu stellen.</p>



<p>Zielnetzplanung und Netzstudien sind keine theoretischen Spielereien, sondern das <strong>Fundament für eine belastbare, nachhaltige Netzstrategie. </strong>Mit intelligenter <a href="https://envelio.com/de/netzsimulation-software" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span style="color:#1106e5" class="has-inline-color">Netzsimulation Software</span></a> wie der IGP von envelio können Verteilnetzbetreiber den Wandel aktiv gestalten – und dabei Versorgungssicherheit, Investitionssicherheit und Effizienz gleichermaßen in Einklang bringen.</p>
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		<title>Intelligente Zufahrtskontrolle mit neuen, innovativen Lösungen von Hörmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 12:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Die moderne Architektur stellt immer höhere Anforderungen an durchdachte Sicherheitskonzepte. Ob öffentliche Plätze, Firmenareale oder private Liegenschaften – die Absicherung komplexer Zugangsbereiche erfordert innovative Ansätze. Hörmann Schweiz hat sich dieser Herausforderung angenommen und bietet ein umfassendes Portfolio an vernetzten Zufahrtskontrollsystemen, die massgeschneiderte Sicherheitslösungen für jeden Bedarf ermöglichen. Intelligente Zufahrtsregelung für alle AnforderungenDie Zufahrtskontrollsysteme von Hörmann [&#8230;]]]></description>
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<p>Die moderne Architektur stellt immer höhere Anforderungen an durchdachte Sicherheitskonzepte. Ob öffentliche Plätze, Firmenareale oder private Liegenschaften – die Absicherung komplexer Zugangsbereiche erfordert innovative Ansätze. Hörmann Schweiz hat sich dieser Herausforderung angenommen und bietet ein umfassendes Portfolio an vernetzten Zufahrtskontrollsystemen, die massgeschneiderte Sicherheitslösungen für jeden Bedarf ermöglichen.</p>



<p><strong>Intelligente Zufahrtsregelung für alle Anforderungen</strong><br>Die Zufahrtskontrollsysteme von Hörmann kombinieren höchste Sicherheitsstandards mit optimalem Benutzerkomfort. Besonders bemerkenswert ist die Möglichkeit, diese Systeme in bestehende Facility-Management-Lösungen und Brandmeldeanlagen zu integrieren sowie über zentrale Management-Systeme zu steuern.</p>



<p><strong>Schrankenanlagen der neuesten Generation</strong><br>Für die Zugangssicherung von Parkplätzen bietet Hörmann kundenspezifische Schrankenanlagen mit individuellen Steuerungssystemen. Das Sortiment umfasst Schranken mit Sperrbreiten bis zu 6,14 Metern in verschiedenen Ausführungen. Intelligente Sicherheitsfunktionen wie Hinderniserkennung und selbstüberwachende Sensoren garantieren einen zuverlässigen Betrieb. Die Zugangskontrolle kann über verschiedene Medien erfolgen – von Handsendern über QR- und Barcodes bis hin zu RFID-Transponderkarten, Nummernschilderkennung oder Weitbereichslesern.</p>



<p><strong>Effiziente digitale Parkraumbewirtschaftung</strong><br>Für die optimale Nutzung begrenzter Parkflächen in Innenstädten bietet Hörmann ein ganzheitliches System zur Parkraumbewirtschaftung: vernetzte Ein- und Ausfahrstationen, Schrankenanlagen und moderne Kassenautomaten mit verschiedenen Zahlungsoptionen. Die cloudbasierte Managementplattform ermöglicht Echtzeitüberwachung, ortsunabhängige Wartung und automatisierte Abrechnungsprozesse über eine sichere Webschnittstelle.</p>



<p><strong>Technische Innovationen und Systemerweiterungen</strong><br>Das erweiterte Parkraum-Management-System NC Lite bietet neue Smart-Payment-Funktionen mit automatischer Vorautorisierung. Im Schrankenbereich überzeugt die neue SH 30 für den Wohnungsbau mit 24V-Antrieb, während die Modelle SH 50 und SH 100 mit erweiterter Ausstattung punkten.</p>



<p><strong>Einbaufertiger Poller für den privaten Wohnungsbau<br></strong>Der neue automatische Plug &amp; Play-Poller vereinfacht die Installation durch einen integrierten Fundamentkasten erheblich. Mit seinem wartungsarmen System und attraktiven Preis-Leistungsverhältnis eignet er sich besonders für den privaten Wohnungsbau und lässt sich harmonisch mit Design-Pollern oder Hofschiebtoren kombinieren.</p>
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		<title>Holzbrandschutztüren im Objektbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 08:40:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Holz als nachhaltiger Baustoff revolutioniert den Brandschutz im Objektbau. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit in der Architektur immer wichtiger wird, erlebt Holz als Baustoff eine Renaissance. Entwicklung spiegelt sich auch in der steigenden Nachfrage nach hochwertigen Innenausbaulösungen wider, insbesondere bei Brandschutztüren. Holzbrandschutztüren von Hörmann Schweiz punkten durch ihre ästhetische Vielseitigkeit. Die Gestaltungsmöglichkeiten reichen von [&#8230;]]]></description>
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<p>Holz als nachhaltiger Baustoff revolutioniert den Brandschutz im Objektbau. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit in der Architektur immer wichtiger wird, erlebt Holz als Baustoff eine Renaissance. Entwicklung spiegelt sich auch in der steigenden Nachfrage nach hochwertigen Innenausbaulösungen wider, insbesondere bei Brandschutztüren.</p>



<p>Holzbrandschutztüren von Hörmann Schweiz punkten durch ihre ästhetische Vielseitigkeit. Die Gestaltungsmöglichkeiten reichen von robusten HPL-Oberflächen bis zu edlen, geölten Furnieren. Dies macht sie zu einem hochwertigen Designelement im Raum. Einsetzbar sind diese Türen überall dort, wo Brandschutz gefordert ist. Die gültigen Zertifikate erlauben die Montage auf verschiedensten Untergründen. Besonders in repräsentativen Umgebungen kommen Holz-Brandschutztüren zum Einsatz, wo ihre gestalterischen Vorzüge optimal zur Geltung kommen.</p>



<p>Die Gestaltungsoptionen sind beeindruckend vielfältig: Möglich sind deckend lackierte, furnierte oder HPL-belegte Oberflächen. Bei Lackierungen kann zusätzlich durch den Glanzgrad die Optik beeinflusst werden. Furnierte Oberflächen sind auch in gebürsteter und gebeizter Ausführung erhältlich. Zudem können die Oberflächen individuell an die Anforderungen des Bauwerks angepasst werden, sodass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Die Türblätter bestehen aus verschiedenen Holzwerkstoffen und feuerhemmenden Materialien, wobei die Konstruktion von den spezifischen Anforderungen bestimmt wird. Die meisten Elemente sind für die Widerstandsklasse EI30 zertifiziert, es existieren jedoch auch Zertifikate für die Kategorien EI 60 und EI 90.</p>



<p>Auch Lichtausschnitte sind realisierbar, wobei geprüfte Brandschutzgläser zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Zertifizierung sind individuelle Glasgrössen und -formen umsetzbar. Darüber hinaus können verschiedene Zusatzfunktionen wie Schall-, Strahlen- oder Einbruchschutz integriert werden. Ein besonderes Highlight im Sortiment ist die verdeckt liegende Zarge Zeroline, die mit Türblattdicken von 50, 70 und 73 mm ausführbar ist und die EI 30 Brandschutzanforderungen erfüllt. Sie überzeugt durch ihr rahmenloses Erscheinungsbild und vollständige Flächenbündigkeit.</p>



<p><strong>Grün denken, grün handeln</strong></p>



<p>Alle Holzbrandschutztüren von Hörmann sind optional CO₂-neutral. Als Familienunternehmen ist sich Hörmann der Verantwortung für nachfolgende Generationen bewusst und verfolgt mit der Klimaschutzstrategie das Ziel, Emissionen zu reduzieren und zu vermeiden. Die verbleibenden Emissionen werden durch die Förderung von zertifizierten Klimaschutzprojekten in Kooperation mit ClimatePartner kompensiert.&nbsp;<a href="https://www.hoermann.com/de/nachhaltigkeit/">Nachhaltigkeit – Wir denken und handeln grün | Hoermann</a>)</p>
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		<title>Wirtschaft 2025 – die grosse Ungewissheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 09:22:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[coface]]></category>
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					<description><![CDATA[Im angelaufenen Jahr stehen Länder, Branchen und Unternehmen vor einer unsicheren Zukunft.&#160;Als eines der weltweit führenden Unternehmen im Kredit- und Risikomanagement bietet Coface sowohl eine Bewertung von Länderrisiken als auch ein Verständnis des Geschäftsumfelds dank über 70 Jahren Erfahrung im Zahlungsverkehr.&#160;&#160; Wie wird das Jahr 2025 aussehen? Diese schwierige Frage werden wir in unserem ersten [&#8230;]]]></description>
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<p><em>Im angelaufenen Jahr stehen Länder, Branchen und Unternehmen vor einer unsicheren Zukunft.&nbsp;</em><em>Als eines der weltweit führenden Unternehmen im Kredit- und Risikomanagement bietet Coface sowohl eine Bewertung von Länderrisiken als auch ein Verständnis des Geschäftsumfelds dank über 70 Jahren Erfahrung im Zahlungsverkehr.&nbsp;&nbsp;</em></p>



<p>Wie wird das Jahr 2025 aussehen? Diese schwierige Frage werden wir in unserem ersten «Country and Sector Risks Barometer» des Jahres zu beantworten versuchen. Obwohl sich die Wahlunsicherheiten des letzten Jahres (teilweise) aufgelöst haben, ist der Horizont noch nicht klar und die Risiken waren selten so gross. Da die Welt weiter zerfällt – sogar innerhalb von Länderblöcken, die einst eine Einheit bildeten –, gibt es in einem Jahr, das auch seinen gerechten Anteil an Überraschungen bieten sollte, keinen Mangel an (geo)ökonomischen und finanziellen Risiken. An erster Stelle stehen natürlich die nun untrennbar miteinander verknüpften Wirtschafts- und Aussenpolitiken der neuen US-Regierung. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels tappen wir noch im Dunkeln darüber, was in den USA tatsächlich beschlossen und umgesetzt wird, aber unsere Intuition sagt uns, dass die Auswirkungen der US-Politik auf die Weltwirtschaft – und darüber hinaus – im Wesentlichen schädlich sein werden. Erstens für China, dessen Notwendigkeit, sein Wachstumsmodell neu auszubalancieren, immer dringlicher wird, da die Absatzmöglichkeiten für einen mit anhaltenden grossen Überkapazitäten konfrontierten verarbeitenden Sektor schwinden. Zweitens für die Schwellenmärkte im Allgemeinen, insbesondere jene mit grossen Aussenhandelsungleichgewichten und/oder mit der höchsten Verschuldung, für die die Aufwertung des Dollars, die Kapitalabflüsse und die Intensivierung der chinesischen Konkurrenz ein potenziell explosiver Cocktail sind.Und schliesslich für Europa, wo die Eröffnung einer neuen Front mit seinem wichtigsten Verbündeten zu all den Herausforderungen – institutionellen, wirtschaftlichen, sozialen und so weiter – hinzukommt. Dabei ist der fiskalische Spielraum vieler seiner Mitglieder bereits erschöpft.</p>



<p>Wie wir sehen, hat das Jahr 2025 nicht gerade vielversprechend begonnen und kann in vielerlei Hinsicht mit einem neuen Sprung ins Ungewisse verglichen werden. Vor diesem Hintergrund und im Kontext unseres zentralen Szenarios, das eine Stabilisierung der globalen Aktivität vorerst vorsieht, haben wir sieben Länderbewertungen (vier Heraufstufungen und drei Herabstufungen) und 20 Sektorbewertungen (acht Heraufstufungen und zwölf Herabstufungen) revidiert.</p>



<p><strong>Transatlantische Divergenz&nbsp;</strong></p>



<p>Das Jahr 2025 dürfte die Divergenz zwischen der US-Wirtschaft und der Eurozone bestätigen. Das US-Wachstum dürfte dank der Widerstandsfähigkeit der US-Haushaltsausgaben, die von einem robusten Arbeitsmarkt und den Vermögenseffekten steigender Immobilien- und Aktienpreise angetrieben werden, solide ausfallen. Die von Präsident Trump versprochenen Deregulierungen und Steuersenkungen dürften die Investitionen ankurbeln. Wir erwarten für 2025 eine leichte Abschwächung der Aktivität, aber die Unsicherheit in Bezug auf unsere Prognose ist hauptsächlich nach oben gerichtet. Dasselbe gilt für die Preisentwicklung angesichts des inflationären Charakters der angekündigten wichtigsten Massnahmen – Unterstützung der Nachfrage durch Steuersenkungen, Einwanderungsbeschränkungen und sogar Abschiebungen von Migranten sowie Einfuhrzölle. Im Gegensatz dazu erwarten wir, dass das Wachstum in Europa durch Herausforderungen im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe begrenzt und gebremst wird, für die die Frühindikatoren noch immer keine Erholung andeuten. Trotz der nachlassenden Inflation dürfte das mangelnde Vertrauen der Haushalte den Konsum belasten.</p>



<p><strong>Europa: ein uneinheitliches Bild</strong></p>



<p>In Italien und vor allem in Deutschland wird mit einer Schwäche des Wirtschaftswachstums gerechnet. Nachdem sich die französische Wirtschaft 2024 besser als ihre Konkurrenten gehalten hat, insbesondere dank der öffentlichen Ausgaben und der Olympischen Spiele in Paris, dürfte sie 2025 ebenfalls nachlassen. Spanien, dessen Industrie widerstandsfähiger ist, wird dank des Tourismus, europäischer Mittel und der Robustheit seiner Erwerbsbevölkerung aufgrund von Einwanderung die Ausnahme sein. Die Disinflation wird sich fortsetzen, sofern es nicht zu einem Anstieg der Energiepreise aufgrund von geopolitischen Risiken kommt. Im Gegensatz zu den USA sind die Risiken in Europa grösser einzuschätzen, insbesondere wenn sich die Arbeitsmärkte schnell verschlechtern und die Investitionen trotz sinkender Zinsen nicht anziehen.Dieses Risiko kann angesichts der anhaltenden sinkenden Unternehmensmargen und der Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen definitiv nicht ausgeschlossen werden. Der beispiellose Mangel an Finanzierungen in Deutschland, Frankreich und Spanien ist ebenfalls eine Quelle der Unsicherheit. Das andere Abwärtsrisiko für die europäische Aktivität ist die US-Handelspolitik, wobei das Ausmass zusätzlicher Zölle und der Zeitpunkt ihrer Einführung zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels höchst ungewiss sind.</p>



<p><strong>Divergierende Geldpolitik</strong></p>



<p>Diese verschiedenen Entwicklungen dürften zu potenziell unterschiedlichen Geldpolitiken führen. Die EZB dürfte in diesem Jahr die Zinsen viermal um 25 Basispunkte senken, um ihren Einlagenzins auf zwei Prozent zu senken, die Fed dürfte jedoch eine abwartendere Haltung einnehmen und den Zielzinssatz für Federal Funds nur ein- oder zweimal senken. Angesichts der Stärke der US-Wirtschaft und des erheblichen Risikos eines Wiederanstiegs der Inflation ist letztere Massnahme keineswegs eine ausgemachte Sache. Unter den anderen Industrieländern wird die Bank von Japan ihre Geldpolitik weiter straffen und vor dem Hintergrund einer Erholung des Wachstums und vor allem der Inflation sowie von ermutigenden Anzeichen einer Preis-Lohn-Schleife eine oder zwei weitere Zinserhöhungen – nach derjenigen vom 24. Januar – einführen.</p>



<p>Die wirtschaftliche Erholung in Grossbritannien dürfte 2025 einsetzen, vor allem aufgrund des privaten Konsums, da die Reallöhne weiter steigen.Das Wachstum dürfte auch durch die im Haushalt 2025 genehmigte Erhöhung der öffentlichen Ausgaben unterstützt werden. Angesichts der gestiegenen Kosten für den Schuldendienst in Grossbritannien und der Nervosität der Anleihenmarktteilnehmer könnte die Regierung jedoch irgendwann einige Sparmassnahmen ankündigen. Obwohl die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Grossbritannien, die früher als anderswo in Europa gestiegen waren (seit Ende 2021), immer noch höher ist als vor der Krise, scheint sie rückläufig zu sein. Wir haben daher die Risikobewertung des Landes von A4 auf A3 angehoben – ein Risikoniveau, das nun dem von Frankreich und Deutschland entspricht. Unserer Ansicht nach ist das grösste kurzfristige Risiko für Grossbritannien wie auch für Kontinentaleuropa weiterhin ein deutlicher Anstieg der Zinssätze, entweder im Zusammenhang mit der Lage der öffentlichen Finanzen oder mit einem Anstieg der US-Renditen, die weiterhin nahe einem 20-Jahres-Hoch liegen.</p>



<p><strong>Stabiles, aber immer noch begrenztes globales Wachstum</strong></p>



<p>In diesem Umfeld vieler Unbekannter haben wir unsere globale Wachstumsprognose für 2025 leicht von 2.6 auf 2.7 Prozent angehoben, wie schon für 2024. Insgesamt wird unsere Abwärtskorrektur für den Euroraum, der keine Anzeichen einer kurzfristigen Erholung zeigt, durch lebhaftere Aktivitäten in den USA mehr als ausgeglichen. Diese Aussicht spiegelt sich in unseren Änderungen an der Gesamtbewertung dieses Quartals wider, mit vier Heraufstufungen (Guyana, Luxemburg, Oman und Grossbritannien) und drei Herabstufungen (Bangladesch, Botswana und die Malediven). Gleichzeitig haben wir zwölf Sektoren herabgestuft, von denen zwei Drittel zum europäischen Automobilsektor gehören, und acht heraufgestuft.</p>



<p><strong>Lichtblick Schweiz: Trübung im Aussenhandel</strong></p>



<p>Anfang 2025 behält die Schweiz die beste Länderrisikobewertung, die Coface vergeben kann. Damit ist sie in einer kleinen Gruppe mit Norwegen, Dänemark und jüngst auch Luxemburg. Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie relativ gedämpft ist, bleibt sie im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn sehr robust. Nach einem Plus von 0.7 Prozent im Jahr 2023 dürfte die Wirtschaft im Vorjahresvergleich um weitere 1.4 Prozent gewachsen sein. Für das laufende Jahr 2025 erwartet Coface ein Wachstum von 1.7 Prozent. Zum Vergleich: Die Eurozone ist im gleichen Zeitraum nur um 0.8 Prozent (2024) beziehungsweise 1.1 Prozent (Prognose 2025) gewachsen beziehungsweise wird nur wachsen. Was die Schweiz besonders auszeichnet, ist ihre Stabilität. Sie hat eine relativ niedrige Inflationsrate – wahrscheinlich auch, weil das Preisniveau auch ohne Gaspreiserhöhungen relativ hoch ist. Im gesamten Jahr 2024 lag die Inflationsrate unter dem Zielwert der Schweizerischen Nationalbank SNB von zwei Prozent. Sie dürfte 2025 sogar auf 0.5 Prozent sinken.</p>



<p>Durch die geringen Preissteigerungen sind weniger Lohnanpassungen nötig, um die Kaufkraft zu erhalten. Dadurch herrscht deutlich weniger Unsicherheit bezüglich Konsum und Investitionen als in anderen europäischen Ländern, was einen robusten Konsum unterstützt. Auf der Investitionsseite bleibt das Bild allerdings uneinheitlich. Während sich die Bauinvestitionen erholt haben, gehen die Investitionen in Anlagevermögen zurück. Ein Problem bleiben die schwierigen Konjunkturaussichten für die wichtigsten Abnehmerländer, vor allem in Europa, aber auch in China. Die Geldpolitik der SNB dürfte die Investitionen stützen. Im vergangenen Jahr senkte die SNB die Zinsen bereits um 125 Basispunkte auf 0.5 Prozent. Dieses Jahr sind weitere Zinssenkungen auf mindestens null Prozent wahrscheinlich. Damit würde die Finanzierung grösserer Investitionen deutlich günstiger.</p>



<p>Der Aussenhandel bleibt das grosse Fragezeichen. Vor allem die Exporte entwickeln sich eher schleppend, obwohl die Hauptexportgüter – Pharmaprodukte, Rohstoffe und Luxusgüter wie Diamanten und Uhren – relativ konjunkturunabhängig sind. Mögliche Zölle aus den USA könnten die Aussenhandelsaktivität in ganz Europa noch einmal durcheinanderbringen. Richten sich die Zölle «nur» gegen die EU, könnte die Schweiz sogar davon profitieren. Auf Branchenebene zeigt sich die gute Position der Schweiz im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn. Kein einziger Schweizer Sektor wird als «sehr risikoreich» eingestuft. Tatsächlich befindet sich fast die Hälfte aller Sektoren im grünen Bereich. Der Transportsektor wurde von hohem auf mittleres Risiko eingestuft. Er hat sich nach der länger anhaltenden Nachfrageschwäche infolge der Pandemie und dann der Energiepreiskrise in Europa langsam erholt. Vor allem die Nachfrage nach Flugreisen entwickelt sich in der Schweiz positiv, da die privaten Haushalte derzeit Ausgaben für Tourismus gegenüber Gütern priorisieren. Obwohl die Nachfrage nach Schienenverkehr etwas nachgelassen hat, bleibt sie auf einem hohen Niveau.</p>



<p><strong>Länderrisikobewertungen</strong></p>



<p>Die Schweiz kann nur begrenzt von den neuen Länderrisiken profitieren. Insgesamt wurden sieben Länderrisikobewertungen angepasst, mit vier Heraufstufungen und drei Herabstufungen. Zu den Heraufstufungen zählt das Vereinigte Königreich. Es wurde von A4 auf A3 hochgestuft und liegt damit auf einer Stufe mit Deutschland und Österreich. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wirken sich höhere Löhne und langsam sinkende Zinsen in Grossbritannien positiv auf das Konsum- und Investitionsverhalten britischer Verbraucher und Unternehmen aus. Auch die Zahl der monatlichen Firmeninsolvenzen sinkt langsam wieder. Eine weitere Heraufstufung betrifft Luxemburg. Dessen Wirtschaft basiert vor allem auf der Entwicklung seiner heimischen Banken; nach dem rasanten Zinsanstieg der Notenbanken und den daraus resultierenden Verwerfungen hat sich die Lage der Banken in Europa wieder normalisiert. Schliesslich wurden Oman und Guyana beide von C auf B hochgestuft.</p>



<p><strong>Höhere Risiken bei aufstrebenden Märkten&nbsp;</strong></p>



<p>Die Wahl von Donald Trump verändert die Spielregeln für viele Schwellenmärkte. Die Aussicht auf eine deutlich gemässigtere Fed hat bereits zu einer starken Aufwertung des Dollars geführt, was zu Kapitalabflüssen und starken Abwertungen von Währungen wie des südafrikanischen Rand oder des brasilianischen Real führte. Wie immer werden Schwellenmärkte mit überwiegend in Dollar denominierten Schulden im Kontext von Kapitalabflüssen und eines stärkeren Dollars einer genaueren Prüfung unterzogen. Die am höchsten verschuldeten oder diejenigen mit grossen Aussenhandelsdefiziten sind die ersten, die betroffen sind und schwere Turbulenzen erleben könnten, falls sie dies nicht bereits getan haben. Die Liste der betroffenen Länder ist lang: Laos, die Mongolei, Ecuador, Bolivien, Ägypten, Tunesien und eine beträchtliche Anzahl afrikanischer Länder südlich der Sahara.</p>



<p><strong>China schaltet einen Gang runter</strong></p>



<p>In China, das laut den jüngsten offiziellen Zahlen im vergangenen Jahr sein Wachstumsziel von fünf Prozent erreicht hat, dürfte sich die Wirtschaft verlangsamen, sofern nicht ein umfassender Plan zur Stützung der Nachfrage umgesetzt wird. Konjunkturmassnahmen werden wahrscheinlich im März angekündigt, wenn der Haushalt für 2025 vorgestellt wird, und werden voraussichtlich hauptsächlich aus Verbrauchersubventionen und Infrastrukturinvestitionen bestehen. Obwohl diese Massnahmen, wie einige Leaks vermuten lassen, auf etwa einen Prozentpunkt des BIP beziffert wurden, werden sie nicht ausreichen, um den Trend umzukehren. Auch monetäre Unterstützung ist willkommen, aber ihre Wirksamkeit ist höchst ungewiss, da die Kreditvergabe im privaten Sektor schwach ist. Schliesslich haben die eingeführten Lockerungsmassnahmen – niedrigere Hypothekenzinsen, weniger strenge Anforderungen an die Anzahlung und so weiter – auf dem Immobilienmarkt sicherlich eine gewisse Wirkung gezeigt, da die Eigenheimverkäufe im Oktober/November wieder in den positiven Bereich zurückkehrten, aber der Trend scheint an Schwung zu verlieren. Während erhebliche fiskalische Anreize ein bullisches Risiko darstellen, ist das Hauptrisiko für die chinesische Wirtschaft im Jahr 2025 «bearish». Wie in Europa sind Zeitpunkt und Ausmass der US-Zölle ungewiss, aber ihre Auswirkungen werden für China und alle anderen Volkswirtschaften, die im Fadenkreuz stehen, mit Sicherheit (sehr) negativ sein.</p>



<p>Unser Leitmotiv: We act for trade!</p>



<p>Als eines der weltweit führenden Unternehmen im Kredit- und Risikomanagement unterstützen wir das Wachstum von 100’000 Kunden in rund 200 Märkten. Unabhängig von Grösse, Standort oder Branche bieten wir Unternehmen umfassende Lösungen an: Warenkreditversicherung, Wirtschaftsauskünfte, Inkasso, Absicherung von Einzelrisiken, Bürgschaften, Factoring. Tag für Tag setzen wir unser einzigartiges Know-how und Spitzentechnologie ein, um den Handel zu unterstützen – sowohl im Inland als auch auf Exportmärkten.</p>



<p>In einer einzigartigen Methodik kommen die makroökonomische Expertise bei der Bewertung von Länderrisiken und mikroökonomische Daten aus über 70 Jahren Erfahrung im Zahlungsverkehr für das Verständnis des Geschäftsumfelds zum Tragen. Mit dem «COUNTRY AND SECTOR RISKS BAROMETER» bewerten Coface-Ökonomen jedes Quartal 13 Sektoren aus sechs geografischen Regionen auf der Grundlage unseres Fachwissens und der von über 6000 börsennotierten Unternehmen veröffentlichten Finanzdaten. Unser statistischer Kreditrisikoindikator fasst gleichzeitig die Entwicklung von fünf Finanzindikatoren zusammen (Änderungen bei Umsatz, Rentabilität, Nettoverschuldungsgrad, Cashflow und Forderungen), die von unserem Netzwerk beobachtet werden.</p>



<p><a href="http://www.coface.ch/">www.coface.ch</a></p>



<p><strong>Sparring Partners GmbH</strong><br>Sihleggstrasse 23<br>8832 Wollerau<br>Telefon 079 669 86 70<br><a href="bauhofer@sparringpartners.ch">bauhofer@sparringpartners.ch</a></p>
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		<title>Innovation im Zentrum der RNA-Therapien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 06:55:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[SEF-Growth]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem Weg zu einem entscheidenden Durchbruch bei der Behandlung von Krankheiten: HAYA Therapeutics hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung von Patientinnen und Patienten zu revolutionieren. Dabei setzt das Unternehmen auf RNA, die aus dem sogenannten «Dark Genom» stammen und heute als RNA des regulatorischen Genoms gelten. Der innovative Ansatz des Start-ups erregte die [&#8230;]]]></description>
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<p>Auf dem Weg zu einem entscheidenden Durchbruch bei der Behandlung von Krankheiten: HAYA Therapeutics hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung von Patientinnen und Patienten zu revolutionieren. Dabei setzt das Unternehmen auf RNA, die aus dem sogenannten «Dark Genom» stammen und heute als RNA des regulatorischen Genoms gelten. Der innovative Ansatz des Start-ups erregte die Aufmerksamkeit des US-amerikanischen Pharmakonzerns Eli Lilly. Mit der Unterstützung von Innosuisse nutzt des Jungunternehmen diese Dynamik, um seine Technologie international bekannt zu machen, die Behandlung bestimmter Krankheiten zu modifizieren und gleichzeitig die Lebensdauer zu verlängern.</p>



<p>Dank der Fortschritte in Medizin und Technologie leben wir heute deutlich länger. Die wichtigsten altersbedingten chronischen Krankheiten wie Herzinsuffizienz, bösartige solide Tumore und idiopathische Lungenfibrose stellen jedoch weiterhin Probleme dar, die Millionen von Patienten weltweit betreffen. HAYA Therapeutics entwickelt Therapien der nächsten Generation. «Die derzeit verfügbaren Therapien konzentrieren sich oft auf ein einziges Ziel oder ein einziges Symptom. Es gelingt nicht immer, die Ursachen der Krankheiten zu behandeln», so Samir Ounzain, CEO und Mitbegründer von HAYA Therapeutics.</p>



<p>Das 2019 gegründete Unternehmen aus Lausanne hat eine innovative Plattform entwickelt. Sie ist in der Lage, bisher unbekannte RNA, die an verschiedenen Krankheiten beteiligt sind, zu identifizieren und mit nukleinsäurebasierten Therapien zu behandeln. «Während sich die Pharmaindustrie geraume Zeit auf Proteine oder proteincodierende RNA konzentriert hat, entwickeln wir einen therapeutischen Ansatz, der auf lange, nichtcodierende RNA abzielt, das heisst RNA, die keine Proteine codieren», erklärt Daniel Blessing, CTO und Mitbegründer von HAYA Therapeutics. «Diese RNA spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulierung wesentlicher Zellprozesse. Sie können jedoch die Funktion und die Reaktion der Zellen auf Veränderungen beeinflussen. Unser einzigartiger Ansatz nutzt die hohe Gewebespezifität dieser RNA und ihre regulatorischen biologischen Funktionen, um kranke Zellen umzuprogrammieren und sie in einen gesunden Zustand zurückzuführen.»</p>



<p>Eine innovative Technologie, die es ermöglichen könnte, Menschen mit seltenen, häufigen oder chronischen Krankheiten zu behandeln, indem sie das Fortschreiten verlangsamt oder sogar stoppt und die Symptome lindert. «Unsere Aufgabe besteht darin, das gesunde Altern zu fördern und die Lebensdauer zu verlängern», ergänzt Daniel Blessing.</p>



<p><strong>Eine vielversprechende Technologie</strong></p>



<p>HAYA Therapeutics hat kürzlich mit dem US-amerikanischen Pharmakonzern Eli Lilly eine mehrjährige Vereinbarung über insgesamt eine Milliarde US-Dollar abgeschlossen, in deren Rahmen die Entwicklung von Adipositas-Medikamenten im präklinischen Stadium unterstützt werden soll. Eine echte Bestätigung für die Firma HAYA Therapeutics und ihre Forschung. «Diese Zusammenarbeit zählt zu den ersten grossen Partnerschaften im Bereich der nichtkodierenden RNA», betont Samir Ounzain. «Wir haben einen entscheidenden Meilenstein erreicht, der unsere Fortschritte in den letzten Jahren in diesem Bereich veranschaulicht.»</p>



<p>Diese Fortschritte und die Bestätigung der erzielten Ergebnisse wären ohne die Hilfe von Innosuisse nicht möglich gewesen. «Wir fanden die Unterstützung von Innosuisse überaus wertvoll», so Daniel Blessing. Seiner Ansicht nach war sie entscheidend dafür, dass die Technologie von HAYA Therapeutics auf internationaler Ebene gefördert werden konnte. Samir Ounzain schliesst sich dieser Aussage an: «Das Start-up-Coaching hat uns geholfen, von einem rein forschungsorientierten Ansatz loszukommen und unternehmerisch und kaufmännisch zu denken. Darüber hinaus erleichtern die Förderangebote von Innosuisse sowohl die Kontaktaufnahme mit potenziellen Investoren und Partnern als auch die Finanzierung innovativer Projekte, die wahrscheinlich als zu riskant oder zu teuer beurteilt worden wären.»</p>



<p><strong>Klinische Studien in Sicht</strong></p>



<p>Diese vielversprechende Technologie soll in naher Zukunft mit klinischen Tests abgeschlossen werden. «Ziel ist es, unseren Hauptkandidaten, einen antifibrotischen Wirkstoff, so weiterzuentwickeln, dass er erstmals am Menschen eingesetzt werden kann», erklärt Daniel Blessing. Studien, die zu einer ersten Behandlung von Herzfibrose führen sollen. «Dieser Schritt sollte nicht nur das Potenzial unserer Plattform bestätigen, sondern HAYA Therapeutics auch in ein Unternehmen mit klinischen Studien verwandeln», fährt der CTO fort.</p>



<p>Gleichzeitig baut das Unternehmen sein Produktportfolio weiter aus und erkundet neue therapeutische Ziele, um noch mehr Krankheiten zu behandeln.</p>
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		<title>Individuelle Tordesigns: Neue Gestaltungsmöglichkeiten für Garagentore</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2025 14:37:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hörmann Schweiz AG]]></category>
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					<description><![CDATA[Garagentore wandeln sich zunehmend zu architektonischen Designelementen, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch überzeugen. Hörmann Schweiz erweitert mit innovativen Lösungen für Garagen-Sektionaltore die gestalterischen Möglichkeiten für Architekten und Bauherren. Individualisierung mit VarioDesign Das neue VarioDesign-Konzept ermöglicht eine einzigartige Gestaltung der Garagen-Sektionaltore LPU 42 mit L-Sicke. Durch den gezielten Einsatz von einer oder mehreren abweichenden [&#8230;]]]></description>
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<p>Garagentore wandeln sich zunehmend zu architektonischen Designelementen, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch überzeugen. Hörmann Schweiz erweitert mit innovativen Lösungen für Garagen-Sektionaltore die gestalterischen Möglichkeiten für Architekten und Bauherren.</p>



<p><strong>Individualisierung mit VarioDesign</strong></p>



<p>Das neue VarioDesign-Konzept ermöglicht eine einzigartige Gestaltung der Garagen-Sektionaltore LPU 42 mit L-Sicke. Durch den gezielten Einsatz von einer oder mehreren abweichenden Lamellen entstehen individuelle Designakzente. Diese Option ist bereits für die Oberflächen Woodgrain und Silkgrain verfügbar, ab 1. September 2025 auch für Plaingrain und Silkgrain. Zur Auswahl stehen 30 moderne sowie 6 klassische Duragrain Dekore. VarioDesign kann bei Toren bis zu einer Breite von 5&#8217;500 mm eingesetzt werden, wobei je nach Torhöhe bis zu 3 abweichende Lamellen integriert werden können.</p>



<p><strong>Hochwertige Innenlackierung für harmonische Optik</strong></p>



<p>Für ein einheitliches Erscheinungsbild von innen und aussen bietet Hörmann neu eine hochwertige Innenlackierung in derselben Farbe wie die Aussenseite an. Diese Option steht für Woodgrain- und Silkgrain-Oberflächen in zwei Varianten zur Verfügung:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Basic-Variante umfasst die Lackierung des Innenblechs der Lamellen</li><li>Die Comfort-Variante beinhaltet zusätzlich farblich abgestimmte Details wie Eckwinkel und Torblattverstärkungen</li></ul>



<p>Ab 1. September 2025 wird diese Innenlackierung auch für die Oberflächen Slategrain und Plaingrain erhältlich sein.</p>



<p><strong>Neue Duragrain Dekore für Garagen-Sektionaltore</strong></p>



<p>Die Auswahl an Duragrain-Dekoren wird ab März um attraktive Holz-, Stein- und Metalldekore erweitert. Durch die Vergrösserung des Rapportversatzes auf 3&#8217;000 mm entsteht bei Torbreiten bis maximal 3&#8217;000 mm eine gleichmässige Ansicht ohne Wiederholungen von Bildelementen. Das innovative Duragrain-Digitaldruckverfahren garantiert farbechte und detailgetreue Toroberflächen, während eine hochwertige Beschichtung für Widerstandsfähigkeit und dauerhafte Schönheit sorgt.</p>



<p><strong>X-Large Duragrain: Das Garagentor als Kunstwerk&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p>Mit den neuen X-Large Duragrain Dekoren kann der Kunde aus einem grossen Bild den gewünschten Ausschnitt für die Toroberfläche auswählen. Ohne Rapportversatz und Wiederholungen entsteht eine harmonische Gesamtansicht, die das Garagentor zum individuellen Kunstwerk macht.</p>



<p><strong>Lichtdurchflutete Designs&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Der neue schmale Aluminiumrahmen</strong>&nbsp;bringt Tageslicht in die Garage und steht für Garagen-Sektionaltore mit M- und L-Sicke zur Verfügung. Mit einer Höhe von 250 mm bietet er zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten. Die klaren Kunststoffverglasungen sind standardmässig mit Duratec-Verglasung ausgestattet, was dauerhafte Durchsicht und verbesserte Wärmedämmung gewährleistet. Der Rahmen erstreckt sich über die gesamte Torbreite (bis zu einer lichten Breite von 2&#8217;500 mm sprossenlos) und kann als Zwischentorglied eingesetzt werden.</p>



<p>Für Garagen-Sektionaltore mit L-Sicke sowie für Garagen-Nebentüren ist zudem&nbsp;<strong>ein neuer Verglasungsrahmen&nbsp;</strong>aus hochwertigem Edelstahl mit 3-fach Verglasung erhältlich. Optional ist auch eine 3-fach-Verglasung in Schwarzglas möglich, die zwar Tageslicht einlässt, aber vor unerwünschten Einblicken schützt. Die Verglasungsrahmen sind in drei verschiedenen Grössen erhältlich.</p>



<p><strong>Grün denken, grün handeln</strong><br>Alle Zimmertüren von Hörmann sind serienmässig CO₂-neutral. Als Familienunternehmen ist sich Hörmann der Verantwortung für nachfolgende Generationen bewusst und verfolgt mit der Klimaschutzstrategie das Ziel, Emissionen zu reduzieren und zu vermeiden. Die verbleibenden Emissionen werden durch die Förderung von zertifizierten Klimaschutzprojekten in Kooperation mit ClimatePartner kompensiert.</p>



<p>Link:&nbsp;<a href="https://www.hoermann.de/neuheiten/?activeFilters=year_2">Hörmann Neuheiten 2025 | Hörmann</a></p>
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		<title>Rechtzeitig loslassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 13:24:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Raiffeisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der emotionale Balanceakt beim Firmenverkauf Der Verkauf der eigenen Firma kostet Überwindung. Viele machen sich zu spät Gedanken, was einst aus ihrem Lebenswerk werden soll. E-Commerce-Pionier Samy Liechti, Gründer von Blacksocks, hat mit 54 Jahren frühzeitig einen Schlussstrich gezogen. Autor: Philippe Obrist, Leiter Firmenkunden bei Raiffeisen Schweiz Über 10’000 KMU werden in der Schweiz jedes [&#8230;]]]></description>
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<p>Der emotionale Balanceakt beim Firmenverkauf</p>



<p><strong>Der Verkauf der eigenen Firma kostet Überwindung. Viele machen sich zu spät Gedanken, was einst aus ihrem Lebenswerk werden soll. E-Commerce-Pionier Samy Liechti, Gründer von Blacksocks, hat mit 54 Jahren frühzeitig einen Schlussstrich gezogen.</strong></p>



<p>Autor: Philippe Obrist, Leiter Firmenkunden bei Raiffeisen Schweiz</p>



<p>Über 10’000 KMU werden in der Schweiz jedes Jahr verkauft. Meist stammt der Käufer aus den eigenen Reihen: Der Verkauf innerhalb der Familie oder an Schlüsselmitarbeitende (Management-Buy-out) ist die häufigste Form des Verkaufs. Ist eine Übernahme durch Familienmitglieder oder Mitarbeitende keine Option, bleibt nur die Weitergabe an eine externe Partei. Doch leider lässt sich eine Firma nicht so einfach verkaufen wie ein Auto. Oft fehlt es an Interessenten und am Ende bleibt nur die Liquidation.</p>



<p>Fast jedes dritte KMU verschwindet, weil es keine Nachfolgelösung findet. Das hat auch damit zu tun, dass der Verkauf häufig zu lange hinausgeschoben wird. Ein Unternehmen, das nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, lässt sich nur schwer verkaufen. Samy Liechti wurde sich vor einigen Jahren bewusst, dass die Zukunftsaussichten seiner Firma nicht die rosigsten sind: «Kleinere E-Commerce-Unternehmen werden es künftig schwer haben gegen die grossen Marktführer», sagt der Gründer von Blacksocks. «Es war Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen – auch weil ich noch etwas anderes machen wollte.»</p>



<p><strong>Von der Gründungseuphorie in den Alltagstrott</strong></p>



<p>Als Samy Liechti sein Unternehmen 1998 gründete, steckte der Onlinehandel noch in den Kinderschuhen. Google war damals noch keine Suchmaschine und der beliebteste Browser hiess Netscape. Der Unternehmer aus dem Seeland realisierte als einer der Ersten, dass die Zukunft im Onlineshopping liegt. Im Alter von 29 Jahren entwickelte Liechti mit seinem Geschäftspartner eine Lösung für ein Problem, das jeder kennt: löchrige Socken. Das Duo beschloss, Socken im Abo anzubieten – vornehmlich dunkle für den Geschäftsalltag.</p>



<p>Ohne Investoren im Rücken bauten die beiden Gründer einen Webshop auf. Die Idee schlug ein und bald schon zählte Blacksocks 60’000 aktive Kundinnen und Kunden. Der Erfolg war von Dauer, doch nach gut 20 Jahren verlor der CEO allmählich die Freude am operativen Geschäft: «Als wir unseren Auftritt zum dritten Mal neu designten, merkte ich, dass ich mich nach etwas Neuem sehnte», erzählt Samy Liechti. Sein Geschäftspartner hatte die Firma bereits verlassen und auch der CEO begann, über den Ausstieg nachzudenken, doch im Tagesgeschäft blieb dafür nicht viel Zeit. Rückblickend sagt Liechti: «Sobald Zweifel aufkommen, sollte man handeln und nicht einfach weitermachen.»</p>



<p><strong>Ein Kaufangebot aus heiterem Himmel</strong></p>



<p>Ein Kaufangebot rüttelte Samy Liechti schliesslich wach. Im März 2023 trat die Jacob Rohner AG an den CEO von Blacksocks heran. Das Traditionsunternehmen aus dem Thurgau sah in Liechtis Unternehmen eine Möglichkeit, die Umsätze im Onlinegeschäft auszubauen. Der CEO packte die Gelegenheit beim Schopf und nahm die Verhandlungen auf. Ein befreundeter Anwalt unterstützte ihn im Verkaufsprozess. «Ich war froh um Unterstützung», sagt Samy Liechti. Die Verhandlungen erwiesen sich als nervenaufreibend. «Mit einem Profi an der Seite kann man sich emotional eher rausnehmen und es ist schlicht nicht möglich, jeden einzelnen Schritt im Alleingang zu machen.»</p>



<p>Sechs Monate nach der ersten Kontaktaufnahme war der Vertrag unterzeichnet – eine Seltenheit. Oft zieht sich ein Verkaufsprozess über ein Jahr oder mehr hin. M&amp;A-Berater, die Unternehmen beim Verkauf unterstützen, bringen meist mehrere Interessenten ins Spiel. Das macht die Verhandlungen komplexer und langwieriger. «Auch ich hätte vielleicht mehrere Optionen haben können», gibt Samy Liechti zu. In der Vergangenheit hatte er immer wieder einmal ein Interesse an seinem Unternehmen gespürt, sich aber nicht weiter darum gekümmert. Anderen empfiehlt er, frühzeitig die Fühler in der eigenen Branche auszustrecken und eine Liste mit Kandidaten anzulegen.</p>



<p><strong>Wer einen Plan hat, holt mehr heraus</strong></p>



<p>Samy Liechti hat rechtzeitig erkannt, dass es Zeit ist, sein Unternehmen zu verkaufen. Viele Eigentümer ziehen dies jedoch nicht in Betracht, selbst wenn sich die Wettbewerbssituation verschärft und Veränderungen am Markt ein Handeln erfordern. Auch wenn ein Unternehmen rasch wächst und das Wachstum kaum noch selbst stemmen kann, kann ein Verkauf sinnvoll sein.</p>



<p>Mit Blick auf den Erlös ist eine längerfristige Planung ebenfalls empfehlenswert, da das Unternehmen für den Verkauf fit gemacht werden muss. Dabei ist auch zu bedenken, dass der Verkaufserlös häufig einen wesentlichen Beitrag zum später verfügbaren Vermögen in der Pension leistet. Mit der Unterstützung durch externe Expertinnen und Experten kann der Verkaufspreis optimiert werden.</p>



<p><strong>Beim Loslösen kommen die Emotionen</strong></p>



<p>Den Verkaufsprozess hat Samy Liechti als emotionale Achterbahnfahrt in Erinnerung. «Viele denken, bei einem Verkauf gehe es vor allem ums Geld, doch am Ende geht es immer nur um die Emotionen», sagt der 55-Jährige. Er sorgte sich um die Mitarbeitenden und um die Zukunft der Firma. «Freunde oder Familienmitglieder, die in einem Anstellungsverhältnis arbeiten, können diese Situation nur schwer nachvollziehen. Am besten tauscht man sich mit anderen Eigentümern aus, die Ähnliches erlebt haben.»</p>



<p>Neben den Sorgen um sein Lebenswerk beschäftigte Samy Liechti auch die Frage, wie es mit ihm selbst weitergeht. Zehn Jahre vor dem regulären Pensionierungsalter war für ihn noch alles offen. Vor ihm lag eine beängstigende Leere: «Ich hatte zuerst Bedenken, mein Unternehmen zu verkaufen, ohne einen Plan für meine Zukunft zu haben.» Doch das plötzliche Verkaufsangebot zwang Liechti, sich ins Unbekannte zu stürzen. Bei der Unterzeichnung des Verkaufsvertrags wusste er immer noch nicht, wohin die Reise gehen sollte.</p>



<p><strong>Der Neuanfang als grösste Herausforderung</strong></p>



<p>Die Neuorientierung nach 25 Jahren als Vollblutunternehmer brauchte Zeit. «Ich dachte, ich gehe ein paar Mal spazieren und dann habe ich einen Plan», erinnert sich Samy Liechti. Doch so einfach war es nicht. Im Nachhinein ist er sich bewusst: «Die Zeit nach dem Verkauf war für mich die grösste Herausforderung.» Plötzlich hatte Liechti alle Zeit der Welt, doch das fühlte sich nicht richtig an. «Ich war versucht, möglichst rasch wieder irgendwo einzusteigen, aber ein Freund gab mir den Rat, nichts zu überstürzen.»</p>



<p>Samy Liechti nahm sich diesen Rat zu Herzen, um herauszufinden, was er wirklich will. Dabei wurde ihm klar, dass er nicht mehr operativ in einem Unternehmen arbeiten möchte. Heute ist Liechti als Berater tätig und gibt seine Erfahrungen an andere weiter, unter anderem im Raiffeisen-Unternehmerzentrum RUZ. Zudem hat er ein Verwaltungsratsmandat übernommen und unterstützt eine Fondsleitung bei Investmententscheidungen. «Diese Tätigkeiten sind für mich heute erfüllender als die Arbeit als Geschäftsführer», sagt er mit Überzeugung. Das Neue, von dem er in den letzten Jahren träumte, ist eingetroffen.</p>



<p><a href="http://www.raiffeisen.ch/">www.raiffeisen.ch</a></p>
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