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	<title>Digitalisierung &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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	<description>das energie Magazin der Schweiz</description>
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	<title>Digitalisierung &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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		<title>Cloudbasierte Monitoringlösungen für die Energiewirtschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 11:20:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energielösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Volatile Einspeisung, steigende Lastspitzen und ambitionierte Klimaziele stellen Energieversorger und Industrie zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Mit cloudbasierten Monitoringlösungen gelingt es, relevante Betriebsdaten aus vielfältigen Quellen präzise und ortsunabhängig zu erfassen. Digitale Systeme ermöglichen dadurch schnellere Analysen, eine erhöhte Flexibilität sowie die Optimierung von Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Cloudbasierte Monitoringlösungen setzen in der Energiewirtschaft neue [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Volatile Einspeisung, steigende Lastspitzen und ambitionierte Klimaziele stellen Energieversorger und Industrie zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Mit cloudbasierten Monitoringlösungen gelingt es, relevante Betriebsdaten aus vielfältigen Quellen präzise und ortsunabhängig zu erfassen. Digitale Systeme ermöglichen dadurch schnellere Analysen, eine erhöhte Flexibilität sowie die Optimierung von Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.</strong></p>



<p>Cloudbasierte Monitoringlösungen setzen in der Energiewirtschaft neue Maßstäbe bei Transparenz und Steuerbarkeit.&nbsp;<a href="https://www.metanet.ch/de/hosting/webhosting">Schweizer Hosting-Anbieter</a>&nbsp;bieten in diesem Kontext häufig Lösungen, die speziell auf hohe Verfügbarkeit und Sicherheit ausgelegt sind und regionale Anforderungen erfüllen. Präzises Monitoring gewinnt für Netzstabilität, Anlagenbetrieb und Klimabilanzen zunehmend an Bedeutung, da moderne Energiesysteme immer vernetzter und komplexer werden. Die objektive Messung von Anlagenzuständen und Verbräuchen ist ein zentrales Werkzeug zur gezielten Erfüllung regulatorischer und betrieblicher Anforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steigende Bedeutung digitaler Datenerfassung und Analyse</h2>



<p>Cloudbasierte Monitoringlösungen unterscheiden sich grundlegend von klassischen lokalen Leitsystemen. Während früher viele Systeme als Insellösungen betrieben wurden und Daten ausschließlich vor Ort verfügbar waren, ermöglichen aktuelle Plattformen eine sichere Erfassung und Auswertung ortsunabhängiger Betriebsdaten.</p>



<p>Dies erleichtert die Zusammenführung und Analyse großer Mengen an Messwerten aus unterschiedlichen Quellen. Gerade in der dynamischen Energiewirtschaft sorgt die zentrale Verfügbarkeit aktueller Daten für mehr Übersicht und Transparenz im laufenden Betrieb.</p>



<p>Die Integration von cloudbasierten Monitoringlösungen ermöglicht zudem eine deutlich verbesserte Skalierbarkeit im Vergleich zu traditionellen Systemen. Energieversorger können neue Anlagen oder Messpunkte ohne aufwändige Hardware-Investitionen einbinden und profitieren von automatischen Software-Updates. Die zentrale Datenhaltung erleichtert nicht nur die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen, sondern schafft auch die Basis für übergreifende Optimierungsstrategien. Durch standardisierte Schnittstellen lassen sich verschiedene Datenströme harmonisieren und in einheitlichen Dashboards visualisieren, was die Entscheidungsfindung auf allen Unternehmensebenen beschleunigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielfältige Datenquellen und Kennzahlen auswerten</h2>



<p>Typische Datenquellen für cloudbasierte Monitoringlösungen finden sich in modernen Smart Metern, Netzsensorik sowie in der Automation von Anlagen und Gebäuden. Auch Photovoltaik- und Speichersysteme liefern detaillierte Messwerte zu Energiefluss, Leistung und Verfügbarkeit.</p>



<p>Relevante Kennzahlen reichen von klassischen Lastprofilen über Power Quality bis hin zu Energieeffizienz- und CO2-Indikatoren. In der Praxis profitieren Unternehmen durch frühzeitige Fehlererkennung. Schweizer Hosting-Anbieter stellen zudem oft die passende technische Grundlage bereit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Optimierungspotenziale und technische Voraussetzungen erkennen</h2>



<p>Cloudbasierte Monitoringlösungen leisten einen wichtigen Beitrag zur vorausschauenden Wartung und zum aktiven Management von Verbräuchen. Durch standortübergreifende Vergleichbarkeit können Anlagenzustände und Energieflüsse effektiver ausgewertet werden.</p>



<p>Erforderlich ist dabei eine leistungsfähige Hosting- und Serverinfrastruktur, die hohe Verfügbarkeit und geringe Latenzen garantiert. Für einen nachhaltigen Betrieb ist zudem die Einhaltung von Datenschutzstandards entscheidend, insbesondere beim Umgang mit sensiblen Betriebsdaten und Zugriffsrechten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektiven für Automatisierung und smarte Steuerung</h2>



<p>Mit fortschreitender Digitalisierung gewinnen KI-gestützte Analysen und Digital Twins zunehmend an Bedeutung für cloudbasierte Monitoringlösungen. Diese Technologien ermöglichen eine automatisierte Auswertung von Anomalien sowie ein verbessertes Verständnis komplexer Energieflüsse.</p>



<p>Die kontinuierliche Weiterentwicklung in diesem Bereich unterstützt effizientere und resilientere Energiesysteme und schafft die Grundlage für intelligente Betriebsmodelle, die auf aktuelle Herausforderungen flexibel reagieren können.</p>
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		<title>Uptota: Revolutionäre Kryptobörse für Afrika – Ein neues Zeitalter der finanziellen Inklusion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 13:46:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Lagos, Nigeria&#160;– Die brandneue Kryptobörse&#160;Uptota&#160;tritt an, um die Finanzlandschaft in Afrika grundlegend zu verändern. Mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche, umfassenden Handelsmöglichkeiten und innovativen Zahlungsfunktionen zielt Uptota darauf ab, die finanzielle Inklusion auf dem Kontinent voranzutreiben. Uptotas Mission: Finanzielle Freiheit für alle Uptota bietet eine Lösung, die den Zugang zu sicheren und erschwinglichen Finanzdienstleistungen revolutioniert. Mit einem [&#8230;]]]></description>
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<p><em>Lagos, Nigeria</em>&nbsp;– Die brandneue Kryptobörse<a href="https://uptota.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&nbsp;Uptota</a>&nbsp;tritt an, um die Finanzlandschaft in Afrika grundlegend zu verändern. Mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche, umfassenden Handelsmöglichkeiten und innovativen Zahlungsfunktionen zielt Uptota darauf ab, die finanzielle Inklusion auf dem Kontinent voranzutreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Uptotas Mission: Finanzielle Freiheit für alle</h2>



<p>Uptota bietet eine Lösung, die den Zugang zu sicheren und erschwinglichen Finanzdienstleistungen revolutioniert. Mit einem vollständig regulierten und zentralisierten System bietet Uptota eine Plattform, die für alle zugänglich und einfach zu bedienen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Stärke des UPT-Tokens</h2>



<p>Das Herzstück des Uptota-Ökosystems ist der UPT-Token. Als zentrale Komponente bietet der UPT-Token den Nutzern zahlreiche Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Niedrigere Handelsgebühren:</strong>&nbsp;Durch den Besitz von UPT-Tokens erhalten Nutzer niedrigere Gebühren und steigen im VIP-Level auf.</li><li><strong>Zugang zu exklusiven Funktionen:</strong>&nbsp;Höhere VIP-Level bieten zusätzliche Vorteile und Belohnungen.</li><li><strong>Investitionspotenzial:&nbsp;</strong>Mit einem Preis von nur 0,225 US-Dollar pro Token in der aktuellen ICO-Phase bietet der UPT-Token ein enormes Wachstumspotenzial.</li></ul>



<p><strong><a href="https://ico.uptota.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier geht es zum ICO-Dashboard</a></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovative Produkte und Dienstleistungen</h2>



<p>Uptota bietet eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen, die den Kryptowährungshandel und -zahlungsverkehr revolutionieren:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Uptota Exchange:</strong>&nbsp;Eine benutzerfreundliche Handelsplattform für Anfänger und erfahrene Trader</li><li><strong>Uptota Trade:&nbsp;</strong>Erweiterte Handelsoptionen und Analysewerkzeuge für professionelle Händler.</li><li><strong>Uptota Pay:&nbsp;</strong>Ein flexibles Zahlungssystem, das nahtlose Transaktionen mit Online- und Offline-Händlern ermöglicht.</li><li><strong>Uptota Debit Card:</strong>&nbsp;Diese innovative Karte bietet ein neuartiges Cashback-System. Zusätzliche Features wie Free Merch, Airdrops und Zugang zu Reallife-Events bieten weitere Anreize.</li><li><strong>Uptota Launchpad:</strong>&nbsp;Eine Plattform für neue, innovative Projekte, die den Zugang zu höheren TIER-Levels durch das Halten von UPT-Token ermöglicht.</li><li><strong>Uptota Academy:</strong>&nbsp;In Zusammenarbeit mit der afrikanischen Regierung werden Bildungsprogramme angeboten, um Menschen über Kryptowährungen aufzuklären und zu schulen. Dies fördert die finanzielle Bildung und die Nutzung von Kryptowährungen in Afrika.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Aufruf zur Pre-Registrierung und ICO-Teilnahme</h2>



<p>Die Pre-Registrierung auf der<a href="https://uptota.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&nbsp;Uptota-Website</a>&nbsp;ist jetzt live. Frühzeitige Registrierungen erhalten früheren Zugang zur Börse und werden mit Airdrops belohnt. Bis zu 15% der gesamten Tokenomics stehen für den Airdrop zur Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich frühzeitig zu registrieren und von den vielen Vorteilen zu profitieren.</p>



<p>Der ICO des UPT-Tokens läuft bis Ende September. Registrieren Sie sich jetzt und investieren Sie in eine vielversprechende Zukunft. Alle nicht verkauften Token werden geburnt, was den Wert der verbleibenden Token potenziell erhöht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich mit etablierten Kryptobörsen</h2>



<p>Während große Exchanges wie Binance und Coinbase lange Zeit ohne Lizenz in Afrika handelten, könnte Uptota die erste zentralisierte Börse mit offizieller Lizenz in Afrika werden. Dies bietet einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil und stärkt das Vertrauen der Nutzer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile für Afrika mit Uptota Pay</h2>



<p>Uptota Pay bietet eine stabile Alternative zu den volatilen und inflationären afrikanischen Währungen. Händler in Afrika können ihre täglichen Geschäftsabwicklungen effizient und unkompliziert über Uptota Pay abwickeln, was nicht nur die Handelsprozesse vereinfacht, sondern auch den UPT-Token langfristig stärkt.</p>
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		<title>Vom Bildschirm auf den Platz: Die App des ehemaligen CEOs von Julius Bär und Francesco Ciringione, die darauf abzielt, den nächsten Vini Jr. zu entdecken.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2024 14:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit letztem Jahr investiert Footbao 5 Millionen Dollar, um in Brasilien zu wachsen. Der junge Samuel zeigte sein Talent auf den kleinen Feldern von Brasília, als er erstmals von einem Flamengo-Scout entdeckt wurde, der durch die Hauptstadt reiste. Die Fussballfähigkeiten des Achtjährigen weckten das Interesse des Clubs, der in ihm ein vielversprechendes Talent sah, das [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Seit letztem Jahr investiert Footbao 5 Millionen Dollar, um in Brasilien zu wachsen.</strong></p>



<p>Der junge Samuel zeigte sein Talent auf den kleinen Feldern von Brasília, als er erstmals von einem Flamengo-Scout entdeckt wurde, der durch die Hauptstadt reiste. Die Fussballfähigkeiten des Achtjährigen weckten das Interesse des Clubs, der in ihm ein vielversprechendes Talent sah, das es zu beobachten gilt. Trotz der Entfernung des Scouts in Rio bot die Technologie eine Möglichkeit, diese Distanz zu überbrücken.</p>



<p>Seit Ende letzten Jahres wird der Junge von Flamengo über eine App namens Footbao überwacht, in der der Scout Videos seiner Spielzüge ansehen kann. Footbao ist ein Startup, das von Boris Collardi, dem ehemaligen CEO von Julius Bär, zusammen mit Francesco Ciringione von der Investment-Boutique First Consulenza AG gegründet wurde.</p>



<p>Das Schweizer Duo, das beide auch die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, startete das Geschäft letzten September mit dem Fokus auf Brasilien, ein Land, das für den Export von Spielern bekannt ist. Jetzt verstärken sie ihr Engagement mit einer weiteren Investition von 5 Millionen Dollar, um Marketing, Technologie und Teamerweiterung zu fördern.</p>



<p>Neben Samuel hat die App bereits rund 500.000 Nutzer in Brasilien, darunter Jungen und Mädchen, die davon träumen, der nächste brasilianische Fussballstar zu werden, sowie Sportprofis.</p>



<p>&#8220;Die App hat das Potenzial, junge Talente zu entdecken, die nicht die Chance hätten, ihre Heimatorte zu verlassen, um eine professionelle Fussballkarriere zu verfolgen&#8221;, sagt Mariana Sensini, die Generaldirektorin der App in Brasilien, zu Pipeline. Zusätzlich können nicht alle Scouts an Meisterschaften ausserhalb der Süd-/Südost-Achse teilnehmen. &#8220;Wir haben mehr als einen Neymar, mehr als eine Marta, mehr als einen Vini Jr. in Brasilien. Wir müssen sie nur finden.&#8221;</p>



<p>Samuel träumt davon, in die Fussstapfen von Vini Jr. zu treten. Sollte er jemals Profi werden, möchte er für Real Madrid spielen und ein Star der brasilianischen Nationalmannschaft sein. &#8220;Ich wollte schon immer Spieler werden; ich liebte den Ball, bevor ich laufen konnte&#8221;, sagt er.</p>



<p>In den kommenden Monaten plant Footbao, seine Grösse zu verdreifachen, um 1,6 Millionen aktive Nutzer zu erreichen, und in andere Länder zu expandieren. &#8220;Unsere Reise beginnt in Brasilien, aber wir werden Footbao nach der Europameisterschaft nach Deutschland bringen und dann 2025 nach Asien und Afrika&#8221;, sagt Boris Collardi in einer Erklärung und sieht einen Trend bei internationalen Transfers im Sport. Laut Schätzungen von Footbao ist die Zahl der Expatriate-Spieler seit 2020 weltweit um etwa 20 % gestiegen, wobei Südamerikaner 42 % der Gesamtzahl ausmachen.</p>



<p>Trotz seines Hintergrunds im Finanzsektor war Collardi schon immer ein leidenschaftlicher Fussballfan und ist Anteilseigner des italienischen Serie-A-Teams Lecce. Ciringione hingegen hat über 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Verlagswesen, Events und Investitionen. Er hat durch seine Investment-Boutique 18 Magazine und 21 Online-Plattformen gegründet und entwickelt.</p>
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		<title>Möglichkeiten und Grenzen künstlicher Intelligenz</title>
		<link>https://www.energierundschau.ch/moeglichkeiten-und-grenzen-kuenstlicher-intelligenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 05:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[von Philip Hautmann Künstliche Intelligenz, die Kunst produziert, ist eine der neusten von vielen spektakulären Entwicklungen im Bereich von KI. Das ruft Ängste und Erwartungen hervor. Doch wo liegen die Grenzen dessen, was künstliche Intelligenz zu leisten imstande ist? Nachdem künstliche Intelligenz um die Jahrtausendwende noch kein Thema war, nahm deren Entwicklung in den 2010er-Jahren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>von Philip Hautmann</p>



<p><strong>Künstliche Intelligenz, die Kunst produziert, ist eine der neusten von vielen spektakulären </strong><strong>Entwicklungen im Bereich von KI. Das ruft Ängste und Erwartungen hervor. Doch wo liegen die Grenzen dessen, </strong><strong>was künstliche Intelligenz zu leisten imstande ist?</strong></p>



<p>Nachdem künstliche Intelligenz um die Jahrtausendwende noch kein Thema war, nahm deren Entwicklung in den 2010er-Jahren erheblich an Fahrt auf. Grosse Fortschritte wurden beim autonomen Fahren, in der Diagnose von Krankheiten und in der Abstimmung von Abläufen in der Logistik erzielt – und schliesslich konnte KI auch den amtierenden Weltmeister im Go-Spiel schlagen, eine noch kurz davor für unmöglich gehaltene Aufgabe</p>



<p><strong>LEISTUNGSSTARKE RECHNER ALS VORAUSSETZUNG</strong><br>All diese Erfolge beruhen aber darauf, dass zeitgemässe Rechner eine Unmenge von Daten prozessieren können – und nicht zuletzt deswegen wird fortwährend eine Unmenge von neuen Daten generiert, die von den Rechnern anhand von Algorithmen erneut verwertet wird. Das steckt hinter Big Data. Tatsächlich ist eine lernende und analysierende KI aber vollkommen «dumm». Um zu verstehen, was eine Katze ist, muss die KI mit Millionen von Katzenbildern gefüttert werden, während ein kleines Kind sehr schnell begreift, was eine Katze ist.</p>



<p>Doch nicht nur die Quantität der Information, mit denen die KI gefüttert wird, ist von Bedeutung, sondern auch die Qualität. Da die künstliche Intelligenz nicht tatsächlich intelligent ist, kann sie nämlich nicht entscheiden, welche Information tatsächlich relevant ist. Im Geschäftsalltag scheitert der Einsatz von künstlicher Intelligenz oftmals an einer inadäquaten Datengrundlage.</p>



<p><strong>MENSCHLICHE INTELLIGENZ EFFIZIENTER</strong><br>Künstliche Intelligenz erscheint deswegen intelligent, weil sie blitzschnell und auf der Basis von vorgegebenen Algorithmen eine Unmenge von Daten verarbeiten kann. Solche Leistungen bleiben der menschlichen Intelligenz verschlossen. Gleichzeitig scheint die menschliche Intelligenz viel effizienter zu sein. Aus viel weniger Daten kann sie Schlüsse ziehen, die vielleicht für immer ausserhalb der Reichweite der künstlichen Intelligenz liegen. Das scheint sich auch in Bezug auf die «Hardware» auszudrücken. Während das menschliche Gehirn zwar einen hohen Anteil der körperlichen Energie für sich beansprucht, benötigt es nur einen verschwindend kleinen Raum und verschwindend wenig Energie im<br>Vergleich zu Superrechnern.</p>



<p>Künstliche Intelligenz arbeitet also vergleichsweise ineffizient. Es gelingt ihr nicht, auf der Basis eines geringen Vorwissens zwischen relevanten und irrelevanten Daten zu unterscheiden. Künstliche Intelligenz hat in dem Sinne gar kein Wissen und weiss auch nicht, was Wissen ist. Sie operiert nur mit Daten. AlphaGo, das den Go-Weltmeister schlägt, weiss weder, was Go ist, noch, dass es ein Spiel spielt. Es weiss nicht, was ein Spiel ist, und kennt keine Emotionen und geistigen Zustände, die mit einem Spiel im<br>Zusammenhang stehen, wie Anspannung, Faszination oder Siegesfreude.</p>



<p><strong>WEDER WILLEN NOCH EMOTIONEN</strong><br>Die Intelligenz einer künstlichen Intelligenz beschränkt sich immer auf die Anwendung. Eine künstliche Intelligenz, die Go spielt, kann nicht Schach spielen. Wenn man sie umprogrammiert, kann sie nicht mehr Go spielen, denn eine künstliche Intelligenz hat kein Gedächtnis. Indem sie kein Gedächtnis hat, «lernt» sie auch nicht in unserem Sinne. Sie hat auch keine Motivation, zu lernen, da sie generell keine Motivation, keinen Willen und – an sich – kein inneres Belohnungssystem hat. Was gut ist, denn so hat KI an sich auch keinen Willen, die Menschheit auszulöschen oder zu versklaven. Diesbezüglich braucht man sich vor künstlicher Intelligenz wohl nicht zu fürchten, denn Intelligenz allein ist nichts Gefährliches.</p>



<p>Wenn man den Menschen als einen sehr langsamen Lerner und Datenauswerter verglichen mit einer künstlichen Intelligenz betrachten will, übersieht man, dass der Mensch in jedem Augenblick eine Unmenge von Daten auswertet, die er über seinen Körper als Sinnesdaten empfängt. Eine künstliche Intelligenz hat demgegenüber keine Leiblichkeit und keine<br>Sinnesorgane (zumindest wenn sie nicht mit Sensoren ausgestattet ist). Lernen ist mit spontaner Bewegung und einer Erkundung der Welt verbunden, die eine künstliche Intelligenz wahrscheinlich nicht in gleicher Weise imitieren kann.</p>



<p><strong>MENSCH VERFÜGT ÜBER UMFASSENDES WELTWISSEN</strong><br>Das Wissen, das der Mensch bewusst oder auch unbewusst hat, ist schliesslich ein umfassendes Weltwissen. Aufgrund dieses enormen Weltwissens fällt es dem Menschen offenbar viel leichter, in neuartigen Situationen angemessen zu reagieren – oder eben neues Wissen herzustellen –, als es künstliche Intelligenz kann. Wenn der Wind eine Plastiktüte über die Strasse weht, wird ein Mensch das angemessen erkennen und auch erkennen, dass keine grosse Gefahr besteht. KI hingegen muss explizit auf solche Fälle – und das heisst auch auf die unwahrscheinlichsten – trainiert werden.</p>



<p>Lernen und Können ist bis zu einem gewissen Grad algorithmierbar. Stufe eins eines Lernprozesses wäre, die Regeln zu erlernen und sie stur anzuwenden. Stufe zwei wäre die Anwendung der Regeln unter bestimmten Situationen. Tatsächliches Expertenwissen hingegen ist bis heute nicht algorithmierbar – und wird schliesslich auch vom Menschen<br>nicht recht verstanden. Tatsächliche Meister und Experten auf einem Gebiet würden es als «Gefühl» für eine Sache beschreiben, aus dem heraus sie die richtigen Entscheidungen treffen. Als Algorithmus ist das aber nicht abbildbar.</p>



<p>Während ein Mensch angeben kann, was er tut und warum er etwas tut, kann die künstliche Intelligenz das nicht. KI ist eine Black Box. Daher kann KI auch keine Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen. Auch wenn KI die komplizierten Berechnungen angeben kann, aufgrund derer sie eine Entscheidung getroffen hat, hat sie das nicht bewusst getan.</p>



<p><strong>KUNST UND KREATIVE LEISTUNGEN SIND BEI KI BEGRENZT</strong><br>Künstliche Intelligenz hat bedeutende Fortschritte darin erzielt, kreative Leistungen zu erbringen. Künstliche Intelligenz kann Kunst machen, Bilder generieren, Musik komponieren. Sie braucht dazu gar nicht einmal besonders fortgeschritten zu sein. Tatsächlich kann künstliche Intelligenz auf diesem Gebiet auch etwas «Neues» hervorbringen. Jedoch stellt sich die Frage, wie neu und innovativ KI-Kunst tatsächlich sein kann. Denn künstliche Intelligenz ist an sich nicht kreativ.</p>



<p>Was Kreativität ist und wie sie im menschlichen Gehirn hervorgebracht wird, ist ebenfalls noch nicht erschöpfend geklärt oder definiert. Bedeutende künstlerische Leistungen sind zudem nicht allein kreativ, vielmehr scheinen sie profund und tiefsinnig. Sie scheinen einem tiefen Weltverständnis und einem Weltempfinden einer Künstlerpersönlichkeit zu entspringen. Und die Mühen einer geistigen Geburt innerhalb eines geistigen Ringens scheint man ihnen anzumerken. Kunst assoziiert man damit, dass jemand etwas kann und dass jemand etwas will. Sie entstammt einer Anstrengung und hat das Charisma einer nicht alltäglichen Anstrengung. KI-Kunst hingegen kann nichts und will auch nichts. Sie weiss nichts von Kunst und vom tieferen Sinn von Kunst. Kreativität lässt sich – als spontane, jedoch sinnvolle Assoziation von Inhalten – bis zu einem gewissen Grad imitieren und modellieren. Tiefsinn ist jedoch wiederum eine Art von Weltwissen, das auch uns Menschen selbst mysteriös erscheint, geschweige denn, dass Menschen ein Programm dafür angeben könnten.</p>



<p><strong>QUANTENSPRÜNGE IN DER FORSCHUNG GEFRAGT</strong><br>Dieses sind einige der Grenzen, denen künstliche Intelligenz in ihrer heutigen Form anzunehmenderweise unterliegt. Damit künstliche Intelligenz tatsächlich kreativ oder tatsächlich «intelligent» sein kann, sind Quantensprünge in der Forschung – nicht zuletzt in der Hirnforschung – nötig. Die heutige künstliche Intelligenz beruht eher auf einem kontingenten Zusammentreffen von Faktoren – in dem Fall von Big Data und der heutigen hohen Rechenleistung von Computern. Vielleicht sind Intelligenzleistungen mehrheitlich keine grossartigen schaumgeborenen Ideen, sondern ein kontingentes Zusammenführen von Wissen oder Können, das bereitsteht.</p>



<p>Eine Mischung aus neuromophen Chips, gehirninspirierter Software, neuen Algorithmen und weiteren Ideen könnte schliesslich den Traum einer allgemeinen künstlichen Intelligenz möglich machen. Eine solche künstliche Intelligenz könnte dann sogar selbst solche kontingenten Zusammenführungen von Wissen veranlassen. Bis dahin scheint es aber noch Menschensache – und eine Sache der menschlichen Verantwortung –, die Entwicklung der künstlichen Intelligenz dementsprechend voranzutreiben.</p>



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<p><strong>ÜBER PULSCOM !</strong><br>Dieser Artikel wurde vom Redaktionsteam von PULSCOM ! verfasst. Die erfolgreiche Full-ServiceAgentur verfügt über Redaktorinnen und Redaktoren für journalistische Texte sowie Texte im Bereich PR wie Medienmitteilungen, Geschäftsberichte, Investor Relations, Websites, Newsletter, Social Media, Imagebroschüren, Mailings et cetera. PULSCOM ! ist spezialisiert auf ganzheitliche Marketingund Kommunikationsdienstleistungen mit Auftraggebern primär aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Als dynamische und innovative Cross-over-Agentur pflegt PULSCOM ! die Marken erfolgreicher Firmen und realisiert verkaufs- und imagefördernde Marketing-, Werbe-, und PR-Kampagnen. Zum Einsatz kommen sämtliche Werbeund Kommunikationsmittel in Print, TV und Internet.<br>Im Bereich der neuen Medien realisiert PULSCOM ! überzeugende Webauftritte und ist vor allem mit Kampagnen in den sozialen Medien seit Jahren an vorderster Front dabei. Dabei pflegt die Agentur über eigene Influencer*innen-Netzwerke. Auch für Optimierungen von bestehenden Websites und Onlineshops ist die Agentur prädestiniert. Eine besondere Stärke ist die Entwicklung und Programmierung individueller und innovativer Designs innerhalb bestehender Open-Source-Lösungen. Dank eines kompetenten Teams mit Fachexperten kann PULSCOM ! alle Dienstleistungen für Marketing und Kommunikation inhouse erbringen und alles aus einer Hand anbieten. Die Spezialisten arbeiten crossmedial. Aus Impulsen entstehen Ideen, Konzepte und integrierte Lösungen.</p>
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		<title>Fünf Stolpersteine der Digitalisierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2024 04:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[von Christian Iten Die Digitalisierung in Schweizer Unternehmen schreitet in grossen Schritten voran. Sie wurde durch die Corona-Pandemie beschleunigt. Doch wenn es um den langfristigen Nutzen von neuer Technologie geht, darf nichts überstürzt werden. Ein Überblick mit fünf gängigen Fehlern, die man unbedingt vermeiden muss, um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern. 1. NICHT VORAUSSCHAUEND [&#8230;]]]></description>
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<p>von Christian Iten</p>



<p><strong>Die Digitalisierung in Schweizer Unternehmen schreitet in grossen Schritten voran. Sie wurde durch </strong><strong>die Corona-Pandemie beschleunigt. Doch wenn es um den langfristigen Nutzen von neuer Technologie geht, </strong><strong>darf nichts überstürzt werden.</strong></p>



<p>Ein Überblick mit fünf gängigen Fehlern, die man unbedingt vermeiden muss, um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern.</p>



<p><strong>1. NICHT VORAUSSCHAUEND UND LANGFRISTIG PLANEN</strong><br>In vielen Unternehmen ist es höchste Zeit, die Digitalisierung von betrieblichen Prozessen voranzutreiben und zu verbessern. Allerdings wäre es völlig falsch, in überstürzte Eile zu verfallen. Es bedarf einer klaren Strategie und einer langfristigen Planung. Es ist von entscheidender Bedeutung, die Bedürfnisse des Unternehmens objektiv zu analysieren und<br>die entsprechenden Massnahmen festzulegen. Es braucht einen klaren Fahrplan, der befolgt werden muss, um die gesetzten Ziele zu erreichen: Wann braucht es welche Massnahmen und was sind die Auswirkungen? Werden die bestehenden Prozesse und Instrumente in einigen Monaten oder Jahren noch relevant sein? Welche gesetzlichen Vorgaben<br>gilt es zu beachten?</p>



<p><strong>2. EIGENE ZIELE UND BEDÜRFNISSE NICHT KLAR BENENNEN</strong><br>Massnahmen zur Förderung der Digitalisierung scheinen unausweichlich zu sein, aber die Unternehmen dürfen den Prozess nicht ohne klare Ziele in Angriff nehmen. Jeder Schritt muss durch echte Bedürfnisse motiviert und die entsprechenden Lösungen müssen passend und effektiv sein. Im Rahmen der Strategieentwicklung muss die Erreichbarkeit der Ziele geprüft werden. Die geplanten Massnahmen müssen sauber budgetiert werden und es muss auch definiert werden, welche Mitarbeitenden in welcher Form beteiligt sind. Die Ziele müssen quantifizierbar und messbar sein, um die Fortschritte erkennbar zu machen.</p>



<p><strong>3. DIE TEAMS NICHT EINBEZIEHEN UND AUSREICHEND AUSBILDEN</strong><br>Die Mitarbeitenden des Unternehmens sind direkt von der digitalen Transformation betroffen. Ihre Arbeitsmethoden und Werkzeuge verändern sich. Diese Umwälzungen können unangenehme Folgen haben. Einige Mitarbeitende sind eventuell mit den Veränderungen überfordert und beginnen sich, dagegen zu wehren. Die Auswirkungen auf das Unternehmen sind zahlreich. Die Produktivität nimmt ab, es passieren mehr Fehler, die Arbeitsatmosphäre verschlechtert sich und so weiter. Deshalb muss seitens der Unternehmensführung alles daran gesetzt werden, den Übergang zu erleichtern. Es braucht Informationen über die digitale Transformation mit Erläuterungen über ihre Notwendigkeit, die zu erreichenden Ziele und die eingesetzten Mittel. Die Mitarbeitenden müssen in der Anwendung der neuen Werkzeuge und Methoden geschult werden. Es braucht Tutorials, Webinare und Workshops. Die Mitarbeitenden müssen die Gründung für den Umbau verstehen. Es muss ihnen Gehör gegeben werden und ihre Vorschläge sind nach Möglichkeit in die Realisation einzubeziehen.</p>



<p><strong>4. VERNACHLÄSSIGUNG DER KUNDENBEZIEHUNG</strong><br>Digitalisierung kann im Kaufprozess eine Schlüsselrolle einnehmen, insbesondere durch die Automatisierung und Optimierung der Prozesse. Damit kann das Unternehmen auch den Bedürfnissen des Kunden besser gerecht werden. Dieser muss in den Mittelpunkt der digitalen Transformation gestellt werden, da auch er von den Veränderungen des<br>Unternehmens betroffen ist. Die eingesetzten Tools und Verfahren müssen eine zufriedenstellende Kundenerfahrung aufrechterhalten oder sogar verbessern, zum Beispiel durch die Bereitstellung zusätzlicher Dienstleistungen oder die Effizienz des Service. Es ist wichtig, die Erwartungen der Kunden immer wieder genau zu analysieren, um sicher zu gehen, dass die ergriffenen Digitalisierungsmassnahmen geeignet sind.</p>



<p><strong>5. DEN FAKTOR MENSCH AUSSER ACHT LASSEN</strong><br>Die Digitalisierung des Unternehmens kann nicht ohne den Menschen erfolgen. Zwar ist es unerlässlich, die besten Instrumente auszuwählen und wirksame Prozesse zu entwickeln, doch ist der Mensch nach wie vor der entscheidende Faktor. Ohne ihn besteht die Gefahr, dass die digitale Transformation scheitert. Es braucht die Zustimmung der Arbeitnehmenden und der Kunden. Die Technologie muss dem Menschen dienen – und nicht der Mensch der Technologie.</p>



<p><a href="http://www.pulscom.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WWW.PULSCOM.CH</a></p>



<p>ÜBER PULSCOM !<br>Dieser Artikel wurde vom Redaktionsteam von PULSCOM ! verfasst. Die erfolgreiche Full-ServiceAgentur verfügt über Redaktorinnen und Redaktoren für journalistische Texte sowie Texte im Bereich PR wie Medienmitteilungen, Geschäftsberichte, Investor Relations, Websites, Newsletter, Social Media, Imagebroschüren, Mailings et cetera.</p>



<p>PULSCOM ! ist spezialisiert auf ganzheitliche Marketing und Kommunikationsdienstleistungen mit Auftraggebern primär aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Als dynamische und innovative Cross-over-Agentur pflegt PULSCOM ! die Marken erfolgreicher Firmen und realisiert verkaufs- und imagefördernde Marketing-, Werbe-, und PR-Kampagnen. Zum Einsatz kommen sämtliche Werbe und Kommunikationsmittel in Print, TV und Internet.</p>



<p>Im Bereich der neuen Medien realisiert PULSCOM ! überzeugende Webauftritte und ist vor allem mit Kampagnen in den sozialen Medien seit Jahren an vorderster Front dabei. Dabei pflegt die Agentur über eigene Influencer*innen-Netzwerke. Auch für Optimierungen von bestehenden Websites und Onlineshops ist die Agentur prädestiniert. Eine besondere Stärke ist die Entwicklung und Programmierung individueller und innovativer Designs innerhalb bestehender Open-Source-Lösungen. Dank eines kompetenten Teams mit Fachexperten kann PULSCOM ! alle Dienstleistungen für Marketing und Kommunikation inhouse erbringen und alles aus einer Hand anbieten. Die Spezialisten arbeiten crossmedial. Aus Impulsen entstehen Ideen, Konzepte und integrierte Lösungen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2109008411-1024x576.jpg" alt="" data-id="23451" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2109008411-scaled.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=23451" class="wp-image-23451" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2109008411-1024x576.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2109008411-300x169.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2109008411-768x432.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2109008411-1536x864.jpg 1536w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2109008411-2048x1152.jpg 2048w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2109008411-696x392.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2109008411-1068x601.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2109008411-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2136788205-1024x576.jpg" alt="" data-id="23452" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2136788205-scaled.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=23452" class="wp-image-23452" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2136788205-1024x576.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2136788205-300x169.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2136788205-768x432.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2136788205-1536x864.jpg 1536w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2136788205-2048x1152.jpg 2048w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2136788205-696x392.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2136788205-1068x601.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2136788205-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2291020251-1024x683.jpg" alt="" data-id="23453" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2291020251-scaled.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=23453" class="wp-image-23453" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2291020251-1024x683.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2291020251-300x200.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2291020251-768x512.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2291020251-1536x1024.jpg 1536w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2291020251-2048x1366.jpg 2048w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2291020251-696x464.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2291020251-1068x712.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2024/04/shutterstock_2291020251-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul></figure>
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		<title>Neue Technologien für die Instandhaltung von Rohrleitungssystemen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 13:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Inliner-Sanierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Rohrleitungssystemen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Welt der Infrastrukturtechnik schreiten die Entwicklungen unaufhaltsam voran, um die Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit der Instandhaltung zu verbessern. Dieser Artikel taucht ein in die innovativen Technologien, die aktuell die Instandhaltung von Rohrleitungssystemen revolutionieren. Speziell wird die Inliner-Sanierung als ein Schlüsselbegriff vorgestellt, der in diesem Bereich für Aufsehen sorgt. Innovative Diagnosetools: Ein neuer Blick [&#8230;]]]></description>
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<p>In der Welt der Infrastrukturtechnik schreiten die Entwicklungen unaufhaltsam voran, um die Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit der Instandhaltung zu verbessern.</p>



<p>Dieser Artikel taucht ein in die innovativen Technologien, die aktuell die Instandhaltung von Rohrleitungssystemen revolutionieren. Speziell wird die Inliner-Sanierung als ein Schlüsselbegriff vorgestellt, der in diesem Bereich für Aufsehen sorgt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovative Diagnosetools: Ein neuer Blick ins Innere</h2>



<p>Die Welt der Instandhaltung hat durch innovative Diagnosetools eine revolutionäre Entwicklung erfahren. Diese Werkzeuge erlauben es uns, gleichsam wie mit „Röntgenaugen“, in das&nbsp;<a href="https://itskanal.ch/kanalservice/kanalsanierung/inliner" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Innere der Rohrleitungssysteme</span></a>&nbsp;zu blicken, ohne sie freilegen zu müssen.</p>



<p>Hochmoderne Technologien, wie endoskopische Kameras und fortschrittliche Sensoren, ermöglichen eine nie dagewesene Sichtbarkeit von internen Zuständen. Sie können kleinste Risse, Korrosion oder Ablagerungen detektieren, die früher unentdeckt geblieben wären. Diese präzisen Diagnosen sind unerlässlich, um gezielte Wartungsarbeiten zu planen und durchzuführen, wodurch Zeit, Kosten und Ressourcen eingespart werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Roboterassistierte Reparaturmethoden</h2>



<p>Die roboterassistierte Reparatur stellt eine innovative Entwicklung in der Wartung von Rohrleitungssystemen dar. Diese Roboter, oft ausgestattet mit modernster Technik, können in Rohre eindringen, um Inspektionen und Reparaturen mit einer Präzision durchzuführen, die manuell kaum zu erreichen wäre.</p>



<p>Besonders die Methode der Inliner-Sanierung, bei der ein Roboter einen speziellen Liner in das beschädigte Rohr einführt, der sich dort aushärtet und eine neue Schicht bildet, ist hervorzuheben. Diese Technik ist nicht nur effizient und zeitsparend, sondern sie minimiert auch die Störung des Umfelds und die Notwendigkeit umfangreicher Ausgrabungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intelligente Überwachungssysteme</h2>



<p>Mit der Einführung intelligenter Überwachungssysteme wird die Wartung von Rohrleitungssystemen in das digitale Zeitalter katapultiert. Diese Systeme, angetrieben durch&nbsp;<a href="https://www.boehme-weihs.de/de/q-blog/trends/industrie-4-0-so-klappt-die-instandhaltung-von-morgen-mit-iot-ar-und-ki-bereits-heute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">IoT-Technologie</span></a>, ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung der Infrastruktur in Echtzeit. Sensoren messen kritische Parameter wie Druck, Temperatur und Durchfluss und senden diese Daten zur Analyse, wodurch ein proaktives Wartungsmodell ermöglicht wird.</p>



<p>Anomalien können frühzeitig erkannt werden, oft bevor sie zu ernsthaften Problemen führen. Diese vorausschauende Wartungsstrategie kann die Lebensdauer von Rohrleitungssystemen erheblich verlängern und unerwartete Ausfälle vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit und Umweltschutz</h2>



<p>Die neuesten Technologien in der Rohrleitungswartung widmen sich nicht nur der Effizienz und Effektivität, sondern legen auch einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Verfahren wie die bereits erwähnte Inliner-Sanierung minimieren nicht nur die Umweltbelastung durch Reduzierung der Notwendigkeit grosser Baustellen, sondern sorgen auch dafür, dass bestehende Ressourcen besser genutzt und weniger Abfall produziert wird. Die Nutzung langlebiger Materialien und die Implementierung ressourcenschonender Reparaturmethoden tragen dazu bei, die Umweltbelastung zu minimieren und die ökologische Nachhaltigkeit zu fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Fortschritte in der Technologie bieten beeindruckende Möglichkeiten zur Instandhaltung und Sanierung von Rohrleitungssystemen. Durch innovative Diagnosetools, roboterassistierte Reparaturen, intelligente Überwachung und einen verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit wird die Branche nachhaltig transformiert.</p>



<p>Diese Entwicklungen versprechen nicht nur eine effizientere und effektivere Instandhaltung, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zum Umweltschutz und zur Langlebigkeit unserer Infrastrukturen. Die Inliner-Sanierung als Beispiel zeigt, wie durch intelligente Technologien die Herausforderungen von heute und morgen bewältigt werden können.</p>
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		<title>Die Digitalisierung der europäischen Stromnetze &#8211; eine umsetzbare Herausforderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Highlight]]></category>
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					<description><![CDATA[Technologische Lösungen der Avantgarde &#8211; wie die von Gridspertise entwickelten &#8211; werden bei der zukünftigen digitalen Gestaltung der europäischen Verteilungsnetze und der Unterstützung der Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Im kommenden Jahrzehnt wird die Anwendung digitaler Technologien für Stromnetze in Europa eine schnelle Beschleunigung erfahren. Infolge der geopolitischen Situation sind die Dekarbonisierung des Stromerzeugungssektors wie [&#8230;]]]></description>
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<p><em>Technologische Lösungen der Avantgarde </em><em>&#8211; wie die von Gridspertise entwickelten </em><em>&#8211; werden bei der zukünftigen digitalen Gestaltung der europäischen Verteilungsnetze und der Unterstützung der Energiewende eine wichtige Rolle spielen.</em></p>



<p>Im kommenden Jahrzehnt wird die Anwendung digitaler Technologien für Stromnetze in Europa eine schnelle Beschleunigung erfahren. Infolge der geopolitischen Situation sind die Dekarbonisierung des Stromerzeugungssektors wie auch die Erhöhung des Gesamteffizienz des Energiesystems noch dringlicher, auch durch die Hinzunahme neuer flexibler Energiequellen und Investitionen in intelligente digitale Netze. Nun legt ein neuer Aktionsplan zur „Digitalisierung des Energiesystems”, der von der Europäischen Kommission im Oktober[1]&nbsp; vorgestellt wurde, eine langfristige Strategie für Investitionen und koordinierte europäische Maßnahmen zur vollständigen digitalen Umgestaltung des Energiesystems fest.</p>



<p>Die Europäische Kommission sieht ein schnelles Wachstum der erneuerbaren Energien zur Erreichung der Klimaziele und Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland vor. Das Ziel, die Treibhausgasemissionen um 55 % zu senken und bis 2030 einen Anteil von 45 % erneuerbarer Energien zu erreichen, erfordert unter anderem, dass bis 2027 auf den Dächern aller gewerblichen und öffentlichen Gebäude und bis 2029 auf allen neuen Wohngebäuden Sonnenkollektoren installiert werden. Außerdem müssen in den nächsten fünf Jahren über 10 Millionen Wärmepumpen installiert und bis 2030 30 Millionen Verbrennungsfahrzeuge durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. All dies erfordert jedoch eine betriebsbereite und zukunftssichere Energieinfrastruktur[2].</p>



<p><strong>Die europäischen Netze erfordern einen technologischen Wandel</strong><br>Die jetzigen Stromnetze wurden größtenteils vor Jahrzehnten in einem völlig anderen technischen Kontext gestaltet und eingerichtet, so dass sie nicht für einen solch radikalen Wandel geeignet sind. Etwa ein Drittel der europäischen Netze ist über 40 Jahre alt, und bis 2030 könnte mehr als die Hälfte davon sogar noch älter sein[3]. Es ist zwar unmöglich, die Stromnetze zu überholen, aber sie können mit digitalen Technologien aufgerüstet werden, um sie auf die dezentrale und intermittierende Erzeugung aus erneuerbaren Quellen, die steigende Stromnachfrage aus dem Verkehr und anderen Sektoren sowie auf die Gewährleistung der Energieeffizienz auf allen Ebenen vorzubereiten. Aus diesem Grund erwartet die Europäische Kommission zwischen 2020 und 2030 Investitionen in Höhe von 584 Mrd. EUR in das europäische Stromnetz, davon ein Großteil (170 Mrd. EUR) in die Digitalisierung[4].</p>



<p>Der neu eingeführte europäische Plan sieht als Schwerpunkte mehrere Aktionslinien[5] vor, wie die Förderung der Konnektivität, der Interoperabilität und des sicheren Austauschs von Energiedaten, die Intensivierung von Investitionen in das intelligente Stromnetz und die Nutzung der digitalen Dienste, um die Verbraucher an der Energiewende zu beteiligen. &nbsp;</p>



<p>Eine der wichtigsten Maßnahmen ist das Erstellen eines koordinierten europäischen Rahmenwerks für den Austausch und die Nutzung von Energiedaten bis 2024, das die Teilnahme neuer Energieakteure am Großhandelsmarkt ermöglichen und den Ausbau flexibler Erzeugungskapazitäten erleichtern soll. Dieses Rahmenwerk wird durch die Schaffung eines „digitalen Zwillings” des europäischen Stromnetzes unterstützt, also eines virtuellen Modells, das die Effizienz und Intelligenz des Verteilernetzes steigert und den Datenaustausch zwischen den Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern[6] erweitert und verbessert. Des Weiteren sind ständige Investitionen in die Instrumente zur Beobachtung und Kontrolle des Netzes, in die Infrastruktur- und Netzplanung, in Simulationswerkzeuge, in das aktive Systemmanagement und in die Prognosenerstellung erforderlich.&nbsp;</p>



<p>Viele dieser Bereiche werden die Verteilnetzbetreiber (VNB) einbeziehen, insbesondere die Schaffung des digitalen Zwillings, die vom Europäischen Netz der Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) und der VNB (EU DSO Entity &#8211; EUDE) koordiniert werden soll. Die Kommission sieht neue Investitionen der Verteilnetzbetreiber vor und will sie durch das Rahmenprogramm Horizont Europa und andere Instrumente[7] unterstützen.</p>



<p><strong>Ein zuverlässiger Partner für europäische VNB, der End-to-End-Lösungen für die digitale Transformation der Stromnetze bietet</strong><br>Gridspertise wurde 2021 gegründet, um innovative und nachhaltige Lösungen für die Transformation der Stromnetze anzubieten, und ist bereit, die europäischen VNB auf dem Weg zu diesem neuen Szenarium zu begleiten. Das Technologieunternehmen baut auf der 20-jährigen Erfahrung seiner Muttergesellschaft Enel im Bereich der intelligenten Stromnetze auf, die in Italien und Spanien als Erste in Europa landesweit intelligente Zähler einführte, damit auch weltweit zu den Ersten gehörte und heute 75,9 Millionen Anschlusspunkte in acht verschiedenen Ländern und mehr als 2,3 Millionen km Stromnetze aufweisen kann. Dank der italienischen Wurzeln des Konzerns Enel und seiner langen Geschichte in Spanien und anderen europäischen Ländern ist Gridpsertise bereits ein zuverlässiger Partner für die Digitalisierung der Verteilungsnetze in Europa.</p>



<p>Der vor kurzem unterzeichnete Vertrag zwischen Enel und dem privaten Kapitalbeteiligungsfonds CVC Capital Partners, der den Erwerb einer 50-prozentigen Beteiligung an Gridspertise vorsieht, wird es dem Unternehmen ermöglichen, sein Geschäft und sein Lösungsportfolio noch weiter auszubauen.</p>



<p><strong><a href="https://www.gridspertise.com/solutions/smart-metering-devices" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Intelligente Zählerlösungen</a></strong> sind der erste Schritt zur Digitalisierung des Stromnetzes und bieten Vorteile für alle Beteiligten im energetischen Ökosystem: VNB, Endkunden, Regulierungsbehörden und Strommarktbetreiber.</p>



<p>Sie erlauben den VNB nämlich, die Stromnachfrage durch die Überwachung von Daten in Echtzeit effektiv zu steuern und gleichzeitig die Abrechnung und den Geldeinzug zu optimieren. Außerdem unterstützen die Lösungen die Rolle des Kunden bei der Energiewende, indem sie das Bewusstsein für den Energieverbrauch erhöhen, die Integration dezentraler erneuerbarer Energien erleichtern und nachhaltigere Verhaltensweisen sowie Kosteneinsparungen ermöglichen. Innovative Datendienste, Anwendungen, Energiemanagement- und Demand-Response-Systeme bergen ein großes ungenutztes Potenzial für Energienutzer. Um diese Entwicklungen zu unterstützen, wird die Kommission die bestehende Task Force für intelligente Netze wieder offiziell einsetzen. </p>



<p>Gridspertise gehört seit Anfang der 2000er Jahre zu den Pionieren in der Entwicklung von intelligenten Zählern und hat allein in Europa über 40 Millionen Geräte installiert, die meisten davon in Italien und Spanien. Das Unternehmen stellt nicht nur Technologie bereit, sondern bietet fernablesbare End-to-End-Zähler, die von Gridspertise und ausgewählten Partnern entwickelt wurden, Head End- und Zählerdatenmanagement-Systeme sowie Dienstleistungen zur Unterstützung des gesamten Prozesses.</p>



<p>Mit seinem großen Erfahrungsschatz an Lösungen, die auf dem Protokoll Power Line Communication (PLC) basieren, erweitert Gridspertise sein Portfolio um interoperable Hybridgeräte auf der Grundlage der G3-PLC-Standards, die sowohl PLC- als auch Hochfrequenztechnologie in einer einzigen Lösung vereinen und automatisch das beste verfügbare Netz auswählen, damit alle möglichen Störungen wie Funkinterferenzen, Abschirmung durch Gebäude und Vegetation oder elektrisches Rauschen im Netz gemeistert werden können. Aus diesem Grund ist Gridpsertise kürzlich der G3-PLC Alliance beigetreten, einer führenden Industriegruppe für Powerline-Kommunikation in Smart-Grid-Anwendungen.</p>



<p>Gridspertise hat für das <strong>automatisierte Netzmanagement</strong> das Gerät <a href="https://www.gridspertise.com/solutions/qed" target="_blank" rel="noreferrer noopener">QEd &#8211; Quantum Edge® device</a>. Diese digitale Plattform für Unterstationen erlaubt den VNB, wichtige Netzfunktionen direkt an der Schnittstelle auszuführen, wichtige Netzautomatisierungsfunktionen durch anpassbare Anwendungen zu virtualisieren und die Anzahl der Geräte in sekundären Unterstationen zu reduzieren. Diese revolutionäre Lösung trägt auch dazu bei, die Stabilität des Netzes zu gewährleisten und gleichzeitig die Erzeugung aus dezentralen Energiequellen und die wachsende Energienachfrage zu verwalten. Darüber hinaus können mit der Zeit neue Anwendungen implementiert werden &#8211; eine wichtige Voraussetzung in dem sich entwickelnden, offenen technologischen Kontext, der im Aktionsplan der EU vorgesehen ist. QEd ermöglicht dank seiner eingebetteten fortschrittlichen Algorithmen außerdem auch die Analyse der Netzqualität zur Ermittlung der Dienstgüte.</p>



<p>Mit seinem Ansatz <a href="https://www.gridspertise.com/solutions" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digital Asset and Vegetation Intelligence</a> leistete Gridspertise auch Pionierarbeit im Technologiebereich der digitalen Zwillinge im Stromnetz. Die Lösung nutzt ein virtuelles Abbild der gesamten Strominfrastruktur und der sie umgebenden Umgebung, das durch die Erfassung und Verarbeitung von Laserscanner-, Foto- und Sensordaten erzeugt wird, und ermöglicht die frühzeitige Identifizierung von Vegetation und anderen Elementen, die das Verteilernetz beeinträchtigen können, sowie die Durchführung einer vorausschauenden Wartung durch die Erkennung von Anlagen und KI-basierten Anomalien. Das System ist ein wichtiges Instrument zur Verbesserung der Servicequalität und zur Optimierung der Betriebs- und Wartungskosten sowie der Sicherheit der Außendienstmitarbeiter, da es den Bedarf an Bedienern vor Ort reduziert. Allein in Europa werden derzeit rund 210.000 km Netze in Italien, Spanien und Rumänien mit diesem System überwacht, was 63 % des gesamten Netzausbaus in diesen drei Ländern entspricht.</p>



<p>Schliesslich bietet Gridspertise auch <strong>digitale Technologien und Dienstleistungen an, die den Betrieb vor Ort</strong> <strong>verbessern</strong> und sicherer gestalten können, wie z. B. die Lösung <a href="https://www.gridspertise.com/solutions" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Enhanced Workforce</a> &#8211; ein digitales Instrumentarium mit einer Reihe von Anwendungen, die auf Augmented und Virtual Reality sowie künstlicher Intelligenz basieren und die Schulung der Mitarbeiter und eine sichere und schnelle Reaktion im Falle von Umweltkatastrophen ermöglichen sollen. Diese Anwendungen bieten den VNB mehrere Vorteile, z. B. die Verringerung des Zeitaufwands und der Transportkosten, die bei Überprüfungen vor Ort entstehen. Sie verbessern die Fähigkeit, unter extremen Bedingungen einzugreifen, indem sie beispielsweise ein Stromnetz in erweiterter Realität auf die Außenwelt projizieren und den Betreibern auf diese Weise erlauben, die Topologie des Netzes, die wichtigsten Daten und den aktuellen Status seiner Elemente zu visualisieren, selbst wenn das Netz aufgrund seiner Struktur oder aufgrund von Katastrophenereignissen nicht direkt sichtbar ist. Enhanced Workforce Solutions wurden in Italien &#8211; wo sie jährlich Einsparungen von mindestens 8 Millionen Euro erbringen &#8211; und in Spanien umfassend eingesetzt. </p>



<p><strong>Präsentation neuer Lösungen auf der Enlit Europe</strong><br>Gridspertise stellt digitale End-to-End-Plattformen für die Messung, das Netzmanagement und den Feldbetrieb sowie die Beratung von VNB bei ihren Investitionsentscheidungen bereit und trägt damit zur Umwandlung von Netzen in nachhaltige und zuverlässige Smart Grids bei. Sein weltweites Netzwerk mit Innovationslabors ermöglicht es dem Unternehmen, seine Produkte und Dienstleistungen ständig zu verbessern und zu erweitern und sich an veränderte Marktszenarien anzupassen. Es bietet ein vielfältiges und flexibles Angebot an Lösungen, die auf die Bedürfnisse der verschiedenen Betreiber, Regionen und Märkte zugeschnitten werden können. Das Unternehmen liefert heute seine Technologien, die auf einem bedeutenden Portfolio an geistigem Eigentum beruhen und sich in der Praxis bewährt haben, an Dutzende von VBN unterschiedlicher Größe und in verschiedenen Ländern.</p>



<p>Vom 29. November bis zum 1. Dezember präsentierte Gridspertise auf der Enlit 2022, einer der größten europäischen Events für die Energiewelt, diese und andere innovative Lösungen und Geräte. Sie teilte sich den Stand 12.1.F110 mit Enel Grids, dem auf Stromverteilungsnetze spezialisierten Geschäftsbereich von Enel und nutzte die Gelegenheit, sich an einer gemeinsamen Aktion mit Technologieunternehmen, Stromnetzbetreibern, politischen Entscheidungsträgern, Regulierungsbehörden und Endverbrauchern zu beteiligen, um die digitale und elektrische Zukunft Europas zu beschleunigen.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>[1] European Commission: “Digitalising the energy system – EU Action plan”. 18 October 2022. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560</a></p>



<p>[2] European Commission: “Digitalising the energy system – EU Action plan”. 18 October 2022. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560</a>. Page 1.</p>



<p>[3] Monitor Deloitte, EDSO, Eurelectric: Connecting the dots: Distribution grid investment to power the energy transition. January 2021. <a href="https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/ch/Documents/energy-resources/deloitte-ch-en-eurelectric-connecting-the-dots-study.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/ch/Documents/energy-resources/deloitte-ch-en-eurelectric-connecting-the-dots-study.pdf</a>. Page 19.</p>



<p>[4] European Commission: “Digitalising the energy system – EU Action plan”. 18 October 2022. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560</a>. Page 1.</p>



<p>[5] European Commission: “Digitalising the energy system – EU Action plan”. 18 October 2022. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560</a>. Page 2.</p>



<p>[6] European Commission: “Digitalising the energy system – EU Action plan”. 18 October 2022. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560</a>. Pages 7-8, 21.</p>



<p>[7] European Commission: “Digitalising the energy system – EU Action plan”. 18 October 2022. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A52022DC0552&amp;qid=1666369684560</a>. Page 7.</p>
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		<title>Aargau: Der Hub für Digitalisierungs-Events</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[«citelligent 2021: Lösungen für die Stadt von morgen»: Smart-City-Projekte standen im Zentrum dieser Fachtagung, die zum zweiten Mal in Lenzburg durchgeführt wurde, erstmals nicht nur virtuell, sondern real auf Schloss Lenzburg und erneut mit dem Hightech Zentrum Aargau als Co-Organisator, gemeinsam mit der Stadt Lenzburg und dem Beratungsunternehmen savisio AG. Die Unterstützung von KMU-Innovationsprojekten ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>«citelligent 2021: Lösungen für die Stadt von morgen»: Smart-City-Projekte standen im Zentrum dieser Fachtagung, die zum zweiten Mal in Lenzburg durchgeführt wurde, erstmals nicht nur virtuell, sondern real auf Schloss Lenzburg und erneut mit dem Hightech Zentrum Aargau als Co-Organisator, gemeinsam mit der Stadt Lenzburg und dem Beratungsunternehmen savisio AG.</strong></p>



<p>Die Unterstützung von KMU-Innovationsprojekten ist die zentrale Mission der Hightech Zentrum Aargau AG (HTZ) in Brugg. Der HTZSchwerpunkt Energietechnologien und Ressourceneffizienz unter Leitung von Dr. Peter Morf engagiert sich auch 2021 – zusätzlich zum Kerngeschäft der Innovationsförderung von KMU – bei einer Reihe von Digitalisierungs-Foren (siehe Box). Bei der citelligent 2021 war das HTZ von Beginn an in die Organisation und Durchführung involviert. Während Monaten haben Arbeitsgruppen aus Forschung und Industrie Lösungen für Problemstellungen von Städten und Gemeinden entwickelt. Die nun präsentierten Lösungsansätze betreffen fünf Themenblöcke: Energie und Umwelt, Bezahlsysteme, Infrastruktur, Gesellschaftspolitik sowie Gesundheitswesen. Nachfolgend ein Überblick über sechs Projekte aus dem grössten Bereich, Energie und Umwelt, der von Peter Morf geleitet wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/HTZ-Morf-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-22377" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/HTZ-Morf-1024x683.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/HTZ-Morf-300x200.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/HTZ-Morf-768x512.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/HTZ-Morf-696x464.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/HTZ-Morf-1068x712.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/HTZ-Morf-630x420.jpg 630w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/HTZ-Morf.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mitorganisator: Dr. Peter Morf, Leiter des Schwerpunkts Energietechnologien und
Ressourceneffizient, Hightech Zentrum Aargau.</figcaption></figure>



<p><strong>NETTO-NULL-SZENARIEN FÜR DIE SCHWEIZ</strong><br>Wie lässt sich dieses Ziel erreichen? Dr. Gianfranco Guidati vom Energy Science Center der ETH Zürich war Leiter des Programms JASM (Joint Activity Scenarios and Modelling). Dort flossen die Resultate der Simulationen und Modelle bezüglich des Energiesystems der Schweiz ein. Guidati gab einen Überblick, wie die Dekarbonisierung und der Umbau des Energiesystems erreicht werden können. Erforderlich und realisierbar sind Aktionen auf allen Ebenen. Privatpersonen können sich beim Zubau von Photovoltaik und dem Wechsel der Heizungssysteme engagieren. Übergeordnet müssten Gemeinden, Kantone und der Bund aktiv werden und unter anderem den gesetzlichen Rahmen anpassen – beispielsweise wenn es darum geht, auf Bundesebene den Preis für CO2 festzulegen. Auch der Ausbau der Speicherseen muss national koordiniert werden. Die Geothermie muss auf kantonaler oder Gemeindeebene vorangetrieben werden.</p>



<p><strong>ABFALLBEWIRTSCHAFTUNG MORGEN</strong><br>WiSort ist ein Startup der ETH Zürich mit Beteiligung von Absolventen des Politecnico di Milano. Dr. Ermes Zamboni, CEO des Jungunternehmens, brachte auch gleich den Prototypen der von WiSort entwickelten Abfallsortiermaschine mit. Das Ziel ist es, mit dieser Maschine Stoffe dezentral zu trennen, um sie danach einer gesonderten Nutzung zuzuführen. Zusätzlich könnten Daten zur Entstehung der Abfallströme zu vorgelagerten Effizienzmassnahmen führen. Bis 2023 will WiSort eine marktreife Maschine entwickelt haben. Parallel dazu wollen Zamboni und sein Team ihr Waste- Management-System weiterentwickeln.</p>



<p><strong>ZEV ALS CHANCE FÜR EVU</strong><br>Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ist eine schweizerische Konstruktion, um Solarstrom in einem Nutzerkreis direkt zu konsumieren. Damit in einem ZEV untersucht werden kann, welche Kosten resultieren und welche Einsparungen möglich sind, müssen die jeweiligen Stromverbräuche für Intervalle von jeweils 15 Minuten ermittelt werden. Dann kann der mögliche Solarertrag je nach Dachfläche und -geometrie auf den Verbrauch abgestimmt werden. An der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW wurde unter der Leitung von Prof. Stefan Roth, Dozent für Erneuerbare Energien am Institut für Biomasse und Ressourceneffizienz, gemeinsam mit der SWL Energie AG Lenzburg ein Tool entwickelt. Damit lassen sich Energieflüsse und Kosten erheben. Auch kann zum Beispiel der Einsatz einer Batterie getestet werden. Für viele Energieversorgungsunternehmen (EVU) könnte ein solches Werkzeug interessant sein, um ihre Angebote im Bereich ZEV zu optimieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="837" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-Grögler1-1024x837.jpg" alt="" class="wp-image-22378" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-Grögler1-1024x837.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-Grögler1-300x245.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-Grögler1-768x628.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-Grögler1-696x569.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-Grögler1-1068x873.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-Grögler1-514x420.jpg 514w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-Grögler1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mitorganisator: Dr. Dominik Grögler, Partner der savisio AG, Zürich.</figcaption></figure>



<p><strong>STROMMARKTÖFFNUNG – UND DANACH?</strong><br>Das Aarauer Unternehmen Virtual Global Trading AG erstellt zusammen mit der SWL Energie AG eine Plattform, welche den Stromhandel von morgen realisieren soll. Diese Plattform soll es den Nachbarn einer grossen Solaranlage ermöglichen, direkt von dieser Anlage Strom zu beziehen, falls Überschüsse anfallen. Zusätzlich möchte die Virtual Global Trading auf dieser Plattform für die jeweiligen Kunden des EVU zusätzliche Dienstleistungen anbieten, welche derzeit noch entwickelt werden.</p>



<p><strong>LÄSTIGE GERÜCHE</strong><br>Als Betriebsleiter des Abwasserverbandes Lenzburg ist Roman M. Bieri auch mit der Klärung der kommunalen Abwässer betraut. Das Gesetz schreibt vor, auch «lästige » Geruchseinflüsse von der Bevölkerung fernzuhalten. Was heisst «lästig»? Zur Beantwortung dieser Frage wählte der Abwasserverband einen innovativen Ansatz. Damit die Bevölkerung sehen kann, dass die Kläranlage permanent läuft und nicht nur dann, wenn sie Geruchsemissionen ausströmt, wurden Geruchssensoren installiert. Solche sind im Bereich der WC-Automation üblich. Das Prinzip: Sprühen, wenn Gerüche auftreten. Diese Daten werden konstant erhoben und werden der Bevölkerung via Web-Applikation zur Verfügung gestellt. Dieses Instrument könnte zur Einsicht beitragen, dass die Kläranlage die meiste Zeit funktioniert, ohne dass «lästige» Gerüche verbreitet werden.</p>



<p><strong>IN DER REGION</strong><br>Gemeinsam mit dem Kanton Aargau hat die SWL Lenzburg eine Studie in Auftrag gegeben, welche erste Erkenntnisse zur geothermischen Nutzung des Untergrundes im Raum Lenzburg geliefert hatte. In der Folge hat das Unternehmen Geneva Earth Resources mit vorliegenden Daten zum Untergrund, bezogen von Nagra, Swisstopo und anderen, eine 3D-Karte zur<br>Abschätzung der Geothermiepotentiale erstellt. Diese Potentiale wurden mit dem möglichen Verbrauch an der Oberfläche verglichen. Laut Dirk Friedmann, Leiter Vertrieb der SWL, könnte es in Lenzburg interessantes Geothermie-Nutzungspotential geben. In einer nächsten Phase sollen konkrete Umsetzungspläne angefertigt werden.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="915" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-WiSo1-1024x915.jpg" alt="" class="wp-image-22379" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-WiSo1-1024x915.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-WiSo1-300x268.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-WiSo1-768x686.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-WiSo1-696x622.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-WiSo1-1068x954.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-WiSo1-470x420.jpg 470w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/citelligent-WiSo1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Innovatives Waste Management:
Ermes Zamboni (links) und Nikhil Prakash vom Startup WiSort.</figcaption></figure>



<p><strong>WIE WEITER MIT DEN PROJEKTEN?</strong><br>Es gehört zu den citelligent-Grundsätzen, dass die anvisierten Lösungen umsetzbar und auf andere Städte oder Gemeinden übertragbar sind. Zudem sollen die Ergebnisse nach dem «Open Source»-Prinzip frei verfügbar sein. Einige der Projekte werden von den involvierten Unternehmen weiterentwickelt. Bei anderen Vorhaben will die savisio AG selber eine treibende Kraft für die Weiterentwicklung sein.</p>



<p><strong>AARGAUER DIGITALISIERUNGS-EVENTS</strong><br>Digitalisierung und Energie gehören zu jenen Themen, die im Mittelpunkt von Schwerpunktprojekten stehen, welche das Hightech Zentrum Aargau (HTZ) allein oder gemeinsam mit Partnerorganisationen durchführt. Auch Corona-bedingt kam es im laufenden Jahr im Spätsommer zu einer Ballung von Events: Anfang September gingen die Open Farming Hackdays im Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Gränichen über die Bühne. Digitale Lösungen für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft standen im Zentrum jener zweitägigen Veranstaltung. Die Open Farming Hackdays – eine nationale Veranstaltung – werden auch 2022 wieder auf dem Programm stehen. Auf die Fachtagung «citelligent 2021» im Schloss Lenzburg folgten Ende September 2021 die Energy Data Hackdays. Dieser zweitägige «Hackathon» wurde vom HTZ bereits zum dritten Mal – und wiederum erfolgreich – am HTZ-Sitz in Brugg durchgeführt.<br>Links: <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.hightechzentrum.ch" target="_blank">www.hightechzentrum.ch</a> | <a rel="noreferrer noopener" href="http://citelligent.ch" target="_blank">citelligent.ch</a></p>



<p><strong>CITELLIGENT 2022 BEREITS GESETZT</strong><br>Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen Hand, von Forschungsinstituten und der Privatwirtschaft nahmen an der citelligent 2021 teil. Die Organisatoren zeigten sich mit der ersten physischen citelligent zufrieden. «Durch die heterogene und interdisziplinäre Teilnehmerschaft sind wir unserem Ziel, Städten und Gemeinden auf ihrem Weg zur Smart City konkrete Hilfestellungen anzubieten, ein weiteres Stück nähergekommen», sagt Dr. Dominik Grögler, Partner der savisio AG. Das Format sei auf Anklang gestossen. Die thematische Breite sei bereichernd, aber auch herausfordernd gewesen. «Für die citelligent 2022 am 15. September 2022 werden wir uns jedoch auf weniger Projekte fokussieren, damit diese mehr Raum erhalten», ergänzt Grögler. Eine strengere Selektion werde mit dazu beitragen, das Niveau der Projektqualität und der Präsentationen noch anzuheben.</p>
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