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	<title>Aus- und Weiterbildung &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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	<title>Aus- und Weiterbildung &#8211; energieRUNDSCHAU</title>
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		<title>Innovation im Zentrum der RNA-Therapien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 06:55:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[SEF-Growth]]></category>
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<p>Auf dem Weg zu einem entscheidenden Durchbruch bei der Behandlung von Krankheiten: HAYA Therapeutics hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung von Patientinnen und Patienten zu revolutionieren. Dabei setzt das Unternehmen auf RNA, die aus dem sogenannten «Dark Genom» stammen und heute als RNA des regulatorischen Genoms gelten. Der innovative Ansatz des Start-ups erregte die Aufmerksamkeit des US-amerikanischen Pharmakonzerns Eli Lilly. Mit der Unterstützung von Innosuisse nutzt des Jungunternehmen diese Dynamik, um seine Technologie international bekannt zu machen, die Behandlung bestimmter Krankheiten zu modifizieren und gleichzeitig die Lebensdauer zu verlängern.</p>



<p>Dank der Fortschritte in Medizin und Technologie leben wir heute deutlich länger. Die wichtigsten altersbedingten chronischen Krankheiten wie Herzinsuffizienz, bösartige solide Tumore und idiopathische Lungenfibrose stellen jedoch weiterhin Probleme dar, die Millionen von Patienten weltweit betreffen. HAYA Therapeutics entwickelt Therapien der nächsten Generation. «Die derzeit verfügbaren Therapien konzentrieren sich oft auf ein einziges Ziel oder ein einziges Symptom. Es gelingt nicht immer, die Ursachen der Krankheiten zu behandeln», so Samir Ounzain, CEO und Mitbegründer von HAYA Therapeutics.</p>



<p>Das 2019 gegründete Unternehmen aus Lausanne hat eine innovative Plattform entwickelt. Sie ist in der Lage, bisher unbekannte RNA, die an verschiedenen Krankheiten beteiligt sind, zu identifizieren und mit nukleinsäurebasierten Therapien zu behandeln. «Während sich die Pharmaindustrie geraume Zeit auf Proteine oder proteincodierende RNA konzentriert hat, entwickeln wir einen therapeutischen Ansatz, der auf lange, nichtcodierende RNA abzielt, das heisst RNA, die keine Proteine codieren», erklärt Daniel Blessing, CTO und Mitbegründer von HAYA Therapeutics. «Diese RNA spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulierung wesentlicher Zellprozesse. Sie können jedoch die Funktion und die Reaktion der Zellen auf Veränderungen beeinflussen. Unser einzigartiger Ansatz nutzt die hohe Gewebespezifität dieser RNA und ihre regulatorischen biologischen Funktionen, um kranke Zellen umzuprogrammieren und sie in einen gesunden Zustand zurückzuführen.»</p>



<p>Eine innovative Technologie, die es ermöglichen könnte, Menschen mit seltenen, häufigen oder chronischen Krankheiten zu behandeln, indem sie das Fortschreiten verlangsamt oder sogar stoppt und die Symptome lindert. «Unsere Aufgabe besteht darin, das gesunde Altern zu fördern und die Lebensdauer zu verlängern», ergänzt Daniel Blessing.</p>



<p><strong>Eine vielversprechende Technologie</strong></p>



<p>HAYA Therapeutics hat kürzlich mit dem US-amerikanischen Pharmakonzern Eli Lilly eine mehrjährige Vereinbarung über insgesamt eine Milliarde US-Dollar abgeschlossen, in deren Rahmen die Entwicklung von Adipositas-Medikamenten im präklinischen Stadium unterstützt werden soll. Eine echte Bestätigung für die Firma HAYA Therapeutics und ihre Forschung. «Diese Zusammenarbeit zählt zu den ersten grossen Partnerschaften im Bereich der nichtkodierenden RNA», betont Samir Ounzain. «Wir haben einen entscheidenden Meilenstein erreicht, der unsere Fortschritte in den letzten Jahren in diesem Bereich veranschaulicht.»</p>



<p>Diese Fortschritte und die Bestätigung der erzielten Ergebnisse wären ohne die Hilfe von Innosuisse nicht möglich gewesen. «Wir fanden die Unterstützung von Innosuisse überaus wertvoll», so Daniel Blessing. Seiner Ansicht nach war sie entscheidend dafür, dass die Technologie von HAYA Therapeutics auf internationaler Ebene gefördert werden konnte. Samir Ounzain schliesst sich dieser Aussage an: «Das Start-up-Coaching hat uns geholfen, von einem rein forschungsorientierten Ansatz loszukommen und unternehmerisch und kaufmännisch zu denken. Darüber hinaus erleichtern die Förderangebote von Innosuisse sowohl die Kontaktaufnahme mit potenziellen Investoren und Partnern als auch die Finanzierung innovativer Projekte, die wahrscheinlich als zu riskant oder zu teuer beurteilt worden wären.»</p>



<p><strong>Klinische Studien in Sicht</strong></p>



<p>Diese vielversprechende Technologie soll in naher Zukunft mit klinischen Tests abgeschlossen werden. «Ziel ist es, unseren Hauptkandidaten, einen antifibrotischen Wirkstoff, so weiterzuentwickeln, dass er erstmals am Menschen eingesetzt werden kann», erklärt Daniel Blessing. Studien, die zu einer ersten Behandlung von Herzfibrose führen sollen. «Dieser Schritt sollte nicht nur das Potenzial unserer Plattform bestätigen, sondern HAYA Therapeutics auch in ein Unternehmen mit klinischen Studien verwandeln», fährt der CTO fort.</p>



<p>Gleichzeitig baut das Unternehmen sein Produktportfolio weiter aus und erkundet neue therapeutische Ziele, um noch mehr Krankheiten zu behandeln.</p>
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		<title>Energiesektor digitalisiert sich weiter – für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 07:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Energiesektor befindet sich voll im Prozess der Digitalisierung. Experten erwarten schon in wenigen Jahren eine Revolution des Sektors mit enormen Chancen. Durch die permanente Weiterentwicklung der Gesellschaft ist dieser Schritt unverzichtbar, denn die derzeit noch primär genutzte dezentrale Energieerzeugung ist immer wieder von Überlastungen bedroht. Es kommen grosse Herausforderungen auf den Sektor zu, die [&#8230;]]]></description>
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<p>Der Energiesektor befindet sich voll im Prozess der Digitalisierung. Experten erwarten schon in wenigen Jahren eine Revolution des Sektors mit enormen Chancen. Durch die permanente Weiterentwicklung der Gesellschaft ist dieser Schritt unverzichtbar, denn die derzeit noch primär genutzte dezentrale Energieerzeugung ist immer wieder von Überlastungen bedroht. Es kommen grosse Herausforderungen auf den Sektor zu, die jedoch auch sehr viel Benefit versprechen.</p>



<p><strong>Digitale Gesellschaft – die Ansprüche der Menschen hat sich verändert<br></strong>Die Notwendigkeit der Energiewende basiert auch auf den veränderten Ansprüchen innerhalb der Gesellschaft. Nicht nur in der Wirtschaft spielt Digitalisierung eine wichtige Rolle, sondern auch in Sektoren wie dem Bildungswesen und im Privatbereich. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Thema eLearning!</p>



<p>Mit <a href="https://plus.afs-akademie.org/">plus.afs-akademie.org</a> wurde jüngst ein Streamingdienst vorgestellt, dessen Aufgabe nicht das Privatvergnügen ist. Hier geht es um eine innovative digitale Form der Aus- und Weiterbildung, die sich an Menschen aus dem Marketingbereich richtet. Um solche Angebote effizient nutzen zu können, braucht es funktionierende und natürlich nachhaltige Energien. Und genau darauf zielt die Digitalisierung des Energiesektors ab.</p>



<p><strong>Datenverarbeitung im Fokus der Energiewirtschaft – warum dieser Ansatz so wichtig ist<br></strong>Prognosen sehen einen starken <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/267974/umfrage/prognose-zum-weltweit-generierten-datenvolumen/">Anstieg der verfügbaren Datenmengen weltweit</a> voraus und auch im Bereich Energie spielt dieses Thema bei der Digitalisierung eine Hauptrolle. Dabei geht es darum, das Management dieser Daten durch Smart Metering, Einspeisung und Netzbetrieb zu bündeln und zu managen. Am Ende müssen automatische Prozesse für mehr Schnelligkeit und Effizienz bei der Datenverwaltung führen. Nur so kann es Energieunternehmen gelingen, die Bedürfnisse der Nutzer einerseits zu analysieren und die Angebote andererseits auf diese anzupassen.</p>



<p>Strom verändert sich in der digitalen Welt nicht. Die grössten Wandlungen sind bei den Vertriebswegen und bei den Ansprüchen der Kunden zu finden. Der Stromempfänger ist heute kein reiner Abnehmer mehr, sondern hat gewisse Bedürfnisse. Er setzt auf personalisierte und direkt zur Verfügung stehende Produkte. Für den Vertrieb der Stromunternehmen bedeutet diese Veränderung, dass die digitale Kundeninteraktion gesteigert werden muss.</p>



<p>Heute reicht das Energie-Callcenter nicht mehr aus. Es braucht zusätzliche Multichannel-Plattformen im Internet, bestehend aus direkter Kommunikation, Self-Services und auch künstlichen Intelligenzen (z.B. Chatbots).</p>



<p><strong>Risiken der Digitalisierung in der Energiewirtschaft – wie Unternehmen Cyberattacken vorbeugen müssen<br></strong>Der digitale Wandel bringt auch seine Schattenseiten mit sich. Ein grosses Problem sind <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energieversorger-hackerangriff-trifft-enercity-haerter-als-gedacht-zahlungsverkehr-eingeschraenkt/28793532.html">Cyberattacken auf Energieversorger</a>, die im schlimmsten Fall das komplette Versorgungssystem gefährden können. Wie ernst die Situation ist, zeigte sich zum Jahresbeginn 2021. Damals war Europa ernsthaft von einem Blackout bedroht, ausgehend von einer Störung im südlichen Teil des Kontinents. Innerhalb kürzester Zeit reduzierte sich nicht nur die Frequenz, sondern auch die Erzeugerleistung. Für Aussenstehende wirken solche Geschehnisse oft marginal. Energieversorger aber wissen, dass schon eine Veränderung um wenige Hertz (bei der Frequenz) einen kontinentalen Blackout zur Folge haben kann.</p>



<p>Generell steigt die Anzahl an Cyberattacken an, nicht nur auf den Energiesektor bezogen. Mit der beschleunigten Digitalisierung wird den Kriminellen ein Einfallstor geschaffen. Für die Energieversorger heisst es, auch in diesem Bereich schneller und effizienter zu werden. Bedrohungen des Stromnetzwerks sind Bedrohungen der Bevölkerung!</p>



<p><strong>Der Computer als Energiemanager der Zukunft<br></strong>Für einen funktionierenden Stromsektor braucht es eine zuverlässige digitale <a href="https://www.energierundschau.ch/category/loesungen/">Lösung</a> mit Mehrwert. Daran arbeiten Unternehmen derzeit händeringend. Dabei geht es nicht nur um Marketing und Vertrieb, sondern auch um eine intelligente Verteilung von Energien. Das Ziel ist eine Flexibilisierung, um die vorhandenen Energiemengen effizient einzusetzen. Noch heute geht viel Strom verloren, weil er an Orten vorhanden ist, wo er nicht gebraucht wird.</p>



<p>Die Installation sogenannter Smart Meter sorgt dafür, dass innerhalb eines Haushaltes oder Geschäftsbetriebes genaue Analysen über den Stromverbrauch möglich sind. Die Ergebnisse gelangen zum Energieversorger und dieser wiederum kann sich gezielt an den Verbraucher wenden, um ihm Energiesparmöglichkeiten aufzuzeigen.</p>



<p>Auch bei der Stromverteilung ist die Digitalisierung als wichtiger Fortschritt zu sehen. Entsprechende Lösungen können mithilfe von dezentralen Erzeugungsanlagen Verbraucher und Netzwerk so miteinander koppeln, dass nachhaltiger Strom immer dort eingespeist wird, wo er gerade nötig ist. Auf diese Weise lässt sich eine zukunftssichere Energieversorgung etablieren. Langfristig ist es so erreichbar, dass Photovoltaik- oder Windanlagen nicht mehr abgeregelt werden müssen. Somit ist mehr Ökostrom im Stromnetz verfügbar!</p>



<p><strong>Fazit: Die Zukunft des Stromsektors ist eindeutig digital<br></strong>Grosse Rechenzentren sind die Lösung der Zukunft. Ob es hier um Themen wie Verkehr, Industrie oder die Energieversorgung geht, in sämtlichen Branchen sind Computer das Mass aller Dinge. Im Herzen der Rechenzentren werden gewaltige Infrastrukturen geschaffen, um cloudbasierte Lösungen zu entwickeln und die Steuerung über Energieerzeugungsanlagen zu koordinieren.</p>



<p><strong>Ein Manko:</strong> Die Rechenzentren selbst gelten als grösster Energiefresser in Europa, nutzen etwa 50 Milliarden kWh an Strom/Jahr. Auch hier sind Innovationen nötig, um die Energiewende dank Digitalisierung voranzutreiben. Mit modernen Konzepten lassen sich Kühlleistungen regulieren, ausserdem ist es denkbar, die Abwärme von Rechenzentren zur Heizung von Gebäuden einzusetzen.</p>



<p><strong>Abschliessend bleibt zu sagen:</strong> Es gibt noch viel Arbeitsbedarf im digitalen Energiesektor, vor allem in Sachen Schutz. Die optimierte Verschmelzung von Software, Hardware und menschlichem Know-how unterstützt dabei, bestmögliche Lösungen zu finden und so langfristig einen nachhaltigeren und digitalen Energiemarkt aufzubauen.</p>
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		<title>Society 5.0 – Risiken und Bedrohungen einer zukünftigen Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 09:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus der Entwicklung der Menschheit ergibt sich konsequenterweise die Transformation der Gesellschaftsformen, beginnend mit der Gesellschaft der Jäger und Sammler (Gesellschaft 1.0), gefolgt von der Agrargesellschaft (Gesellschaft 2.0), hin zur Industriegesellschaft (Gesellschaft 3.0) und schliesslich der Informationsgesellschaft (Gesellschaft 4.0). Der nächste Schritt den wir gehen werden, führt hin zur sogenannten Super-Smart-Gesellschaft (Society 5.0). Das Konzept [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Aus der Entwicklung der Menschheit ergibt sich konsequenterweise die Transformation der Gesellschaftsformen, beginnend mit der Gesellschaft der Jäger und Sammler (Gesellschaft 1.0), gefolgt von der Agrargesellschaft (Gesellschaft 2.0), hin zur Industriegesellschaft (Gesellschaft 3.0) und schliesslich der Informationsgesellschaft (Gesellschaft 4.0). Der nächste Schritt den wir gehen werden, führt hin zur sogenannten Super-Smart-Gesellschaft (Society 5.0). Das Konzept der Gesellschaft 5.0 wurde erstmals im 5. Wissenschafts- und Technologie-Grundlagenplan (2016-2020) der japanischen Regierung als eine zukünftige Gesellschaftsform vorgeschlagen, die Japan anstreben sollte.</strong></p>



<p>Die Gesellschaft 5.0 zielt darauf ab, Lösungen für die unterschiedlichen sozialen Herausforderungen zu finden, die sich unter anderem auf Grund von Demographie, technologischer Innovationen und eben auch dem Bemühen um die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit ergeben. Dabei sollen Innovationen beispielsweise aus den Bereichen Internet der Dinge, Robotik, Künstliche Intelligenz (KI) und Big Data in alle Branchen sowie sozialen Aktivitäten integriert werden, und zwar immer als „Human Centric“ Ansatz. Statt einer Zukunft, die von KI und Algorithmen kontrolliert und überwacht wird, soll die Technologie genutzt werden, um eine auf den Menschen ausgerichtete Gesellschaft zu schaffen, in welcher jeder und jede Einzelne ein aktives und erfülltes Leben führen kann. Offensichtlich ist, dass durch den massiven Einsatz neuer Technologien sich verstärkt Sicherheitsprobleme ergeben werden – nicht nur beispielsweise durch Cyber-Attacken unberechenbarer Despoten, sondern auch den Machthunger von einzelnen Hyper-Milliardären oder Konzernen.</p>



<p>Jede Phase der gesellschaftlichen Entwicklung hat in Bezug auf die Sicherheit ihre Eigenheiten und Spezialisierungen. In der aktuellen Forschung ist klar, dass der Schwerpunkt bei der Betrachtung von Sicherheitsfragen nicht nur auf technologischen Aspekten liegen kann. Der Mensch als Individuum, in der Gruppe sowie in der Gesellschaft muss aus einer anderen Perspektive betrachtet werden und im Sinne des Human-Centric Ansatzes ins Zentrum von Sicherheitsbetrachtungen gestellt werden. Vor diesem Hintergrund hat das Forschungsteam am iimt ein neues Konzept entwickelt: Smart Sovereignty. Dieses zielt darauf ab, die Machtposition weg von Regierungen und insbesondere auch Großunternehmen zu verlagern und die Individuen direkt und indirekt zu befähigen, den Wandel durch neue Organisationen, zu kontrollieren und anzuführen. Dies wiederrum öffnet die Türen für weitere interdisziplinäre Forschung.</p>



<p>iimt – Kompetenzzentrum im Bereich Management der Technologie</p>



<p>Das iimt ist ein Kompetenzzentrum im Bereich Management der Technologie und bietet nicht nur innovative Forschung, sondern seit mehr als 25 Jahren exzellente Weiterbildung an. Es entwickelt zukünftige «Game-Changer», welche einen entscheidenden Einfluss auf die Gesellschaft haben, technologiegetriebenen Herausforderungen begegnen und Lösungen für zukünftige Problemstellungen in einem globalen Geschäftsumfeld liefern. Das iimt bietet ein inspirierendes Umfeld für exzellente Weiterbildung und Spitzenforschung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-23114" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-1024x768.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-300x225.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-768x576.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-1536x1151.jpg 1536w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-2048x1535.jpg 2048w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-80x60.jpg 80w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-265x198.jpg 265w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-696x522.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-1068x801.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2023/01/iimt1-560x420.jpg 560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>© Stéphane Schmutz / STEMUTZ.COm</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Wir beraten Sie gerne und würden uns freuen, Sie am iimt zu begrüssen.</p>



<p><a href="http://www.iimt.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.iimt.ch</a></p>
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		<title>UNSERE VERSORGUNGSSICHERHEIT DER ZUKUNFT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 12:22:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[HERAUSFORDERUNGEN UND WICHTIGE WEICHENSTELLUNGEN Die heutige Stromversorgung stellt elektrische Energie rund um die Uhr und in genügender Menge, Leistung und Qualität bereit. Versorgungssicherheit beim Strom ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Diese bedingt einerseits genügend Energieproduktion und -verfügbarkeit zu jedem Zeitpunkt, andererseits auch ein genügend gut ausgebautes und betriebenes Stromnetz. Eine zu 100Prozent erneuerbare Stromversorgung ist vor [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>HERAUSFORDERUNGEN UND WICHTIGE WEICHENSTELLUNGEN</strong></p>



<p><strong>Die heutige Stromversorgung stellt elektrische Energie rund um die Uhr und in genügender Menge, Leistung und Qualität bereit. Versorgungssicherheit beim Strom ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Diese bedingt einerseits genügend Energieproduktion und -verfügbarkeit zu jedem Zeitpunkt, andererseits auch ein genügend gut ausgebautes und betriebenes Stromnetz. Eine zu 100Prozent erneuerbare Stromversorgung ist vor allem aus Sicht der Wahrung der Versorgungssicherheit eine grosse Herausforderung. Gleichzeitig werden die Märkte in Europa und in der Schweiz liberalisiert, begleitet von einer strengen Regulierung des Netzbereiches mit Kostenkontrolle und Effizienzvorgaben. Und schliesslich verändert sich auch die Verbrauchsseite radikal. Der Verkehr wird elektrifiziert und die fossilen Heizungen werden durch mit Strom betriebene Wärmepumpen ersetzt</strong></p>



<p>Die bisherige Stromproduktion aus Kohlekraftwerken ist stark CO2-belastet. In den letzten Jahren wurden daher erdgasbasierte Kraftwerke favorisiert. Hierbei hat man sich in Mittel und OstEuropa in eine starke Abhängigkeit von Russland begeben. Die politische und wirtschaftliche Dimension wurde nun mit der Ukrainekrise deutlich. Die zukünftige Stromversorgung basiert auf stochastischer Einspeisung von Sonne, Wind und Wasser. Versorgungssicherheit lässt sich entweder durch Überkapazitäten oder Energiespeicherung gewährleisten. Die Stromeinspeisung durch Photovoltaik wird an sonnenreichen Stunden eine Leistung aufweisen, die fünfmal grösser sein wird als der gleichzeitige schweizerische Strombedarf. Es ist anzunehmen, dass die kurzfristige Energiespeicherung Tag – Nacht über Batteriespeicher und Verbrauchssteuerung erfolgt. Wesentlich aufwändiger wird der saisonale Ausgleich von Angebot und Nachfrage sein. Der Weg der Stromspeicherung über synthetische flüssige oder gasförmige Energieträger ist zwar aufwändig und verlustreich. Hohe Umwandlungsverluste lassen sich allerdings angesichts des enormen Angebots an günstiger regenerativer Energie in Europa oder anderen sonnenreichen Regionen der Welt durch zusätzliche Energiegewinnung kompensieren. Im Gleichschritt mit der Umstellung der Stromerzeugung auf regenerative Energieträger werden sich neue Endenergieträger und neue Technologien, wie Brennstoffzellen, Elektrolyseure und Wasserstoffspeicher etablieren. Die Energietransport- und -verteilsysteme werden stärker zusammenwachsen (Konvergenz). Ein gut ausgebautes transeuropäisches Stromnetz, welches die Verschachtelung der stochastischen Produktion ermöglicht, hilft den Bedarf an Energiespeichern so klein wie möglich zu halten.</p>



<p><strong>NETZE</strong></p>



<p>Zwar wurde die Stromübertragung bereits im 19. Jahrhundert entwickelt, aber erst mit dem Zusammenschluss zum europäischen Verbundnetz ab Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die heutige Versorgungssicherheit möglich. Dabei übernimmt das europäische Höchstspannungsnetz das Rückgrat des Stromsystems. Aufwendiger in Erstellung und Betrieb ist aber die Verteilung der Energie bis zum einzelnen Haushalt. Das Verteilnetz lässt sich mit dem weitverästelten Adernetz in unserem Körper vergleichen, von der Aorta bis hin zu den Kapillaren, welche jede einzelne Zelle dauernd mit genügend Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Das Stromnetz besteht aus Spannungsumformern, Schaltanlagen, Frei- und Kabelleitungen. Über 200’000Kilometer Länge misst das gesamte Leitungsnetz in der Schweiz. Netzanlagen sind kostenintensiv. Sie können über eine mittlere Lebensdauer von rund 40Jahren genutzt werden. Heute werden dauernd Teile des Netzes erneuert, verstärkt und ausgebaut. Dabei muss der Netzbetreiber sich auf den Bedarf der nächsten 40Jahre ausrichten. Doch wie sieht dieser Bedarf aus? Die neuen dezentralen Produktionsanlagen, aber auch neue Anwendungen wie die Elektromobilität beanspruchen eine Leistung aus dem Netz, die um Faktoren höher ist als der heutige Leistungsbedarf. Auch die Stromflüsse ändern sich, was die Spannung aus ihrem Normbereich bringen kann. Mit dem Wechsel von zentraler, steuerbarer Produktion hin zu mehr dezentraler, nicht steuerbarer Produktion kann nicht mehr gewährleistet werden, dass der Strom dann produziert wird, wenn er benötigt wird. Das bedeutet, dass vermehrt der Verbrauch an die Verfügbarkeit der Stromproduktion, aber auch an die Netzverfügbarkeit angepasst werden muss. «Smart Grid» ist das Schlagwort, das die Lösung schaffen soll. Dabei sind es nicht primär die Netze, die intelligenter werden müssen, sondern vor allem die Verbraucher. Die Netzbetreiber müssen bei den Kunden vermehrt Akzeptanz für die Steuerung ihrer Anwendungen schaffen. REGULIERUNG Getrieben durch die europaweit voranschreitende Liberalisierung des Strommarktes wird der Netzbetreiber, ausgerechnet in dieser Zeit, in der eine sichere Stromversorgung zur grössten technischen und gesellschaftlichen Herausforderung erwächst, durch zusätzliche neue gesetzliche Vorgaben und Pflichten in seinen Handlungsfreiräumen eingeschränkt. Die mehrheitlich in öffentlicher Hand befindlichen Stromversorgungsunternehmen müssen den Netzbetrieb buchhalterisch und informatorisch trennen von übrigen Tätigkeiten. Die Netzbetreiber sind in der Pflicht, ein sicheres und leistungsfähiges Netz bereitzustellen, und dies mit minimalem Kostenaufwand. Dazu rapportiert der Netzbetreiber jährlich der eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) seine Kosten und Tarife und Kennzahlen zur Versorgungsqualität. Weitere Pflichten des Netzbetreibers resultieren aus der Energiestrategie 2050, darunter beispielsweise die Ermöglichung von Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch, die Abnahme und Vergütung von überschüssigem PV-Strom oder die Einführung von intelligenten Mess- und Steuersystemen.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="497" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/10/aaa2-1024x497.png" alt="" class="wp-image-23023" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/10/aaa2-1024x497.png 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/10/aaa2-300x146.png 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/10/aaa2-768x373.png 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/10/aaa2-696x338.png 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/10/aaa2-1068x518.png 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/10/aaa2-866x420.png 866w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/10/aaa2.png 1511w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>RESUMÉE</strong></p>



<p>Diese impulsgebenden Ausführungen machen deutlich, dass die Stromversorgung vor den grössten Herausforderungen steht. Um das Ziel einer sicheren und erneuerbaren Stromversorgung zu erreichen, braucht es fähige und innovative Fachleute in allen Bereichen:</p>



<p>• im technischen Bereich für Planung, Bau und Betrieb von neuen erneuerbaren Produktionsanlagen, Speicheranlagen und Verteilnetze,</p>



<p>• im wirtschaftlichen Bereich, zur optimierten Bewirtschaftung der Anlagen für nachhaltige und effiziente Mittelverwendung, Aufbau zielführender Geschäftsmodelle,</p>



<p>• im Bereich der Abläufe und der Digitalisierung, wenn es darum geht, regulatorische Vorgaben nicht nur zu erfüllen, sondern innovative Ideen umzusetzen, so dass die Kunden mit ihrer Zustimmung in ein intelligentes Steuer- und Regelsystem eingebunden werden können und so die Versorgungssicherheit in einer erneuerbaren Stromversorgung der Zukunft mit gewährleisten können.</p>



<p><strong>MAS IN ENERGIEWIRTSCHAFT</strong></p>



<p>Der MAS in Energiewirtschaft der Fachhochschule Graubünden ist seit 12 Jahren eine etablierte Grösse in der schweizerischen Weiterbildungsland­schaft der Versorgungsindustrie und ist bei angehenden Führungskräften sehr beliebt. Er bietet ein anspruchsvolles Curriculum über alle oben genannten Bereiche. Mit Expertinnen und Experten – wie die beiden Autoren dieses Artikels &#8211; aus Praxis und Forschung werden die technischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekte des Energie­systems vertieft. Der Fokus liegt dabei auf der Schweiz, wobei der internationale Bezug ebenfalls sichergestellt wird, da die Energiemärkte letztlich global funktionieren.</p>



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		<title>New Work – Arbeitswelt der Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2022 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die schrittweise Aufhebung der bestehenden Corona-Massnahmen zeigt: Die Pandemie neigt sich dem Ende entgegen – Zeit, eine neue Ära nach COVID-19 einzuläuten und die neue Normalität zu gestalten. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen sich nichtssehnlicher als eine Normalisierung ihres Arbeitsalltags und den Schritt zurück an den Arbeitsplatz, andere bevorzugen weiterhin das Arbeiten in den eigenen [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Die schrittweise Aufhebung der bestehenden Corona-Massnahmen zeigt: Die Pandemie neigt sich dem Ende entgegen – Zeit, eine neue Ära nach COVID-19 einzuläuten und die neue Normalität zu gestalten. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen sich nichts<br>sehnlicher als eine Normalisierung ihres Arbeitsalltags und den Schritt zurück an den Arbeitsplatz, andere bevorzugen weiterhin das Arbeiten in den eigenen vier Wänden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Weichen für die Zukunft zu stellen und die Vorstellung einer neuen Zukunft in aktives Handeln umzuwandeln. Doch wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus?</strong></p>



<p>COVID-19 hat die Wichtigkeit der Informations-und Kommunikationstechnologie aufgezeigt und der digitalen<br>Transformation einen Schub verliehen. Während mehrerer Lockdowns mussten Mitarbeitende ihre Tätigkeiten virtuell erledigen, sich remote mit Team-Kollegen austauschen und Geschäftstermine online wahrnehmen. In unglaublicher Geschwindigkeit wurden digitale Lösungen für die<br>Erledigung der Aufgaben gefunden und erfolgreich umgesetzt, zeitgleich wurden jedoch auch Grenzen erkannt – nicht nur von der technologischen, sondern auch von der soziokulturellen Seite. In einem digitalen Raum fällt das physische Miteinander – die Gespräche an der Kaffeemaschine, der Schwatz im Fahrstuhl oder der Austausch am Mittagstisch – weg, was im Umkehrschluss negative Auswirkungen auf die soziale Neugier, das Hervorbringen neuer kreativer Ideen und Innovationen und die Stärkung sozialer Bindungen hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/06/Crowd-iimt-2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-22824" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/06/Crowd-iimt-2-1024x768.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/06/Crowd-iimt-2-300x225.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/06/Crowd-iimt-2-768x576.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/06/Crowd-iimt-2-80x60.jpg 80w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/06/Crowd-iimt-2-265x198.jpg 265w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/06/Crowd-iimt-2-696x522.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/06/Crowd-iimt-2-1068x801.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/06/Crowd-iimt-2-560x420.jpg 560w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2022/06/Crowd-iimt-2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Obwohl die Flexibilität, die wegfallende Reisezeit, die Kosten- und Zeitersparnis, das Gefühl einer optimalen Work-Life-Balance sowie die höhere Produktivität zu den Vorzügen der Telearbeit gehören, müssen die Wünsche aller berücksichtigt werden. Es gilt nun, die Mitarbeitenden für mehrwertschaffende kreative Tätigkeiten und den sozialen Austausch wieder physisch am Arbeitsplatz zusammenzubringen, diesen für individuelle Aufgaben jedoch die Flexibilität der Telearbeit zu ermöglichen. Dieser Spagat muss in jedem Unternehmen geschafft werden, damit der Mehrwert des Arbeitsplatzes und die Home- Office-Vorzüge optimal kombiniert werden können. Dabei ist von zentraler Wichtigkeit, dass Teams (virtuell wie real) optimal miteinander harmonieren und Rollen sowie Aufgaben entsprechend definiert und weiterentwickelt werden. Die Mitarbeitenden müssen, unabhängig von ihrem Arbeitsort, mit ins Boot geholt und in sämtliche Prozesse miteinbezogen werden. Im Zentrum jedes unternehmerischen Wandels stehen somit der Mensch und die Mitarbeiterzufriedenheit.</p>



<p><strong>Flexibel – massgeschneidert – persönlich</strong><br>Das iimt bietet eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Leadership, Mitarbeiterführung, Soft Skills, Teams, Diversität und Inklusion, Innovation, Strategie, künstliche Intelligenz und Prozessoptimierung an. So lassen sich neue innovative Denkweisen aneignen, sei dies durch gezielte Fachkurse oder in einem kompletten Lehrgang wie einem Executive CAS, Executive Diploma oder Executive MBA. Das Institut, welches Bestandteil der Universität Fribourg ist, bietet nicht nur die Möglichkeit, ein Studium nach Mass zu absolvieren, sondern unterstützt die Studierenden ebenfalls bei der Festigung und Steigerung ihrer Marktfähigkeit. Um den Teilnehmenden gleichermassen fundiertes Wissen und praktische Erfahrungen zu vermitteln und einen qualitativ hochwertigen Wissenstransfer zu gewährleisten, arbeitet das iimt eng mit Partnern und Experten aus der Industrie und international renommierten Hochschulen, Firmen und Verbänden zusammen. Studierende haben somit die Gelegenheit, sich mit Business-Experten weltweit zu vernetzen und das persönliche internationale Netzwerk an wichtigen Kontakten zu erweitern.</p>



<p>Investieren Sie noch heute in Ihre Zukunft. Wir beraten Sie gerne und würden uns freuen, Sie am iimt begrüssen zu dürfen.</p>



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		<title>Post-COVID – Leben und Arbeiten in einer neuen Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch sind wir mittendrin in der aktuellen Pandemie, ein Blick über den eigenen Tellerrand tut jedoch not, um unsere Vorstellung einer neuen Zukunft in aktives Handeln umzuwandeln. Denn zukünftig wird vieles anders. Strategische, technische, organisatorische wie auch soziale Veränderungen waren schon immer ein fester Bestandteil des täglichen Berufslebens. Die Frage die sich nun jedoch stellt, [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Noch sind wir mittendrin in der aktuellen Pandemie, ein Blick über den eigenen Tellerrand tut jedoch not, um unsere Vorstellung einer neuen Zukunft in aktives Handeln umzuwandeln. Denn zukünftig wird vieles anders.</strong></p>



<p>Strategische, technische, organisatorische wie auch soziale Veränderungen waren schon immer ein fester Bestandteil des täglichen Berufslebens. Die Frage die sich nun jedoch stellt, ist wie die neue Normalität nach COVID-19 aussieht. Neue und innovative Geschäftsmodelle, optimierte Wertschöpfungsprozesse wie auch agile Strukturen und digitale Transformationen sind mehr denn je gefordert. Den veränderten Kundenbedürfnissen sowie den neuen Anforderungen des Marktes muss Rechnung getragen werden. Nur wer sich einer neuen Normalität stellt, wird in komplexen Märkten bestehen. Transformation hat somit einen zentralen Stellenwert erhalten, und ist zwingend notwendig um die Weichen für die Zukunft – die Post-COVID-Phase – eines Unternehmens zu stellen. Unternehmen sämtlicher Branchen und Grössen müssen sich jedoch bewusst sein, dass Veränderungsprozesse nur dann erfolgreich sind, wenn sie von allen getragen werden. Mitarbeitende mussten während Phasen des Lockdowns ihre Komfortzone verlassen, hier gilt es nun die passenden Formen der Zusammenarbeit zu finden, sei dies virtuell im Home Office oder vor Ort in den Geschäftsräumen (Stichwort: New Work). Die Mitarbeitenden müssen, unabhängig von Ihrem Arbeitsort oder -pensum mit ins Boot geholt und in sämtliche Prozesse mit einbezogen werden. Im Zentrum jedes unternehmerischen Wandels steht somit der Mensch. Führungskräfte sind mehr denn je gefordert, Klarheit für ihre Mitarbeitenden zu schaffen und in Umbruchzeiten den Lead zu übernehmen (Stichwort: Post- Covid-Leadership). Es ist von zentraler Wichtigkeit, dass Teams (virtuell wie real) optimal miteinander harmonieren und Rollen sowie Aufgaben entsprechend definiert und weiterentwickelt werden. Dies setzt eine Unternehmenskultur voraus, welche die notwendigen Instrumente und kreativen Freiräume zur Verfügung stellt, um die Stärken jedes einzelnen optimal einzusetzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/Crowd-iimt-2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-22393" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/Crowd-iimt-2-1024x768.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/Crowd-iimt-2-300x225.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/Crowd-iimt-2-768x576.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/Crowd-iimt-2-80x60.jpg 80w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/Crowd-iimt-2-265x198.jpg 265w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/Crowd-iimt-2-696x522.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/Crowd-iimt-2-1068x801.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/Crowd-iimt-2-560x420.jpg 560w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/Crowd-iimt-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Basierend auf Konzepten und Ergebnissen der aktuellen Forschung wissen wir, dass Transformationsprozesse nur Früchte tragen, wenn alle Beteiligten ihren Teil zur erfolgreichen Umsetzung beitragen. Das setzt den Willen und die Fähigkeit der Beteiligten voraus, sich weiterzuentwickeln.<br>Dabei gilt es nicht nur eine kundenorientierte Haltung einzunehmen oder in Wertschöpfungsdenken zu agieren, sondern jeglicher Veränderung mit Motivation, Kreativität und dem nötigen Wissen zu begegnen. Jede Transformation ist geprägt von Anpassungen an Anforderungsprofile der Mitarbeitenden. Diese müssen sich fortlaufend neue Kompetenzen aneignen, um wirtschaftliche Veränderungen und Zusammenhänge zu erkennen und akute Herausforderungen zeitlich und qualitativ optimal zu meistern. Entscheidend ist Erfahrung, theoretisches und praktisches Wissen aber auch Sozialkompetenz zum richtigen Zeitpunkt adäquat einzusetzen, um den Erfolg einer Veränderung zu garantieren. Fehlen diese Voraussetzungen, müssen die entsprechenden Lücken schleunigst geschlossen werden. Eine Weiterbildung, welche massgeschneidert auf die jeweiligen persönlichen Bedürfnisse eingeht, ist unumgänglich. Mitarbeitende können mit einer persönlichen Fortbildung jedoch nicht nur aktuelle Veränderungsprozesse vorantreiben und mitgestalten, sondern investieren zeitgleich in ihren zukünftigen Karrierefahrplan.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/iimt-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-22394" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/iimt-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/iimt-1-300x200.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/iimt-1-768x512.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/iimt-1-696x464.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/iimt-1-1068x712.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/iimt-1-630x420.jpg 630w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2021/11/iimt-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>© Stéphane Schmutz / STEMUTZ.COM</figcaption></figure>



<p><strong>FLEXIBEL, MASSGESCHNEIDERT UND PERSÖNLICH</strong><br>Das iimt bietet eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeit an, um diese Lücken zu schliessen, bestehendes Wissen aufzufrischen, oder sich neue innovative Denkweisen anzueignen. Sei dies durch gezielte Fachkurse oder in einem kompletten Lehrgang wie einem Executive CAS, Executive Diploma oder Executive MBA. Das iimt bietet alle Möglichkeiten. Das Institut, welches Bestandteil der Universität Freiburg ist, bietet nicht nur die Möglichkeit ein Studium nach Mass zu absolvieren, sondern unterstützt die Studierenden ebenfalls ihre Marktfähigkeit zu festigen und zu steigern. Um den Teilnehmenden gleichermassen fundiertes Wissen und praktische Erfahrungen zu vermitteln und einen qualitativ hochwertigen Wissenstransfer zu gewährleisten, arbeitet das iimt eng mit Partnern und Experten aus der Industrie und international renommierten Hochschulen, Firmen und Verbänden zusammen. Studierende haben somit die Gelegenheit sich mit Business Experten weltweit zu vernetzen, und das persönliche internationale Netzwerk an wichtigen Kontakten zu erweitern.</p>



<p>Investieren Sie noch heute in Ihre Zukunft. Wir beraten Sie gerne und würden uns freuen, Sie am iimt begrüssen zu dürfen.</p>



<p>KONTAKT<br>iimt<br>Universität Fribourg<br>Bd de Pérolles 90<br>CH-1700 Fribourg<br>iimt@unifr.ch<br><a href="http://www.iimt.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.iimt.ch</a></p>
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		<title>Jobverlust in Krisenzeiten: Tipps für die Stellensuche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 05:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Jobverlust ist schwierig – emotional und wirtschaftlich. In einer Krisenzeit wie der aktuellen noch viel mehr. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sorgen für Unsicherheit. Nach einer Kündigung fällt es daher vielen schwer, positiv in die berufliche Zukunft zu blicken. Zerrin Azeri, Associate Director beim Personaldienstleister Robert Half in Zürich, gibt Tipps, wie die Jobsuche [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Ein Jobverlust ist schwierig – emotional und wirtschaftlich. In einer Krisenzeit wie der aktuellen noch viel mehr. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sorgen für Unsicherheit. Nach einer Kündigung fällt es daher vielen schwer, positiv in die berufliche Zukunft zu blicken. Zerrin Azeri, Associate Director beim Personaldienstleister Robert Half in Zürich, gibt Tipps, wie die Jobsuche auch in schwierigen Zeiten gelingt.</strong></p>



<p><strong>Selbst wenn die Kündigung plötzlich kommt, in den meisten Fällen bleiben den Arbeitnehmern noch einige Tage oder Wochen im Unternehmen. Wie sollten sie sich in dieser Situation am besten verhalten?&nbsp;<br></strong>«Auch wenn es schwerfallen mag, sollten gekündigte Arbeitnehmer die verbleibende Zeit nutzen, um sich professionell zu verabschieden. Das heisst, dass Projekte so übergeben werden, dass andere sie gut fortführen können und dass man gegenüber Vorgesetzten und Kollegen freundlich bleibt. Selbst wenn die Kündigung bereits vollzogen ist, sollte man einen positiven Eindruck hinterlassen. Im besten Fall vermitteln Kollegen dann Kontakte, die zu einem neuen Job führen. Oder es besteht die Chance auf eine Wiedereinstellung, wenn die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie überstanden sind.»</p>



<p><strong>Von vielen Job-Coaches hört man den Rat, die Kündigung auch als Chance zu sehen. Was halten Sie davon?<br></strong>«Für einen betroffenen Arbeitnehmer hat eine Kündigung erst einmal wenig Positives und es überwiegt schnell das Gefühl einer geringen Wertschätzung der eigenen Arbeit oder sogar der eigenen Person. Vor allem, wenn es ältere Mitarbeiter trifft, ist es schwierig, dieses Ende auch als Chance für einen Neuanfang zu begreifen. Wenn der erste Schock aber verdaut ist, hilft es, darüber nachzudenken, ob die neue Situation nicht eine gute Gelegenheit für berufliche Veränderungen ist. Man sollte sich fragen, welche Karriereambitionen man hat und was fehlt, um diese zu erreichen. Vielleicht nutzt man diese Zeit, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen oder die Work-Life-Balance zukünftig neu auszutarieren.»</p>



<p><strong>Wenn die Antworten nicht auf der Hand liegen – wie geht man am besten vor, um herauszufinden, ob und was man ändern möchte?<br></strong>«Arbeitssuchende können für eine berufliche Neuorientierung entweder mit professionellen Coaches oder Personaldienstleistern sprechen, aber auch mit Freunden und Geschäftskontakten. Die Einschätzung der Stärken und Talente von verschiedenen Seiten kann neue Impulse für den beruflichen Neustart geben und das Profil schärfen.»</p>



<p><strong>Welche Tipps für die Jobsuche haben Sie – insbesondere jetzt in Zeiten von Corona?<br></strong>«Kandidaten haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Jobsuche voranzutreiben &#8211; auch wenn die Anzahl an passenden Stellenanzeigen gerade gering ist. Wichtig ist, dass die Unterlagen professionell aufgebaut sind und sich die Bewerber überzeugend präsentieren. Ausserdem sollten sie mit den neuen, weitgehend kontaktlosen Methoden bei Bewerbungsprozessen vertraut sein, die mit der Pandemie Einzug in den Arbeitsalltag gehalten haben. Arbeitssuchende sollten trotz möglicher Frustration den Kopf nicht in den Sand stecken und motiviert bleiben. Sie sollten sich klar machen, dass der Jobverlust nicht eine Folge mangelnder Fähigkeiten ist, sondern durch eine wirtschaftliche Krise hervorgerufen wurde. Ein Vorteil kann sein, dass andere, eigentlich wechselwillige Arbeitnehmer momentan auf Nummer sicher gehen und erst einmal bei ihrem Arbeitgeber bleiben. Dadurch ist die Konkurrenz an qualifizierten Bewerbern auf offene Stellen kleiner.»</p>



<p><a href="https://www.roberthalf.ch/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.roberthalf.ch</a></p>
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		<title>Die Energiezukunft braucht Fachpersonen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2020 14:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Krisen schärfen den Blick fürs Wesentliche, gerade bei der jungen Generation mit Zukunftsaussichten. In diesen Wochen lernen wir als Gesellschaft zu unterscheiden, was systemrelevant ist und was nicht. Energie ist schon seit jeher unverzichtbar für unseren Lebensstil und wird es auch bleiben. Bereits vor vier Jahrzehnten wurde dies offensichtlich, als in der Zeit der Ölkrise [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Krisen schärfen den Blick fürs Wesentliche, gerade bei der jungen Generation mit Zukunftsaussichten. In diesen Wochen lernen wir als Gesellschaft zu unterscheiden, was systemrelevant ist und was nicht. Energie ist schon seit jeher unverzichtbar für unseren Lebensstil und wird es auch bleiben. Bereits vor vier Jahrzehnten wurde dies offensichtlich, als in der Zeit der Ölkrise das öffentliche Leben ebenfalls weltweit stockte. Obwohl Erdöl seit anderthalb Jahrhunderten der dominante Motor der globalen Energieversorgung ist, sind heute die potentesten Ölkonzerne angezählt. Alle Ölstaaten<br>haben Probleme und die Fracking-Firmen in den USA gehen in die Insolvenz. Auch die einst so selbstbewusste Nuklearindustrie ist wirtschaftlich ohne Perspektive. Dies sind klare Zeichen für<br>den irreversiblen Wandel, den es in der Wirtschaft schon immer gegeben hat und ihn auch in der Energiewelt gibt. Die aktuellen Rahmenbedingungen haben den jeweiligen optimalen <br>Energietechnologien zum Durchbruch verholfen.</strong></p>



<p><strong>Sondern jetzt</strong><br>Heute steigen die Temperaturen ins Unerträgliche. Die globale Durchschnittstemperatur ist in den letzten vier Jahrzehnten um ein Grad gestiegen. Die Prognosen eines weiteren Anstiegs um mindestens zwei Grad<br>bis 2050 sind katastrophal und stellen so eine unverrückbare Rahmenbedingung des Handelns dar. Wenn 2050 der Nordpol zeitweise<br>eisfrei sein wird und in der Schweiz keine Winterskiferien mehr möglich sein werden, kann niemand mehr den Klimawandel leugnen. Hatte man dies im letzten Jahrhundert noch mit dem Griff in die Marketingkasse der profitierenden Energiegiganten zerstreuen können, ist dies heute wegen der Evidenzen nicht mehr möglich. Die Jungen erkennen dies klar und machen von ihrem politischen Recht lautstark Gebrauch, da es uns Alten schwerfällt, die Risiken des Wandels zu akzeptieren. Die nächste Generation möchte sich aber nicht um ihre Chancen beraubt wissen, die Energiezukunft eigenverantwortlich zu gestalten – und zwar nicht<br>irgendwann, sondern jetzt.</p>



<p><strong>Fachexpertise im Studium erwerben</strong><br>Nicht nur an der ZHAW haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, mit dem Studiengang Energie- und Umwelttechnik die nächste Generation mit der nötigen Fachexpertise zu ermächtigen, diese Energiewende ordentlich<br>umzusetzen. Hat meine Generation die Blase der CO2-Emission miterlebt,<br>haben die Jungen die wirtschaftliche Chance bis 2050, die CO2-freien Lösungen zu realisieren. Es ist ein komplexes Vorhaben und kann nicht einfach aus dem Fortschreiben der alten Elektrotechnik- oder Maschinenbau-Kenntnisse wie in den letzten Jahrzehnten bewerkstelligt<br>werden. Es sind aus unserer Überzeugung die folgenden drei Pfeiler entscheidend für den Erfolg und damit auch prägend für den Studiengang Energieund Umwelttechnik:<br>• Installation der notwendigen Stromerzeugungskapazitäten aus<br>Erneuerbaren Quellen<br>• Verschmelzung der elektrischen Welt mit den thermischen Maschinen<br>• Beachtung der Rahmenbedingungen des nachhaltigen Wirtschaftens</p>



<p>War in den letzten Jahren noch ein Pioniermarkt zu bedienen, der vieles aufgenommen hat, wenn nur «Solar» darauf stand, so ändert sich dies nun. Technisch tadellose Lösungen, die die wirtschaftlichen Versprechen einhalten, können heute nicht mehr allein mit einem bunten Marketing ohne tiefes technologisches Verständnis realisiert werden. Der Wettbewerb wird härter. Daher setzten wir in unserer Ausbildung wie andere auch auf Mathematik, Physik, technische Grundlagen der Thermodynamik und<br>Elektrotechnik, aber auch Solartechnik und Netze, ob elektrisch oder thermisch. Das Arbeiten in unseren hochmodernen elektrischen wie auch thermischen Energielaboren in Winterthur ist ein zentrales Element, um Fachexpertise zu erwerben. Wenn unsere Absolventinnen und Absolventen <br>künftig verantwortlich sind für die Realisierung eines städtischen Nachwärmenetzes, welches gekoppelt ist mit grossen Wärmepumpen und grossen Photovoltaik- Dächern, können sie auch auf das wirtschaftliche <br>Wissen und die Kenntnisse um die Nachhaltigkeitskennzahlen aus dem<br>Studium zurückgreifen. </p>



<p><strong>Lösungen selbst in die Hand nehmen</strong><br>In der Energiebranche wissen wir sehr gut, dass der alleinige Ruf nach Digitalisierung hier zu kurz greift und ohne relevante Investitionen in Hardware eine gesicherte Energieversorgung der Zukunft nicht erreicht werden kann. Zuerst muss der notwendige Strom erneuerbar erzeugt werden, bevor wir ihn speichern oder intelligent steuern können. Genügende Mengen an erneuerbaren Strom im Land zu produzieren, hat höchste Priorität und wird nur von denen in Frage gestellt, die den Status Quo möglichst lange retten wollen. Dass viel Kapital gierig bereitsteht, um in den nächsten Jahrzehnten auch in diesem Sektor die Renditen abzuholen, zu allererst von den grossen IT-Plattformen aus dem Ausland,<br>ist allen bewusst. Aber was nützt es dem Land, was nützt es der  Bevölkerung wenn es schlussendlich nur um günstige und zielgenaue Werbeeinschaltungen geht. Wir sollten diese Lösungen selbst in die Hand nehmen und auch davon selbst profitieren.</p>



<p>Das Stimmvolk hat sich 2017 für die neue Energiewelt entschieden, die der Bundesrat «Energiestrategie 2050» nannte: Mehr Erneuerbare Energien, mehr Energiesparen und die alte Energiewelt so schnell wie möglich zurückfahren. Seither wird Jahr für Jahr etwa ein Solarmodul pro Kopf zur Stromproduktion in der Schweiz installiert und so aktuell etwa vier Prozent der Stromerzeugung gestemmt. Wir müssen aber noch mehr installieren, damit der zusätzliche Strombedarf für die Wärmepumpen und der Ladestrom der wachsenden Elektromobilität  gedeckt werden kann.</p>



<p>Jene Fachexpertise wird zukünftig immer stärker gefragt sein, die die aktuellen elektrischen und thermischen Energietechnologien überblickt und einsetzen kann und mehr ist als ein gängiges Projektmanagement. <br>Sie garantiert die technischen und wirtschaftlichen Synergien für den Kunden von der erneuerbaren Erzeugung hin zur Energie / Kälteversorgung bis zur Versorgung der elektrischen Mobilität. Ein fundiertes Studium ist da der beste Grundstock.</p>



<p><a href="http://www.zhaw.ch/=bauf">www.zhaw.ch/=bauf</a></p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="468" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-2-Energiefluss-Schweiz-im-Lauf-der-Zeit-1024x468.jpg" alt="" data-id="21627" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-2-Energiefluss-Schweiz-im-Lauf-der-Zeit.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=21627" class="wp-image-21627" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-2-Energiefluss-Schweiz-im-Lauf-der-Zeit-1024x468.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-2-Energiefluss-Schweiz-im-Lauf-der-Zeit-300x137.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-2-Energiefluss-Schweiz-im-Lauf-der-Zeit-768x351.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-2-Energiefluss-Schweiz-im-Lauf-der-Zeit-696x318.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-2-Energiefluss-Schweiz-im-Lauf-der-Zeit-1068x488.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-2-Energiefluss-Schweiz-im-Lauf-der-Zeit-920x420.jpg 920w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-2-Energiefluss-Schweiz-im-Lauf-der-Zeit.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">So könnte der Weg der Schweiz von der fossilen in die erneuerbare Energiewirtschaft aussehen.</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="674" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-3-Zubau-Solarstrom-Schweiz-1024x674.jpg" alt="" data-id="21628" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-3-Zubau-Solarstrom-Schweiz.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=21628" class="wp-image-21628" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-3-Zubau-Solarstrom-Schweiz-1024x674.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-3-Zubau-Solarstrom-Schweiz-300x198.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-3-Zubau-Solarstrom-Schweiz-768x506.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-3-Zubau-Solarstrom-Schweiz-696x458.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-3-Zubau-Solarstrom-Schweiz-1068x703.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-3-Zubau-Solarstrom-Schweiz-638x420.jpg 638w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Fig-3-Zubau-Solarstrom-Schweiz.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Einer der zentralen Motoren der Energiewende ist die Installation von Solarmodulen,
die in der Schweiz in diesem Jahrzehnt auf mehr als ein Modul pro Kopf alle zwei Jahre zunehmen wird.</figcaption></figure></li></ul></figure>
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		<title>Mit Energie in die Zukunft – Ausbildung im Wandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Weiterbildungsangebot der NTB Hochschule für Technik Buchs wird den Herausforderungen der Zeit gerecht, sei es Digitalisierung der Energietechnik, oder Nachfrage nach international anerkannten Studienabschlüsse – trotz Coronakrise. Die NTB bietet seit 2007 den berufsbegleitenden Studiengang «Masterof Advanced Studies (MAS) in Energiesysteme» an. Er setzt sich aus einzelnen Zertifikatskursen «Certificate of Advanced Studies (CAS)» zusammen. [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Das Weiterbildungsangebot der NTB Hochschule für Technik Buchs wird den Herausforderungen der Zeit gerecht, sei es Digitalisierung der Energietechnik, oder Nachfrage nach international anerkannten Studienabschlüsse – trotz Coronakrise.</strong></p>



<p>Die NTB bietet seit 2007 den berufsbegleitenden Studiengang «Master<br>of Advanced Studies (MAS) in Energiesysteme» an. Er setzt sich aus einzelnen Zertifikatskursen «Certificate of Advanced Studies (CAS)» zusammen. Die technische Tiefe und der Praxisbezug stehen im Vordergrund. Der Weiterbildungsstudiengang richtet sich an Ingenieure  und Techniker mit mehrjähriger Berufserfahrung. Sie können ihre Fachkenntnisse vertiefen oder sich beruflich neu in Richtung erneuerbare<br>Energien und Energieeffizienz orientieren. Für die Zulassung zum MAS wird ein Abschluss einer Hochschule oder einer höheren Fachschule vorausgesetzt.</p>



<p><strong>Bewährtes Angebot</strong><br>Der «Klassiker» im Angebot der NTB ist der «CAS Wärmepumpen / Kältetechnik». Er startete im Februar 2020. Aufgrund der Corona<br>Massnahmen wurde der Kurs im laufenden Betrieb auf «Distance Learning» umgestellt, d.h. der Präsenzunterricht wurde vollständig<br>durch Videoaufzeichnungen und Konferenzschaltungen ersetzt. Dies ermöglichte den Studierenden trotz der schwierigen Situation<br>den Kurs erfolgreich abzuschliessen. Die Flexibilisierung des Unterrichts wurde von den Studierenden sehr geschätzt.</p>



<p>Der Kurs ist mit seiner fachlichen Tiefe ein einzigartiges Produkt in der Schweizer Weiterbildungslandschaft. Der Kurs widerspiegelt die Kernkompetenz des Instituts für Energiesysteme, dem auch das Wärmepumpen- Testzentrum WPZ angehört. Ziel ist es, den Kursteilnehmern das theoretische und praktische Rüstzeug mitzugeben. Damit können sie auch komplexe Wärmepumpen beziehunsgweise Kältetechnikanlagen auslegen und in ein Gesamtsystem integrieren.<br>Der «CAS Erneuerbare Energien» vermittelt einen Überblick über die Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen und die effiziente Nutzung der Energie. Der Kurs wird im Herbstsemester 2020 durchgeführt.<br>Im «CAS Elektrische Energiesysteme» wird auf aktuelle Fragestellung der dezentralen Versorgung eingegangen. Die technisch vertiefenden CAS werden durch den «CAS Energie und Wirtschaft» abgerundet. Hier <br>werden betriebs- und volkswirtschaftliche Aspekte des Energiebereichs behandelt. Dies gewährt eine umfassende Ausbildung. Der Kurs vermittelt wirkungsvolle Instrumente aus der Managementlehre. Ingenieure und Ingenieurinnen werden damit auch auf Führungspositionen vorbereitet.</p>



<p><strong>Digitalisierung der Energietechnik</strong><br>Der «CAS Energie digital» ist der neueste Kurs im Angebot der NTB. Er wurde vor zwei Jahren eingeführt. Damit wurde das Studienangebot an aktuelle Marktbedürfnisse angepasst. Der Kurs wurde bereits zweimal erfolgreich durchgeführt, und er wird im Herbst wieder angeboten. Dieser<br>Kurs wird der fortschreitenden Digitalisierung im Energiebereich gerecht. Sie führt zu einer stärkeren Vernetzung von Anlagen, Geräten und Komponenten. Je mehr Energie wetterabhängige Solar- und  Windkraftanlagen liefern, umso wichtiger wird es Nachfrage und Angebot von Energie aufeinander abzustimmen. Anlagen und Geräte können somit effizienter bewirtschaftet werden. Das breite Erfassen von Daten mit<br>Sensoren ermöglicht es, Prozesse zu überwachen. Die unterschiedlichen Erzeuger, Speicher und Verbraucher werden eng miteinander verbunden, gemeinsam optimiert und die Gesamteffizienz gesteigert. Der Kurs umfasst die Themenfelder Energiedatenerhebung, Datenübertragung, Datenanalyse und deren Nutzung in Applikationen. Im Kurs werden dem Ingenieur und  der Ingenieurin die Informatik nähergebracht. </p>



<p><strong>Internationales Studienabschluss M.ENG.</strong><br>Die Nachfrage nach hochwertigen international anerkannten Studienabschlüssen hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Die NTB und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten sind nun eine schweizweit einzigartige Kooperation in der berufsbegleitenden  Energiemasterausbildung eingegangen. Die Kooperation eröffnet den Studierenden eine Perspektive, die über den Schweizer MAS-Abschluss <br>hinausgeht. Studierende des Masterstudiengangs «MAS Energiesysteme» der NTB können in den Masterstudiengang «Energiesysteme und Energiewirtschaft» der Hochschule Kempten einsteigen, vorausgesetzt, sie verfügen über einen «Bachelor of Science» Abschluss. Sie können so den<br>international anerkannten Abschluss «Master of Engineering (M. Eng.)» erlangen.</p>



<p><a href="http://www.ntb.ch">www.ntb.ch</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/energiesysteme-NTB-9538231_xxl-ed-Smart-Grid-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-21589" width="268" height="178" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/energiesysteme-NTB-9538231_xxl-ed-Smart-Grid-1024x683.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/energiesysteme-NTB-9538231_xxl-ed-Smart-Grid-300x200.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/energiesysteme-NTB-9538231_xxl-ed-Smart-Grid-768x512.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/energiesysteme-NTB-9538231_xxl-ed-Smart-Grid-696x464.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/energiesysteme-NTB-9538231_xxl-ed-Smart-Grid-1068x712.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/energiesysteme-NTB-9538231_xxl-ed-Smart-Grid-630x420.jpg 630w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/energiesysteme-NTB-9538231_xxl-ed-Smart-Grid.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption>Aufbau der beiden
Masterstudiengänge «MAS und M. Eng.»</figcaption></figure>



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		<title>Herausforderung im Energiesektor</title>
		<link>https://www.energierundschau.ch/herausforderung-des-transformationsprozesses-im-energiesektor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Schweizer Fachmedien GmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2020 07:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schweizer Energiebranche sieht sich zunehmend externen und internen Zwängen ausgesetzt, welche eine Transition der Branche und des Marktes erforderlich machen. Diese Zwänge lassen sich unterschiedlich kategorisieren: politische und formale Faktoren wie die Ziele der Energiestrategie 2050 oder auch gesamteuropäische Massnahmen im Energiesektor, konsumentenbezogene Faktoren wie die Herausforderung der (weiteren) Liberalisierung oder die steigende Anzahl [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Schweizer Energiebranche sieht sich zunehmend externen und internen Zwängen ausgesetzt, welche eine Transition der Branche und des Marktes erforderlich machen. Diese Zwänge lassen sich unterschiedlich kategorisieren: politische und formale Faktoren wie die Ziele der Energiestrategie 2050 oder auch gesamteuropäische Massnahmen im Energiesektor, konsumentenbezogene Faktoren wie die Herausforderung der (weiteren) Liberalisierung oder die steigende Anzahl an Prosumenten, sowie technische Faktoren wie der aktuelle Zustand des Stromnetzes oder die Eignung unterschiedlicher Energiegewinnungstechnologien im Kontext der Schweiz. Obwohl ein Transitionsprozess (TP) als notwendig erscheint, um die Energiebranche in einen Zustand zu bringen, in welchem sie den Faktoren besser begegnen und die unterschiedlichen Vorgaben und Erwartungen besser erfüllen kann, ist es bei weitem nicht klar, wie ein solcher Prozess ablaufen sollte bzw. wie der zu erwartende Endzustand aussieht. Die Forschung zeigt mögliche Szenarien auf, welche zwar Extremfälle darstellen, aber durchaus als potenzielle Zukunftsszenarien<br>für die Schweiz gesehen werden können: ein hoch zentralisiertes Netzwerk, <br>in welchem Energie über lange Distanzen transportiert wird (Super-Grid), ein «smartes» System, in welchem flexible Netzwerke, Sektorkopplung und ITLösungen ein hohes Mass an Flexibilität und Partizipation von z.T. auch branchenfremden Akteuren ermöglichen (Smart-Grid) sowie ein  vollkommen dezentralisiertes Netzwerk, in welchem Energieproduktion und -konsum lokal stattfindet und eine Mehrzahl von Akteuren nicht mehr miteinander vernetzt sind (Off-Grid)). Während die letztere Variante basierend auf dem gegenwärtigen Zustand des Schweizer Energiesystems nicht als realistisch anzusehen ist, stellen sowohl Super-Grid als auch Smart-Grid mögliche Transitions- und Zukunftsszenarien dar. In beiden Fällen ist jedoch ein TP mit einigen Herausforderungen und Barrieren<br>verbunden.</p>



<p>Die Schweizer Energiebranche als soziotechnisches System (ST-System) im Kontext der Transitionsforschung setzt sich aus den Grundkomponenten Technologien und Infrastrukturen, Wissen, Akteure und Institutionen zusammen. Akteure sind in diesem Verständnis sowohl Unternehmen <br>als auch (End-)Nutzer, welche im Rahmen sozialer Netzwerke sowie auf<br>formalisierte (Verträge) und nicht-formalisierte Weise verbunden sind. Institutionen umfassen Normen, Gesetze, sonstige Regelwerke und auch nicht kodifizierte Verhaltens- und Handlungsregeln, während sich Wissen sowohl auf die Nutzung als auch auf die Weiterentwicklung der Technologien und Infrastrukturen bezieht. Abhängig vom gewählten Zukunftsszenario muss in jeder dieser Grundkomponenten ein mehr oder weniger intensiver TP stattfinden, um das System in eine Konfiguration zu bringen welche dem gewünschten Endzustand entspricht.</p>



<p>Für das Szenario Super-Grid wäre eine verstärkte Zentralisierung der Branche notwendig, wobei die gegenwärtige Heterogenität des Systems verringert werden müsste. Bezogen auf die Komponente Akteure wäre ein Trend entweder in Richtung von Zusammenschlüssen kleinerer Industrieakteure (Stadtwerke, kleine Energieversorger) oder in Richtung der zunehmenden Dominanz einiger weniger grosser EVUs durch Übernahmen denkbar. Auf der Seite der Endverbraucher würde die Rolle von potenziellen Prosumenten in den Hintergrund rücken;  Herausforderungen wären in Form von Zentralisierungswiderständen<br>bzw. Forderungen nach mehr Transparenz und Flexibilität von Seiten der EVUs denkbar. Die materiellen, technologischen Komponenten des Systems müssten in Richtung einer grösseren Zentralisierung sowie des effizienten<br>und resilienten Transfers von Energie von grossen Kraftwerken hin zu<br>den Verbrauchern entwickelt werden, wobei zentralisierte Managementansätze sowie Koordination beim Netzwerkmanagement <br>nötig wären. Im Rahmen der Fokussierung auf wenige grosse Energieerzeuger sowie der existierenden gesetzlichen Vorgaben würde sich des Weiteren die Frage stellen, welche Arten von nachhaltiger, erneuerbarer Energieerzeugung innerhalb der geographischen und wirtschaftlichen Grenzen der Schweiz denkbar wären. Im Rahmen<br>dieser Diskussion müssten unter Umständen auch Fragen über eine etwaige<br>Weiterentwicklung der kernkraftbasieren Kapazitäten oder über die Abhängigkeit der Schweiz von Nachbarstaaten (insbesondere im Fall von transnationalen/kontinentalen Super-Grids) gestellt werden.</p>



<p>Für das Szenario Smart-Grid hingegen, würden die Herausforderungen in den Bereichen einer verstärkten Dezentralisierung, der Sektorkopplung an andere ST-Systeme wie zum Beispiel das Transportsystem sowie der verstärken Einbindung von Nutzern, insbesondere Prosumenten, liegen. Eine verstärkte Dezentralisierung würde sich dabei sowohl im Bereich der<br>Technologien und Infrastrukturen auswirken, wo unter anderem Netzwerke in Richtung von bidirektionalen Energietransfers ausgebaut werden müssten, als auch im institutionellen Bereich, wo die Schaffung von Grundlagen für eine weitere Liberalisierung des Energiemarktes sowie die Schaffung eines institutionellen Rahmens für Prosumenten zentral wären. Durch die sektorale Kopplung wäre es auch notwendig, geltende Regelungen für unterschiedliche Systeme zu koordinieren bzw. verstärkt sektorübergreifende Regelwerke zu erschaffen. Eine zentrale Herausforderung einer Smart- Grid-Transition wäre u.a. die verstärkte<br>Inklusion von IT-Lösungen auf institutioneller und technischer Ebene, da diese für einen erfolgreichen Betrieb dezentralisierter, Prosumenten-basierter Energienetze von zentraler Bedeutung sind.</p>



<p>Das iimt der Universität Freiburg, ist ein führendes Schweizer Kompetenzzentrum im Bereich Management der Technologie und bietet neben innovativer Forschung auch exzellente Weiterbildung an. </p>



<p><a href="http://www.iimt.ch">www.iimt.ch</a></p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/iimt-1-1024x683.jpg" alt="" data-id="21581" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/iimt-1.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=21581" class="wp-image-21581" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/iimt-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/iimt-1-300x200.jpg 300w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/iimt-1-768x512.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/iimt-1-696x464.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/iimt-1-1068x712.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/iimt-1-630x420.jpg 630w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/iimt-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Crowd-iimt-1-768x1024.jpg" alt="" data-id="21580" data-full-url="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Crowd-iimt-1.jpg" data-link="https://www.energierundschau.ch/?attachment_id=21580" class="wp-image-21580" srcset="https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Crowd-iimt-1-768x1024.jpg 768w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Crowd-iimt-1-225x300.jpg 225w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Crowd-iimt-1-1152x1536.jpg 1152w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Crowd-iimt-1-696x928.jpg 696w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Crowd-iimt-1-1068x1424.jpg 1068w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Crowd-iimt-1-315x420.jpg 315w, https://www.energierundschau.ch/wp-content/uploads/2020/10/Crowd-iimt-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></li></ul></figure>
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